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Jun
22
Mo
Zwischen Konjunkturprogramm und großer Transformation: Welcher Weg führt aus der Krise?
Jun 22 um 20:00 – 21:30

https://calendar.boell.de/de/event/zwischen-konjunkturprogramm-und-grosser-transformation-welcher-weg-fuehrt-aus-der-krise?dimension1=division_stift

Zwischen Konjunkturprogramm und großer Transformation: Welcher Weg führt aus der Krise?
Online-Gespräch im Live-Stream

Montag, 22. Juni 2020, 20.00 – 21.30 Uhr
Live-Stream aus dem Böll-Studio: www.boell.de/livestream

Mit:
Maja Göpel, Politökonomin, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen und Honorarprofessorin an der Universität Lüneburg
Tom Krebs, Professor für Makroökonomie und Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim und Gastprofessor am Bundesfinanzministerium
Moderation: Jörg Haas, Referent für Internationale Politik, Heinrich-Böll-Stiftung

In der Wirtschaftskrise dominieren im progressiven Spektrum der deutschen Gesellschaft zwei unterschiedliche, scheinbar widerstreitende Erzählungen: Die einen setzen darauf, durch kräftige staatliche Investitions- und Konjunkturprogramme die Wirtschaft rasch wieder zum Laufen zu bringen. Dafür müssen Schulden aufgenommen werden, und wenn die Programme ökologisch sinnvoll ausgerichtet werden, dann hat auch der Klimaschutz etwas davon.

Andere bestehen darauf, dass gerade jetzt in der Krise die Gelegenheit, ja die unabweisbare Notwendigkeit bestehe, das bestehende Wohlstandsmodell grundsätzlicher zu hinterfragen und Wirtschaft neu zu denken: Wozu brauchen wir Wachstum? Was verstehen wir unter Fortschritt und Innovation? Gibt es zwischen Markt und Staat nicht auch ein Drittes, die Gemeingüter?

Tom Krebs ist Professor für Makroökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim. Er forscht und berät zu einem breiten Spektrum von Themen, von Finanz- und Wirtschaftspolitik, über Arbeitsmarkt- und Handelspolitik, sowie makroökonomische Stabilisierungspolitik. Aktuell ist er Gastprofessor im Finanzministerium, wo er einen Einblick in die Krisenbewältigungsstrategien des Ministeriums erhält.

Maja Göpel ist Politökonomin, Transformationsforscherin, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen und Honorarprofessorin an der Leuphana-Universität Lüneburg. Im Frühjahr 2019 zählte sie zu den Gründerinnen der Initiative „Scientists for Future“. 2016 veröffentlichte sie das Buch „The Great Mindshift“ zu einem neuen ökonomischen Paradigma. Ihr neues Buch „Unsere Welt neu denken – eine Einladung“ steht seit einigen Wochen an der Spitze der Bestsellerlisten.

Maja Göpel und Tom Krebs diskutieren im Gespräch Unterschiede, aber auch Schnittmengen und Gemeinsamkeiten ihrer jeweiligen Perspektiven. Ist eine produktive Synthese denkbar? Wie lässt sich in der aktuellen Krise die Wirtschaft auf einen neuen, besseren Pfad bringen?

Während der Veranstaltung können Sie über intpol@boell.de Ihre Fragen an die PodiumsteilnehmerInnen richten

Jun
24
Mi
Intensivwebinar (1/2): Wie schaffe ich eine gute Feedback-Kultur in meiner Organisation?
Jun 24 um 15:00 – 17:00

https://www.tbd.community/de/e/intensivwebinar-wie-schaffe-ich-eine-gute-feedback-kultur-meiner

Intensivwebinar: Wie schaffe ich eine gute Feedback-Kultur in meiner Organisation?
Webinar 1/2

Um eine menschenzentrierte Unternehmenskultur aufzubauen, ist es wichtig, dass wir uns bei der Arbeit als ganze Menschen begegnen dürfen. Mit allen Stärken und Schwächen, die wir mitbringen. Um das möglich zu machen, ist die wichtigste Grundlage für ein gutes Miteinander eine Feedback-Kultur, die es uns erlaubt, miteinander als Kolleg*innen und auch als Menschen zu wachsen.
Wie schaffen wir es, unsere Perspektive zu ändern und Feedback als Chance statt Last zu sehen?

Gerade im professionellen Umfeld ist Feedback oftmals noch eine große Herausforderung, denn die meisten von uns verbinden damit ein gewisses Unwohlsein. Wir vermeiden es und schieben es auf, bis es im Arbeitsalltag untergeht und/oder uns im schlimmsten Fall irgendwann um die Ohren fliegt. Und das ist schade, denn Feedback ist, wenn richtig gelernt und gelebt, ein kraftvolles Instrument für offene Kommunikation, Konfliktvorbeugung und persönliche Weiterentwicklung.

Zero-Waste-Salon: Von der Müllmetropole zur Zero Waste Hauptstadt – Strategie 2020-2030
Jun 24 um 19:00 – 21:00

https://www.bund-berlin.de/service/termine/detail/event/zero-waste-salon-von-der-muellmetropole-zur-zero-waste-hauptstadt-strategie-2020-2030/

Zero-Waste-Salon: Von der Müllmetropole zur Zero Waste Hauptstadt – Strategie 2020-2030

Für eine lebendige Politik ist es notwendig die Bürger*innen unserer diversen Stadt in den Prozess der Zukunftsgestaltung mit einzubinden. Ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung braucht Bürger*innen, die wissen was in der Stadt los ist.

Das neue Abfallwirtschaftskonzept (AWK) des Landes Berlin für die Jahre 2020-2030 wurde am 12. Mai 2020 vom Senat beschlossen und soll als Zero Waste-Strategie die Grundlage für das Berliner Abfallmanagement der kommenden 10 Jahre sein. Gerade im nun stattfindenden parlamentarischen Prozess bietet sich die Gelegenheit für Zivilgesellschaft und Zero Waste-Initiativen, ihre Bedürfnisse und Ideen mit den entscheidenden Personen der Politik zu besprechen.

Bringen Sie sich mit ein!

Zero Waste Salon Online am 24. Juni, 19-21 Uhr

Jun
25
Do
GreenBuzz – The Post-Covid Opportunity @ Online
Jun 25 um 17:45 – 20:30

https://www.eventbrite.com/e/greenbuzz-joint-event-post-covid-19-our-opportunity-for-a-more-sustainable-world-tickets-105401611056?mc_cid=8ad02d62a6&mc_eid=13aa9b3ce8

“For the first time, the GreenBuzz chapters Zurich, Bern, Geneva and Berlin come together for a joint event! Join us to discuss the important topic of ‘sustainability after Covid-19’ and how we can make sure it is still a priority!

Throughout this global crisis that we are currently in, it has become increasingly clear that environmental, social and governance sustainability need to be a priority, now more than ever! The crisis has shone a light on the drawbacks and injustices of our global (economic) systems.

In addition to threatening the lives of many people and the global economy, Covid-19 has demonstrated that “human societies are capable of transforming themselves more or less overnight. In fact, there’s no better time than now to usher in systemic economic change.”

This is one voice among many who suggest that this crisis also presents an opportunity to transition toward a more sustainable world.

Each chapter invites one expert, who will talk about the topic from a specific perspective:

Finance Sector perspective
Government perspective
Corporate perspective
Community / NGO perspective

Join the GreenBuzz chapters on June 25th to discuss this once-in-a-lifetime opportunity and brainstorm about how we can help to make it happen! Added bonus: Meet the amazing communities of GreenBuzz!

You will hear from and get inspired by four thought leaders, and then we will move into discussion groups.”

Program und Restrierung s. Veranstaltungslink!

Jun
26
Fr
Climate Transformation Summit
Jun 26 ganztägig

CLIMATE TRANSFORMATION SUMMIT – 26. Juni 2020

Climate Transformation Summit

Am 26. Juni 2020 findet der Climate Transformation Summit statt und adressiert Klimabeauftragte und Interessierte, die jetzt die Klimatransformation in Unternehmen voranbringen wollen. GreenTech Unternehmer, Change Maker und Klimaexpert_innen teilen Best-Practices, damit die Teilnehmer_innen am Tag danach mit konkreten Maßnahmen in ihren Unternehmen CO2 einsparen können. In Panels, Workshops und Breakout Sessions werden CO2-Reduktionsmöglichkeiten entlang der 7 Impact Kategorien Energie, Gebäude, Produktion, Mobility, Food, Digital und Umwelt aufgezeigt. Mit dem Code “TeamUnternehmensGrün” gibt es 30% Rabatt auf den Ticketkauf.

Klimademokratie für Berlin – Die nächste Krise wartet nicht!
Jun 26 – Jun 27 ganztägig

https://www.citylab-berlin.org/events/klimademokratie/

Klimademokratie für Berlin – Die nächste Krise wartet nicht!
26-27.06.2020, Start jeweils: 9.30 Uhr, online
Auch in Berlin wird es immer heißer. Doch trotz guter Absichten – etwa der Erklärung der „Klimanotlage“ – mangelt es in den zuständigen politischen Gremien der Hauptstadt weiter an konsequenten ressortübergreifenden Maßnahmen zu Klimaschutz und deren konkreter Umsetzung vor Ort.
Gleichzeitig wimmelt es in Berlin von selbstorganisierten, konkreten Klimaschutz-Projekten, -organisationen und -netzwerken: Die einen wollen, dass sich die Menschen klimafreundlich ernähren können. Die anderen bereiten die Wärmewende oder den Kohleausstieg vor. Die dritten wollen ihre eigene Nachbarschaft klimaneutral machen. Das zeigt, dass eine bessere partizipative Einbindung der Zivilgesellschaft sinnvoll und nötig ist.
Die Konferenz ist zweitägig und findet am 26. und 27. Juni 2020 statt. Mehr Informationen finden Sie hier. Anmeldung nur für einen der Tage ist auch möglich.

Jun
30
Di
Onlineseminar: Fehler machen aber richtig! @ Online
Jun 30 – Jul 1 ganztägig

https://calendar.boell.de/de/event/onlineseminar-fehlermachen-aber-richtig

Fehlerkultur als Chance für Weiterentwicklung begreifen!

“Bloß keine Fehler machen!”, dieser Gedanke begleitet uns oft im Alltag. Denn Perfektionisten fürchten den Fehler, wie der Teufel das Weihwasser. Fehler bringen unseren eng durchgetakteten und strukturierten Arbeitstag durcheinander, sie lassen uns vor Mitstreiter*innen und der Öffentlichkeit schlecht aussehen, sie gefährden unser persönliches Vorwärtskommen und den Erfolg unserer Organisation. Die meisten Menschen verwenden deswegen viel Energie darauf, möglichst keine Fehler zu machen, oder zumindest zu verhindern, dass gemachte Fehler entdeckt und zum Thema werden.
Dabei steckt gerade in Fehlern und Misserfolgen ein riesiges Potenzial! Der richtige Umgang mit Fehlern ist ein entscheidender Faktor – sowohl für die eigene Person als auch für die Weiterentwicklung vor allem von Non-Profit-Organisationen und dem politiknahen Bereich.
Denn Fehler sind unsere besten Lehrer, wenn wir aus Ihnen lernen. Oft stellt sich heraus, dass ein Verhalten, das zunächst als Fehler gewertet wird, bei genauerer Analyse einfach nur eine neue Herangehensweise darstellt.
Unser Onlineseminar eröffnet vor diesem Hintergrund eine andere Perspektive auf eigene und fremde Fehler und soll Impulse geben, sich der “Perfektionismusfalle” zu verweigern und Fehler als Chancen zu begrüßen.

UNSERE SEMINARVERSPREHEN:
– Die Teilnehmenden kennen Fehlerkategorien und Fehlerursachen.
– Die Teilnehmenden können ihre eigenen sowie fremde Fehler einordnen und produktiv deuten.
– Die Teilnehmenden verfügen über Werkzeuge für gute Fehlerkultur und Ansätze der Implementierung in Organisationen.

Das Onlineseminar findet in drei Teilen statt.
1. Teil: 30.06.2020, 10:00 Uhr – 12:00 Uhr:
2. Teil: 01.07.2020, 12:00 Uhr – 14:00 Uhr:
3. Teil: wird noch bekannt gegeben.

Das Onlineseminar wird von Martin Heyer geleitet und wird 6 Unterrichtsstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Modul “Organisation” anerkannt.

Das Seminar ist kostenfrei. Für eine Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung notwendig, damit ein personalisierter Link zum Webinarraum zugeschickt werden kann.”

Das Webinar erfolgt über die Software “Alfaview”. Zur Nutzung ist der vorherige Download und die Installation eines Clients erforderlich unter: https://app.alfaview.com/#/downloads

Weitere Informationen zu Alfaview unter: https://alfaview.com/page/features

Jul
1
Mi
Intensivwebinar (2/2): Wie schaffe ich eine gute Feedback-Kultur in meiner Organisation?
Jul 1 um 15:00 – 17:00

https://www.tbd.community/de/e/intensivwebinar-wie-schaffe-ich-eine-gute-feedback-kultur-meiner

Intensivwebinar: Wie schaffe ich eine gute Feedback-Kultur in meiner Organisation?
Webinar 2/2

Um eine menschenzentrierte Unternehmenskultur aufzubauen, ist es wichtig, dass wir uns bei der Arbeit als ganze Menschen begegnen dürfen. Mit allen Stärken und Schwächen, die wir mitbringen. Um das möglich zu machen, ist die wichtigste Grundlage für ein gutes Miteinander eine Feedback-Kultur, die es uns erlaubt, miteinander als Kolleg*innen und auch als Menschen zu wachsen.
Wie schaffen wir es, unsere Perspektive zu ändern und Feedback als Chance statt Last zu sehen?

Gerade im professionellen Umfeld ist Feedback oftmals noch eine große Herausforderung, denn die meisten von uns verbinden damit ein gewisses Unwohlsein. Wir vermeiden es und schieben es auf, bis es im Arbeitsalltag untergeht und/oder uns im schlimmsten Fall irgendwann um die Ohren fliegt. Und das ist schade, denn Feedback ist, wenn richtig gelernt und gelebt, ein kraftvolles Instrument für offene Kommunikation, Konfliktvorbeugung und persönliche Weiterentwicklung.

Jul
3
Fr
Klimakrise – Kick-off für eine neue Wirtschaft? @ Online
Jul 3 um 18:00 – 19:00

https://calendar.boell.de/de/event/klimakrise-kick-fuer-eine-neue-wirtschaft

“Die Corona-Krise brach unerwartet aus. Innerhalb kürzester Zeit haben Politik und Gesellschaft erhebliche Anpassungsleistungen entwickelt und Lasten gemeinsam geschultert, um Masseninfektionen und damit unübersehbare gesundheitliche Folgen für einen Teil der Gesellschaft zu vermeiden. Die Erkenntnisse in dieser Krise sind zahlreich. Insbesondere zeigte sich, politische Steuerung ist wirksam, denn sie ist handlungs- und wandlungsfähig. Die Corona-Krise ist global. Politische oder geografische Grenzen schützen nicht.

Die Klimakrise dagegen kommt nicht überraschend. „Die Grenzen des Wachstums“ wurde vor fast 50 Jahren vorgelegt. Seitdem werden die Konsequenzen unseres wirtschaftlichen Handelns und der damit einhergehende Ressourcenverbrauch immer detaillierter beschrieben. Der Klimawandel und die damit verbundenen Lebensrisiken für Millionen von Menschen auf der Welt werden nur noch von sehr wenigen geleugnet. Auch wenn sich die Folgen der Klimakrise regional sehr unterschiedlich auswirken, so ist der Krisencharakter ebenfalls global, denn niemand kann sich durch politische oder geografische Grenzen entziehen. Eine frappierende Parallele zur Corona-Krise.

Gleichwohl zeigt sich die Politik in der Klima-Krise deutlich zögerlich, sucht nach kostenminimalen Wegen und schiebt die Krise auf die lange Bank. Doch die Zeit läuft uns davon. Klima schützende Handlungen sind dringend erforderlich.
Wie können konkrete Schritte zur Umsteuerung in unserem Wirtschaftssystem aussehen? Um diese Frage dreht sich das vertiefende Online-Gespräch am 3. Juli 2020.

Referentinnen:
Franziska M. Hoffart, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Makroökonomik an der Ruhr-Universität Bochum
Corinna Dengler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Ökonomie und Gender an der Universität Vechta

Moderation: Felix Kostrzewa, Wissenschaftsladen Hannover e.V.

Anmeldung:
Zur Teilnahme an der Diskussion meldest du dich bitte hier an:
https://anmeldung.e-msz.de/content/lektionen-aus-corona-klimakrise-2415

Danach erhälst du einen Link mit dem du dich am Freitag 03.07.2020, ab 17:50 Uhr in die Konferenz einloggen kannst. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Du brauchst nur einen Internetzugang, kein Mikro, keine Kamera. Fragen können über eine Chat-Funktion schriftlich gestellt werden.

Die Veranstaltungen werden organisiert von:
Plurale Ökonomik – Economists for Future – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt im Haus kirchlicher Dienste der Ev.-Luth. Landeskirche Hannover – Jugendkirche Hannover – Wissenschaftsladen Hannover e.V. – Forum für Politik und Kultur – Keynes-Gesellschaft | Regionalgruppe Nord – Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften in der Region Hannover-Hildesheim – Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

Jul
10
Fr
Klimagerechtigkeit: Erfahren, Austauschen, Wandeln
Jul 10 um 15:00 – 20:30

https://calendar.boell.de/de/event/klimagerechtigkeit-erfahren-austauschen-wandeln

“Die Auswirkungen der Klimakrise spüren wir fast alle, aber nicht zum selben Grad: Ansteigende Meeresspiegel, Dürren, Stürme und andere Auswirkungen beeinflussen und bedrohen schon jetzt besonders das Leben vieler Menschen im globalen Süden. Verantwortlich für diese Auswirkungen sind jedoch in erster Linie Bewohner*innen von Ländern des globalen Nordens und der Ressourcenverbrauch wohlhabender und privilegierter Menschen. Zusammengefasst trifft die Klimakrise also vor allem die Menschen, die am wenigsten dazu beitragen: Menschen aus dem globalen Süden, Indigene, Frauen* und finanziell schlechter gestellte Menschen.

Diesen Gerechtigkeitsfragen gehen wir in dem Workshop auf den Grund:
– Wer ist am meisten von der Klimakrise betroffen?
– Wer sind die Verursacher*innen?
– Wer hat die Ressourcen bzw. Kapazitäten sich zu den Folgen der Erderwärmung anzupassen?
– Und was sind die Gründe für diese Widersprüche?

Wer sich schon länger fragt, was eigentlich genau hinter dem Slogan „Climate Justice now!“ steht, für den*die ist dieser Workshop genau richtig!

Wir erarbeiten, was genau Klima(un)gerechtigkeit bedeutet und wie sie sich auf verschiedene Menschen auswirkt. Dabei nutzen wir interaktive Übungen und Aufstellungen im Raum, um Wissen zu Klimagerechtigkeit interaktiv und kollaborativ zu erarbeiten. Dies eignet sich besonders gut, um sowohl die eigene Position zu reflektieren als auch Empathie für die Situation Anderer zu entwickeln. Wer einmal selbst, und sei es auch nur im Spiel, am Platz einer Person gestanden hat, die stark vom Klimawandel und ungerechten Gesellschaftsstrukturen betroffen ist, hat es danach leichter, sich in diese Perspektive einzudenken und solidarisch zu handeln.

Zum Abschluss des Workshops schauen wir uns gemeinsam an, wie und wo sich Menschen schon heute für mehr Gerechtigkeit in der Klimakrise einsetzen. So können Impulse für das eigene politische Engagement mitgenommen werden.

Seminarzeiten: 15-20.30 Uhr
Mit:
Carolin Brodtmann, B.Sc. Wirtschaftspädagogik und Sozialwissenschaften, Trainerin der politischen Bildungsarbeit
und
Andreas Beneking, Politikwissenschaftler/Geograph M.A., Trainer für politische Bildung und Umweltbildung, Berlin

Achtung: Bitte nur mit hoher Verbindlichkeit zu diesem Workshop anmelden.
Wegen der Corona-Präventionsmaßnahmen ist die Teilnahme auf eine kleine Mindestteilnahmezahl begrenzt.
Wir sind aber darauf angewiesen, dass die angemeldeten Teilnehmer*innen auch wirklich kommen und teilnehmen.

Falls diese Veranstaltung wegen Corona-Präventionsmaßnahmen ausfallen muss, wird es am gleichen Tag ein digitale Fassung der Veranstaltung geben.

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit Referent*innen des Kipppunkt Kollektivs – Bildung für Klimagerechtigkeit statt und wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.”