Unternehmensprofil der BSH
Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit einem Jahresumsatz von rund 8,76 Milliarden EURO im Jahr 2008. Sie entstand aus einem Joint Venture zwischen der Robert Bosch GmbH (Stuttgart) und der Siemens AG (München) im Jahr 1967. Heute besitzt die BSH 42 Fabriken in 13 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika und Asien. Zusammen mit einem Welt umspannenden Netz von Vertriebs- und Kundendienstgesellschaften sind mehr als 60 Gesellschaften in fast 40 Ländern mit rund 39.000 Mitarbeitern für die BSH tätig. Im umfassenden Markenportfolio sind Bosch und Siemens die Hauptmarken. Mit ihren sechs Spezialmarken (Gaggenau, Neff Thermador, Constructa, Viva und Ufesa) bedient die BSH individuelle und differenzierte Verbraucherwünsche in Bezug auf Marken und Produkte. Fünf Regionalmarken (Balay, Lynx, Pitsos, Profilo und Coldex) sichern Image und breite Präsenz in ihren jeweiligen Heimatländern. Das Produktspektrum umfasst Haushaltsgroß- und kleingeräte, Bodenpflege- und Warmwassergeräte.
Für die Gesellschaft Mehrwert schaffen
Für die Gesellschaft verantwortlich handeln heißt für die BSH, weltweit zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen beizutragen. In je mehr Ländern ein Unternehmen heute tätig ist, desto unterschiedlicheren Anforderungen muss es gerecht werden. Die Einhaltung ökologischer und sozialer Mindeststandards ist nicht nur eine Maßgabe der unternehmerischen Verantwortung, sie sichert auch den guten Ruf. Denn die Verantwortung eines Unternehmens hört längst nicht mehr “am Werkstor” auf. Die BSH verfügt über Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten, die weit darüber hinaus reichen.
Klare Regeln im Umgang miteinander
Stabile Märkte sind eine Grundvoraussetzung für den langfristigen Unternehmenserfolg. Wo verlässliche politische Rahmenbedingungen, wo gesellschaftliche und wirtschaftliche Beständigkeit nicht gegeben sind, müssen Unternehmen, die in diesen Märkten erfolgreich sein wollen, zu deren Stabilität auch selbst beitragen. Das heißt: weltweit ökologische und soziale Mindeststandards achten und einhalten, angemessene Löhne bezahlen, Ausbildung fördern und Korruption vermeiden. Mit dem Beitritt zum UN Global Compact und dem CECED Verhaltenskodex der europäische Hausgerätebranche hat die BSH ein klares Signal für die Harmonisierung der weltweiten Produktionsbedingungen gesetzt.
Der Erfolg dieser Verhaltensregeln ebenso wie der BSH-spezifischen Business Conduct Guidelines hängt entscheidend davon ab, ob und wie es gelingt, die Lieferanten darin einzubeziehen. Der Verhaltenskodex ist bei der BSH deshalb in der Einkaufsstrategie verankert und fester Bestandteil der Lieferantenverträge, um auf eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort hinzuwirken.