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Wie Unternehmen auf die Bedrohung der Freiheit reagieren

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Das Sicherheitsgesetz in Hongkong. Ein Beitrag für das 35. CSR MAGAZIN

Velbert (csr-news) – Die Entwicklungen in Hongkong bewegen viele Menschen im Westen. Als „Gesichter der Demokratiebewegung“ stellen sich die jungen Aktivisten Joshua Wong  und Glacier Kwong gegen den zunehmend autoritären Einfluss Chinas auf der Inselmetropole, der bei ihrer Übergabe an China 1997 für 50 Jahre Sonderrechte gewährt wurden, darunter Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Seit Ende Juni erlaubt ein von China verabschiedetes sogenanntes Sicherheitsgesetz den Behörden ein hartes Vorgehen gegen alle Aktivitäten in Hongkong, die nach ihrer Auffassung die nationale Sicherheit Chinas bedrohen. Verstöße können mit lebenslanger Haft geahndet werden. Wie schützen westliche Unternehmen ihre Mitarbeiter dort?

Von Achim Halfmann

  • „Klima der Angst und der permanenten Bedrohung“
  • Das Schweigen zahlreicher Unternehmen
  • Weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen
  • Siemens-Chef Kaeser beobachtet die Entwicklung mit Sorge

Wer in China gute Geschäfte tätigen will, sollte sich mit Kritik an der Staatsführung zurückhalten. Im vergangenen Oktober entschuldigte sich das französische Luxusmodehaus Dior bei China für eine geografische Karte ohne die Insel Taiwan. Im Dezember nahm der chinesische Staatssender CCTV nach Kritik von Ex-Nationalspieler Mesut Özil an der Uiguren-Verfolgung ein Spiel von dessen Mannschaft FC Arsenal aus dem Programm. Bereits im August 2019 hatte der Chef der in Hongkong ansässigen Fluggesellschaft Cathay Pacific, Rupert Hogg, seinen Rücktritt eingereicht, nachdem die Luftfahrtbehörde der Volksrepublik die Airline angewiesen hatte, Teilnehmer der Proteste in Hongkong weder auf Flügen Richtung Festland-China noch durch den chinesischen Luftraum als Mitarbeiter einzusetzen. In Hongkong kam das sogenannte Sicherheitsgesetz inzwischen mehrfach zur Anwendung, aus westlichen Unternehmen sind dazu bisher nur verhalten Stimmen zu hören.


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Aktualisierung am 24.09.20: Joshua Wong wurde heute bei einer polizeilichen Vernehmung festgenommen und später gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt.

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