35.CSR-MAGAZIN Lieferkette Mode+Textil Partnermeldungen

Discounter setzen auf Nachhaltigkeit

Foto: KiK Textilien und Non-Food

Ein Impuls von KiK Textilien und Non-Food für das 35. CSR MAGAZIN

Nachhaltige Lieferketten sind nicht nur gut für die Reputation eines Unternehmens, sondern ein grundsätzlicher Erfolgsfaktor im Modemarkt. Als führender deutscher Textildiscounter setzen wir bereits seit Jahren auf stabile, krisensichere Lieferbeziehungen zu unseren Partnern in Asien. Wir sind uns der Bedeutung unserer Zulieferer bewusst und investieren entsprechend viel in die Unterstützung unserer Partner.

Von KiK Textilien und Non-Food

Um diese Investitionen abzusichern, hat KiK frühzeitig die sogenannte Auditorenhaftung eingeführt:  Prüfdienstleister, die beispielsweise in Bangladesch die Einhaltung von Standards zum Arbeitsschutz überwachen, haften für ihre Ergebnisse. Überdies beteiligten wir uns freiwillig am Monitoring des Nationalen Aktionsplanes für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP). Und: KiK engagiert sich in bedeutenden Initiativen wie dem Textilbündnis oder dem Gebäudesicherheitsabkommen Accord in Bangladesch. Und: Wir plädieren bereits seit 2017 für ein Lieferkettengesetz auf europäischer Ebene. Wir benötigen international einheitliche Standards, wenn wir Wettbewerbsgleichheit und Rechtssicherheit in einem globalen Marktumfeld herstellen wollen. Um unserer Verantwortung auch künftig gerecht zu werden, initiiert KiK im Rahmen seiner Nachhaltigkeits-Roadmap für die kommenden 24 Monate 40 neue Projekte. Hierzu gehören Bildungsangebote, Flüchtlingsprogramme, mehr Transparenz in unseren Lieferketten oder die Verbesserung von Umwelt- und Arbeitsplatz-Standards.

Von unserer nachhaltigen Positionierung profitieren unsere KundInnen: Sie finden bei uns Mode-Basics zu bezahlbaren Preisen, die lange haltbar sind. Anders als sogenannte Fast Fashion Unternehmen verzichten wir als textiler Grundversorger bewusst auf häufige Kollektionswechsel. Unsere niedrigen Preise erreichen wir durch langfristige Planung mit den Lieferanten sowie kostengünstige, weil langsame und klimaschonende Lieferwege. Zudem verzichtet KiK auf teure Standorte in 1A-Lagen und Marketingaktionen. Somit ist nachhaltiges Handeln ein wichtiger Bestandteil unserer DNA – und ist in Zeiten der Corona-Pandemie bedeutender denn je, da unsere KundInnen zunehmend mehr auf Nachhaltigkeit Wert legen.

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