41.CSR-MAGAZIN Corporate Political Responsibility Unternehmen & Gesellschaft

„Hass, Hetze und Ausgrenzung haben keinen Platz bei uns!“

Foto: Greg Bulla auf Unsplash

36 Beispiele für Unternehmensstatements gegen Rechtsextremismus auf LinkedIn

Berlin (csr-news) – Angesichts der Enthüllungen über ein rechtsextremistisches Geheimtreffen in Potsdam und der deutschlandweiten Proteste dagegen positionieren sich auch Unternehmen und deren Führungskräfte und Manager – viele davon auf LinkedIn. Dabei spielt die Bedrohungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch Fremdenfeindlichkeit eine besondere Rolle, aber auch Gefahren für die Demokratie werden herausgestellt. CSR NEWS hat hier 36 Statements zusammengestellt:

Alexander Kuehnen, CEO der Bahlsen Gruppe, schreibt: „Bei Bahlsen arbeiten in Deutschland Kolleg:innen aus fast 50 Nationen. Ohne sie könnten wir ‚den Laden dicht machen‘. Wir sind dankbar für diese Vielfalt! Hass, Rassismus und Ausgrenzung schaden uns im Zusammenleben, bedrohen unsere Demokratie und fügen unseren Unternehmen Schaden zu. Höchste Zeit stattdessen die Vielfalt zu feiern!“

Auf dem Unternehmensaccount der Barmer heißt es: „Wir stehen für Toleranz und Vielfalt, für Respekt und Miteinander, für Grund- und Menschenrechte und für unsere Demokratie! Gemeinsam engagieren wir uns aktiv für Vielfalt – nicht nur innerhalb der BARMER, sondern auch für eine bunte und offene Gesellschaft!“

Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender der BASF, postet: „Bei BASF gibt es keinen Platz für Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz.“

Vincent Warnery, CEO von Beiersdorf, schreibt: „ I am deeply concerned about the rise of extremism in the world. And I believe that we have a responsibility to use our voice to speak out against hate and discrimination.“

Auf dem Unternehmensaccount der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) heißt es: „Als Landesunternehmen sind wir zur politischen Neutralität verpflichtet. Neutral heißt aber nicht gleichgültig. Deshalb beziehen wir klar Stellung: Wir stehen für Respekt und Miteinander. Wir stehen ein für Grundrechte und Menschenrechte. Wir stehen auf für unsere Demokratie. Wir stehen geschlossen gegen Hass und Hetze“.

Jörg Ehmer, CEO bei Burger King Deutschland, schreibt: „Der wachsende Protest in Deutschland gegen Rechtsextremismus ist erfreulich und ermutigend. Endlich beginnt auch die bisher schweigende Mehrheit der Bevölkerung, aber auch der Wirtschaft, die Stimme zu erheben.“

Manfred Knof, CEO der Commerzbank AG, schreibt: „Ich bin fassungslos und entsetzt darüber, dass wir uns in Deutschland in einer Situation wiederfinden, in der wir uns öffentlich zu den Grundwerten unseres Zusammenlebens bekennen müssen. Zu Werten, die für mich bislang immer zum Selbstverständnis unserer Demokratie gezählt haben. ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar‘, das gilt uneingeschränkt für Jede und Jeden in Deutschland.“


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