Pinnwand

CSR NEWS-Pinnwand: Unternehmensengagement in der Hochwasserkatastrophe

Rheinbach, Aufräumen nach dem Hochwasser Juli 2021 von Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Beispiele für das Engagement in der Krise – Beteiligen Sie sich mit Hinweisen auf Unterstützer in Ihrer Region! (Stand: 23.07.21)

Velbert (csr-news) – Angesichts der katastrophalen Folgen des Juli-Hochwassers in Deutschland wird jede Hilfe gebraucht – auch die der Unternehmen. Auf dieser Pinnwand berichten wir, wie sich Unternehmen für Flutopfer und zur Beseitigung der Flutfolgen engagieren. Machen Sie uns gerne auf Beispiele für unternehmerisches Engagement aufmerksam – durch eine Mail an redaktion@csr-news.net oder einen Anruf bei CSR NEWS-Redakteur Achim Halfmann (0170 7268985). Gerne wollen wir auch vom Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen berichten, die keine Pressemeldungen versenden!

BioNTech spendet und unterstützt Mitarbeitende

23.07.21 – BioNTech spendet eine Million Euro an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe . Zudem sollen dirkt oder indirekt betroffene Mitarbeiter:innen individuelle Hilfe erhalten. Für BioNTech-Mitarbeiter:innen, die als Freiwillige Hilfsbemühungen unterstützen, gibt es eine Sonderurlaubsregelung.

Barmer unterstützt bei Fragen der Gesundheitsversorgung

23.07.21 – Bei der gesetzlichen Krankenkasse Barmer gilt angesichts der Flutkatastrophe maximal mögliche Kulanz, etwa beim Krankengeld. „Wir wollen den Betroffenen eine Sorge nehmen“, so der Vorstandsvorsitzende Christoph Straub. Außerdem unterstützt die Barmer bei Fragen zur Gesundheitsversorgung mit einem aktualisierten FAQ und einer Hotline unter der Rufnummer 0800/4540150 für alle Menschen in den Hochwassergebieten – unabhängig davon, bei wem sie versichert sind.

Deutscher Anwaltsverein: Kostenlose Rechtsberatung für Flutopfer

22.07.21 – Der Deutsche Anwalt­verein (DAV) bietet Flutopfern und zahlreichen Helfer:innen über eine Telefon- und Mail-Hotline Antworten auf rechtlichen Fragen wie: Wer trägt die Sanierungs­kosten, was übernimmt die Versicherung? Riskiere ich meinen Job, wenn ich nicht kommen kann? Bin ich versichert, wenn ich im Krisen­gebiet helfe? Betroffene erreichen die Hotline des DAV unter der Nummer 030 726152-211 oder der Mailadresse buergerhotline-hochwasser@anwaltverein.de, der dann an passende Anwält:innen vermittelt.

Lokale Unternehmen für das Bürgerbad Schwerte

21.07.21 – Das “Elsebad” in Schwerte wurde durch die Flut erheblich beschädigt. Nun engagieren sich lokale Unternehmen für den Wiederaufbau: Bäcker Becker backt den eigens kreierten “Elsetaler” – je 2,50 € gehen ans Bürgerbad. Im Cafe Note gehen bis zum 31. August von jedem Kuchenstück und Heißgetränk 50 Cent an das Elsebad.

Sofort-Nothilfeprogramm von Henkel

21.07.21 – Im Rahmen eines insgesamt eine Million Euro umfassenden Sofort-Nothilfeprogramms bietet Henkel u.a. finanzielle Spenden über die Fritz Henkel Stiftung für betroffene Menschen und Helfer:innen in Krisengebieten. Zum Programm zählen zudem Hilfen für betroffene Mitarbeiter:innen (finanzielle Unterstützung, bei Bedarf Unterkunft in den Henkel-eigenen Appartements), eine bezahlte Freistellung von bis zu fünf Tagen für Mitarbeiter:innen, die sich an den Einsätzen der Hilfsorganisationen beteiligen,  sowie Produktspenden (Kleb- und Dichtstoffe und weitere Renovierungsprodukte für den Wiederaufbau beschädigter Wohnungen sowie Haushaltshygiene-, Reinigungs- und Körperpflegeprodukte).

Bridgestone bietet Fluthelfern Ersatzreifen

21.07.21 – Bridgestone Deutschland mit Sitz in Bad Homburg bietet Privatpersonen und Unternehmen, die bei Hilfsaktionen im Rahmen der Umweltkatastrophe einen Reifenschaden an ihrem Nutzfahrzeug (z. B. Lkw oder Traktor) davontragen, Hilfe: Betroffene können sich unter fluthilfe.deutschland@bridgestone.eu melden, mit dem Unternehmen Details wie Anwendungsbereich und Reifendimension klären und erhalten nach Prüfung entsprechende Neureifen kostenfrei zum Austausch. Die Aktion ist auf einen Gesamtwert von 100.000 Euro begrenzt.

EOS spendet, sammelt und gewährt Sonderurlaub

21.07.21 – EOS, Lösungsanbieter im industriellen 3D-Druck mit Hauptsitz in Krailling bei München, spendet an Aktion Deutschland Hilft und ruft weiterhin zu Spenden an das THW sowie an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe auf. Mitarbeitende können zwei Tage Sonderurlaub bekommen, wenn diese in betroffenen Regionen unterstützen möchten. Außerdem sammelt das Unternehmen an seinem Produktionsstandort in Maisach – in Abstimmung mit der Bundeswehr – Sachspenden für Berchtesgaden, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. An seinem Hauptsitz in Krailling sammeln Mitarbeitende aktuell ebenfalls für Berchtesgaden. Das berichtete die EOS Sustainability Managerin Lea Stegemann gegenüber CSR NEWS.

Vodafone spendet 1 Mio. Euro und baut zerstörte Funkmasten wieder auf

20.07.21 – Der Mobilfunkanbieter spendet eine Million Euro über seine die Vodafone Foundation an die Aktion Deutschland Hilft e.V. Zudem steht Vodafone vor der Herausforderung, von der Flut zerstörte Funkstationen wieder aufzubauen. Das teilte Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Germany, auf LinkedIn mit.

Sixt hilft mit kostenlosen Transportfahrzeugen für Hilfsorganisationen, einer Spendenaktion und Sonderurlaub für betroffene Mitarbeiter

20.07.21 – Der Mobilitätsanbieter Sixt sichert zu, kostenlos und unbürokratisch Fahrzeuge für Hilfslieferungen und zur Versorgung der betroffenen Regionen bereitzustellen. Hilfsorganisationen können unter der Rufnummer 089-15908795 oder per E-Mail an sixthilft@sixt.com Transportfahrzeuge buchen. Vom Hochwasser betroffene Mitarbeiter erhalten fünf Tage Sonderurlaub. Und die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung „Tränchen Trocknen“ ruft zu einer deutschlandweiten Spendenaktion für die jungen Opfer der Flutkatastrophe auf.

Bayer-Standort Wuppertal spendet an Betroffene

20.07.21 – Die Bayer AG spendet 62.000 Euro an die Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal. Mit dem Geld werden Bürgerinnen und Bürger in Wuppertal unterstützt, die in Folge der verheerenden Überschwemmung in Not geraten sind. Zudem rufen Bayer und das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam ein Programm unter dem Motto „Make a match“ ins Leben, das Mitarbeiter- mit Unternehmensspenden verbindet (“Matched Giving”).  Gespendete Geldbeträge verdoppelt das Unternehmen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro.

Sparkassenverband ruft zu Spenden auf

19.07.21 – Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat zu Spenden für die Menschen in den betroffenen Gebieten aufgerufen. “Wir wissen von den Instituten und Mitarbeitenden vor Ort, dass die Lage dramatisch ist”, erklärte DSGV-Präsident Helmut Schleweis am Montag. “Zugleich sind viele private und berufliche Existenzen vernichtet worden”. “Die Zerstörung und die daraus erwachsende Not sind derzeit so groß, dass sie von den örtlich zuständigen Stellen allein nicht zu bewältigen sind”, erklärte Schleweis weiter. “Ich rufe deshalb alle deutschen Sparkassen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch alle Kundinnen und Kunden der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe auf, durch schnelle Spenden den Opfern zu helfen”.

Unternehmen spenden

19.01.21 – Mehrere Unternehmen kündigten am Montag an, die Flutopfer mit Spenden zu unterstützen.

  • Beiersdorf spendete eine Million Euro an das Deutsche Rote Kreuz und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG.
  • Der Energieversorger Eon entsandte am Sonntag vier mobile Tankanlagen, 21 Notstromaggregate, eine mobile Trafostation und Ersatzteile in die betroffenen Gebiete. Außerdem stellte der Konzern ein Kongresszentrum im rheinland-pfälzischen Wanderath als Unterkunft für Betroffene zur Verfügung.
  • Der Versicherungskonzern Allianz kündigte ebenfalls eine Spende von einer Million Euro an verschiedene Hilfsorganisationen an. Die Gelder gingen an das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz sowie an die Freiwilligen Feuerwehren, wie der Konzern am Montag erklärte.
  • Die Gewerkschaft Verdi kündigte am Montag an, ihre Mitglieder in den Hochwassergebieten finanziell zu unterstützen.
  • Die Athos-Gruppe, eine Holding-Gesellschaft der Zwillingsbrüder Andreas und Thomas Strüngmann, Gründer des Pharmakonzerns Hexal, kündigte am Montag eine Spende von zehn Millionen Euro für die Flutopfer an.

Deutsche Telekom arbeitet am Wiederaufbau der Funkstationen und verteilt Powerbanks

19.01.21 – “Unsere Techniker- und Serviceteams sind dort rund um die Uhr im Einsatz”, schreibt Tim Höttges, CEO der Deutschen Telekom, auf LinkedIn. “Unsere Servicemobile sind aus ganz Deutschland unterwegs in Richtung der Krisengebiete, viele mobile Mobilfunkmasten sind bereits eingetroffen. Experten aus der ganzen Telekom arbeiten daran, schnell die Netze wieder ans Laufen zu bekommen.” Ganze Großraumbüros seien momentan Ladestationen für Powerbanks, die – gemeinsam mit Mobilfunkgeräten – an Menschen in den Flutgebieten verteilt würden, damit diese kommunizieren könnten.


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