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Umsteuern braucht Zeit

Vidar Nordli-Mathisen auf Unsplash

Das Nachhaltigkeitsengagement in der Schifffahrt und die “Poseidon-Prinzipien” im Finanzsektor

Der Footprint globaler Transporte besitzen für die Nachhaltigkeit von Lieferketten eine hohe Bedeutung. Ein großer Teil der Rohmaterialien und Produkte reist auf dem Seeweg um die Welt. Zu den Nachhaltigkeitsbemühungen in der Schifffahrt und dem Beitrag der Finanzmarktakteure dazu fragte CSR MAGAZIN den Portfoliomanager bei der Danske Bank, Anders Grønning.

Die Fragen stellte Achim Halfmann.

CSR MAGAZIN: Der Schiffstransport spielt in globalen Lieferketten eine große Rolle. Können Sie Beispiele dazu nennen, welchen Anteil dessen CO2-Emissionen an der Gesamtklimabilanz von Produkten besitzen?

Anders Grønning: Ja, der Transport per Schiff ist sehr wichtig für die globalen Lieferketten und der Transportweg mit der höchsten Energieeffizienz. Der Sektor trägt zu 2-3% der globalen CO2-Emmisionen bei, wenn er so weiter wächst wie zuletzt, könnte der Beitrag erheblich steigen.

Ein viel diskutiertes Problem ist der Schwefelgehalt. Warum werden gerade in der Schifffahrt Treibstoffe mit einem hohen Schwefelgehalt eingesetzt?

Aus Erdöl, das an die Raffinerien geliefert wird, entstehen diese verschiedenen Produkte. Typischerweise ist der Schiffsdiesel von niedrigerer Qualität als z.B. der Diesel für Autos. Schiffe haben eine Nutzungsdauer von 20 Jahren oder mehr, die Erneuerung der Flotten wird also eine ganze Weile brauchen.


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