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Ritter-Sport-Chef erklärt Scheitern der eigene Bio-Linie

Rodrigo Flores auf Unsplash

Schokoladenhersteller will nun “Zwischenweg” gehen

Hamburg (AFP/csr-news) – Schokoladenfabrikant Alfred Theodor Ritter spricht in einem aktuellen “Spiegel”-Interview darüber, woran seine Versuche, eine Bio-Linie bei Ritter Sport zu etablieren, scheiterten. “Ich habe es jahrelang versucht, das Marketing immer wieder gequält”, sagte Ritter dem “Spiegel” laut Vorabmeldung vom Donnerstag. “Am Ende haben wir aufgegeben. Die Leute haben einfach gesagt: Bio ist zu teuer, schmeckt nicht, ist was für Menschen mit kratzigen Pullis und Birkenstock-Sandalen.”

Damit brauche er der Firma nicht noch einmal zu kommen, sagte Ritter weiter. Ein konsequentes Umstellen der Ritter-Sport-Produktion hätte ihm zufolge bedeutet, “die Hälfte der Belegschaft zu entlassen”, weil der Absatz dann gesunken wäre.

Das Familienunternehmen will stattdessen einen “Zwischenweg” gehen, wie Ritter sagte. Es investiere neben der eigenen Kakaoplantage in Nicaragua in nachhaltigere Verpackungen und eine Zertifizierung seiner Rohstoffe. “Wenn man genügend kleine Schritte geht, legt man auch einen Weg zurück.”

Seine Bio-Linie bot das Unternehmen in den Jahren 2008 bis 2018 an.


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