35.CSR-MAGAZIN Kreislaufwirtschaft Mode+Textil Partnermeldungen

„Dibella up“ schließt den Kreis

Foto: Khytra

Ein Impuls von Dibella zum 35. CSR MAGAZIN

Bocholt (csr-partner) – „Dibella up“ in die nächste Phase: Das Unternehmen nimmt die von den Kunden aussortierten Textilien zurück und recycelt die darin gebundenen Rohstoffe über ein einzigartiges Kreislauf-Konzept. Dieses trägt den verschiedenen Produktqualitäten des Unternehmens mit adäquaten Prozessen Rechnung und bietet damit erstmals eine adäquate Lösung für die endlose Nutzung von kostbaren Ressourcen.

Von Dibella

Die Objekttextilien von Dibella erfüllen dank ihrer Langlebigkeit seit jeher die Grundprinzipien einer ressourcenschonenden Kreislaufführung: Sie sind auf die Anforderungen im Textil-Service zugeschnitten und überdauern unzählige Pflege- Zyklen der Branche. „Bisher endete die Wiederverwendung jedoch mit dem Aussteuern nicht mehr einsetzbarer Textilien beim Kunden“, sagt Ralf Hellmann, Geschäftsführer von Dibella. „Unser langfristiges Ziel ist jedoch ein vollständiger, geschlossener Kreislauf für professionelle Textilanwendungen. Wir wollen die einmal genutzten, kostbaren Rohstoffe weiterverwenden und in die textile Kette zurückführen. Mit „Dibella up“ ist unsere Vision nun Wirklichkeit geworden. Als erster Branchenanbieter können wir unseren Kunden eine nachhaltige Lösung für ein vollständig geschlossenes System der Kreislaufführung anbieten.“

Adäquate Kreislaufsysteme

„Dibella up“ ist ein produktspezifisches Up- und Recyclingsystem für die Kern- Qualitäten des Unternehmens und ist auf eine optimale Ressourcenverwendung der Inhaltsstoffe ausgelegt. Für Textilien aus reiner Baumwolle, für baumwollstarke Mischgewebe und für Mischgewebe mit einem ausgeglichenen Baumwoll- und Polyesteranteil bietet das Unternehmen zwei etablierte Aufbereitungsverfahren an:

Reine Naturfasertextilien, aber auch Mischgewebe mit mindestens 50 Prozent Baumwolle werden chemisch in einen wichtigen Rohstoff für die Cellulosefaser-Produktion umgewandelt; das zurückbleibende Polyester geht aus technischen Gründen in die thermische Verwertung. Alternativ gehen Polyester-Baumwoll-Mischgewebe ins Up-Cycling und werden zu hochwertigen Taschen verarbeitet.

Ein dritter Recyclingprozess ist derzeit in der technischen Erprobung. „Worn again“ soll jedem Objekttextil, unabhängig von dessen Zusammensetzung, zu einem neuen „Faser-Leben“ verhelfen. Die zukunftsweisende Innovation beruht auf einem chemischen Verfahren, das erstmals eine vollständige Verwertung von Baumwolle und Mischungen mit Polyester ermöglicht.

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