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Gemeinsam gegen die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie in Indien

Mit 250.000 Euro fördert tesa Nothilfemaßnahmen von Save the Children in Indien

Berlin (Save the Children) – Seit 2020 stehen tesa und Save the Children Seite an Seite im Kampf gegen die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Bereits im vergangenen Jahr hatte der internationale Klebeband-Konzern ausgewählte Projekte in sechs Ländern – Indien, Vietnam, China, Mexiko, Italien und Deutschland – auf drei Kontinenten mit einer Spende in Höhe von 1 Million Euro unterstützt. Mit weiteren 250.000 Euro fördert tesa nun zusätzliche Nothilfemaßnahmen der Kinderrechtsorganisation in Indien, dem zurzeit am schwersten vom Corona-Virus betroffenen Land weltweit.

Millionen von Kindern vom Schulsystem abgekoppelt 

Die genauen Zahlen kennt keiner. Vermutlich infizieren sich gegenwärtig in Indien noch Zehntausende pro Tag mit Corona – Rund 350.000 sind bislang daran verstorben. Die dramatische Lage hat mehrere Ursachen: Die Kliniken sind überfüllt, es gibt immer wieder zu wenig Sauerstoff. Weil so viele Menschen sterben, werden die Leichen teilweise auf der Straße verbrannt. Zudem leiden zahlreiche Menschen an Vorerkrankungen, leben auf engstem Raum und unter schlechten Hygienebedingungen. Insbesondere droht die Corona-Pandemie in Indien die Lebensbedingungen von Millionen von Kindern nachhaltig zu verschlechtern. Save the Children befürchtet, dass deren Zukunft durch den Verlust von Angehörigen, die wachsende Armut, das völlig überlastete Gesundheitssystem und den Abriss der schulischen Bildung beeinträchtigt wird.

„Die Lage in Indien war und ist dramatisch. Aber durch die Unterstützung von engagierten Unternehmen wie tesa können wir die Situation für Kinder verbessern“, erläutert Susanna Krüger, Vorstandsvorsitzende von Save the Children Deutschland. „Aufgrund des intensiven Austausches in den vergangenen Monaten wissen wir, dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. Deshalb haben wir uns kurzfristig entschlossen, erneut zu spenden“, sagt Dr. Norman Goldberg, Vorstandsvorsitzender der tesa SE.

Dr. Norman Goldberg, Vorstandsvorsitzender der tesa SE. im Gespräch mit Susanna Krüger, Vorstandsvorsitzende von Save the Children Deutschland e.V.

Die drei wichtigsten und übergeordneten Ziele der Kooperation im Überblick:

  • Verbesserung des Zugangs und der Verfügbarkeit von Sauerstoff im staatlichen Gesundheitssystem und in den Gemeinden. – Unter anderem wird hierbei der Fokus auf Schulungen des Gesundheitspersonals, geeigneter Logistik im Lieferkettensystem der Sauerstoffversorgung und der Bereitstellung von Techniker*innen in den schwierigsten Distrikten, gelegt.
  • Kinder, Betreuer*innen und ihre Gemeinden unterstützen, die Übertragung von Covid-19 zu minimieren. – Die Zusammenarbeit mit tesa fördert die Verteilung von Covid-19-Home-Care-Kits, die Durchführung von Covid-19-Behandlungen, sowie weitere Unterstützung lokaler Gesundheitseinrichtungen.
  • Sichere (Lern)-Umgebung für Kinder und Jugendliche schaffen sowie Wohlbefinden im häuslichen Umfeld sicherstellen. – An oberster Stelle steht die Sicherheit der Kinder. Gemeinsam sorgen tesa und Save the Children für Lern- und Spielkits, die Vermittlung von Kindern in alternative Betreuungen, sofern die Elternteile/ Betreuer*innen von Covid-19 betroffen sind. Vor allem stellen sie sicher, dass Kinder dringend benötigte psychologische Unterstützung erhalten, um ihnen durch die Krise und ihr Trauma zu helfen.

Durch die Corona-Pandemie sind die Kinderrechte auf Leben, Bildung, Schutz und Teilhabe bedroht. Die Folgen der Corona-Krise haben dazu geführt, dass mehr als 1,5 Milliarden Kinder weltweit zeitweise keine Schule besuchen konnten. In Indien sind viele Kinder stark von der anhaltenden Krise betroffen. Die 13-jährige Meena* (im Bild rechts) ist eines von ihnen – aufgrund der Schulschließung stand sie kurz vor einem Schulabbruch. Save the Children versorgt sie mit Arbeitsblättern, durch die sie weiterhin Schreiben und Rechnen üben kann. Zudem sorgen Berater*innen dafür, dass Meenas Familie sie hinreichend motivieren und ihr Selbstvertrauen stärken kann.

Dank dieser und anderer Programme, die von Partnern wie tesa unterstützt werden, können wir gemeinsam dazu beitragen, dass benachteiligte Kinder wie Meena*, weiterhin Zugang zu Bildung haben. Gemeinsam spannen wir einen Schutzschirm über die heranwachsende Generation.

*Name zum Schutz des Kindes geändert.

Weitere Infos: https://www.savethechildren.de/unterstuetzen/fuer-unternehmen/unsere-partner/tesa/


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