35.CSR-MAGAZIN Partnermeldungen

Funktionsweise und Zusatznutzen von Klimaschutzprojekten

Teil der Wasserkraftanlage im Virunga Nationalpark, VR Kongo (Foto: ClimatePartner)

Ein Impuls von ClimatePartner zum 35. CSR MAGAZIN

Berlin (csr-partner) -Immer mehr Unternehmen erkennen ihre Verantwortung dafür, einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel zu leisten. Neben den mittel- bis langfristig angelegten Strategien zur Vermeidung und Reduzierung von CO2-Emissionen ist der Ausgleich unvermeidbarer CO2-Emissionen über international anerkannte Klimaschutzprojekte eine sofort wirksame Maßnahme. Dieser Prozess wird im Kyoto-Protokoll als Clean Development Mechanism (CDM) definiert, Unternehmen und Produkte sind somit klimaneutral.

Klimaschutzprojekte müssen verschiedene, strenge Kriterien erfüllen, damit die erbrachte Leistung des Emissionsausgleichs auch tatsächlich anerkannt werden kann. Eine der wichtigsten Anforderungen ist, dass die Projekte tatsächlich zusätzliche Maßnahmen sind und dass ihr Beitrag zur CO2-Reduktion in der Atmosphäre langfristig garantiert und klar messbar ist. Zudem dürfen die eingesparten CO2-Emissionen und die erzeugten Zertifikate nur einmal zur Kompensation anderer CO2-Emissionen verwendet werden. All dies wird regelmäßig überprüft und bestätigt durch international anerkannte Standards wie den “Gold Standard” oder den “Verified Carbon Standard” (VCS).

Klimaschutzprojekte arbeiten mit verschiedenen Technologien, wie zum Beispiel Waldschutz, Wiederaufforstung oder den Ausbau erneuerbarer Energien. Sie wirken als aktive CO2-Senken (z.B. Wälder) oder verhindern, dass weitere Emissionen entstehen (z.B. Wasserkraft anstelle fossiler Energiequellen). Darüber hinaus fördern sie die nachhaltige Entwicklung in den Regionen, in denen sie angesiedelt sind, zum Beispiel indem sie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser verbessern oder lokale Infrastrukturen ausbauen, Arbeitsplätze schaffen oder zum Erhalt der Biodiversität beitragen. Diese Aspekte stehen in direktem Zusammenhang mit den UN SDGs, die ein weltweit anerkannter Maßstab für die Messung und Verfolgung der Wirksamkeit von Projekten sind. Sie reichen von der Bekämpfung von Armut und Hunger, der Verbesserung der Bildung oder der Schaffung von Arbeitsplätzen bis hin zur Verbreitung von sauberer und erschwinglicher Energie. Genau aus diesem Grund könnten einige Klimaschutzprojekte eher als ein soziales Entwicklungsprojekt mit einem Nutzen für das Klima angesehen werden.

Weitere Informationen unter www.climatepartner.com

Hinterlassen Sie einen Kommentar