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CSR NEWS-Pinnwand

Polina Zimmermann auf Pexels

CSR in den Medien und in Mitteilungen aus Unternehmen und Zivilgesellschaft – auf den Punkt gebracht: Themen, Projekte, Publikationen, Tools, Studien, Personen …

“Deutsche Großunternehmen berichten zu wenig über Korruptionsbekämpfung und Lobbyismus”

31.07.20 – Transparency Deutschland hat zum vierten Mal nach den GRI-Standards erstellte Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen mit Blick auf die Themen Korruption und politische Einflussnahme untersucht. Das Ergebnis: Nachhaltigkeitsberichte sind zu unvollständig, uneinheitlich und nicht ausreichend transparent, was den Vergleichbarkeit der ethischen Bemühungen der Unternehmen unmöglich macht. Zum Thema Korruptionsbekämpfung geben die Unternehmen im Durchschnitt weniger als 50 Prozent der von den GRI-Standards geforderten Informationen an – und begründen die Auslassungen nicht. >> Die Studie zum Download (PDF)

Studie “Verantwortliche Investments: Qualitative Anforderungen an die professionelle Umsetzung von ESG-Integration im Asset Management”

31.07.20 – Für die vom Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) herausgegebene Studie wurden Qualitätskriterien für verantwortliche Investments in Deutschland und Österreich erarbeitet und systematisch abgefragt. Befragt wurden 54 Asset Managern und Asset Ownern, die rund 95 Prozent der vom FNG im Marktbericht erfassten Vermögenswerte für verantwortliche Investments in der Höhe von 1,7 Billionen Euro repräsentieren. >> Die Studie zum Download (PDF)

Kaufland startet Boden- und Biodiversitätsprojekt mit Leibniz-Institut

30.07.20 – Der Lebensmittelhändler Kaufland startet mit dem Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau (IGZ) und dem Gemüsering Stuttgart ein wissenschaftliches Projekt zur Förderung nachhaltiger landbaulicher Maßnahmen. Über die Betreuung von knapp 20 Lieferantenbetrieben aus den drei Kulturgruppen „Gemüse“, „Obst“ und „Kartoffeln“ aus fünf Ländern sollen Biodiversität, Humusgehalt und Bodenfruchtbarkeit analysiert und über den Einsatz wissenschaftlicher Erkenntnisse verbessert werden. Die Ergebnisse sollen dann publiziert und in der Praxis angewandt werden.

Umweltbundesamt: Studie zeigt Möglichkeiten für unternehmerische Sorgfaltspflichten zu Menschenrechten und Umweltschutz

27.07.20 – Um nachhaltigere globale Liefer- und Wertschöpfungsketten zu erreichen, empfiehlt eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes einen gesetzlich verankerten systematischen Ansatz zur Risikofrüherkennung, Maßnahmenumsetzung und Berichterstattung durch die Unternehmen. Dazu erklärte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth: “Menschenrechtsverletzungen, Verstöße gegen Arbeitnehmerrechte und Umweltbelastungen gehen meist Hand in Hand. Deshalb müssen die globalen Lieferketten von Unternehmen an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausgerichtet werden.” >> Die Studie zum Download

NRW verbietet Lebendtierexporte – Provieh fordert bundesweite Regelung

24.07.20 – Nach Angaben des Vereins Provieh haben bisher vier Bundesländer Erlasse herausgegeben, die tierschutzwidrige Transporte in Hochrisikostaaten verbieten: Hessen, Schleswig-Holstein, Bayern und in der zurückliegenden Woche Nordrhein-Westfalen, das sofort alle Tiertransporte in Drittstaaten untersagt. Patrick Müller, Hauptstadtreferent von Provieh e.V., erklärte dazu: “Es muss jetzt unbedingt ein bundesweites Moratorium folgen, damit die nächsten Transporte aus NRW nicht über Brandenburg oder andere Bundesländer ohne Erlass abgefertigt werden.”

Aldi Nord tritt Science Based Targets Initiative bei

24.07.20 – Mit dem Beitritt zur Science Based Targets Initiative (SBTI) will Aldi Nord sicherstellen, dass seine zukünftigen Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen auf das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens einzahlen. Der Discounter will seine Treibhausgasemissionen bis 2021 um 40 Prozent gegenüber 2015 reduzieren.  Die SBTI ist eine Kooperation des UN Global Compact mit dem CDP, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF).

BMZ tritt nachhaltigem Palmölforum bei

23.07.20 – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) tritt dem Forum Nachhaltiges Palmöl e.V. (FONAP) bei – als zweites Bundesministerium nach dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Dazu erklärte Almut Feller, Vorstandsvorsitzende des FONAP: “Mit dem Beitritt des BMZ vergrößern wir nicht nur unsere Sichtbarkeit und können den Dialog mit den Palmölproduzenten weiter ausbauen.” Ziel von FONAP ist, dass in Deutschland zu 100 Prozent nachhaltig-zertifiziertes Palmöl verwendet wird – wozu Mitglieder des Forums eine entsprechende Selbstverpflichtung abgeben.

Kommentar

  • Parlamente, Wahlsystem, Grundgesetz, Verfassungen und Justiz sowie der Umgang mit Coronavirus / Covid-19 sollen zeigen, dass Verantwortliche unser Wohl im Sinn haben. Warum werden dann die Wutbürger lauter?
    „Der Lobbyismus hierzulande ist zügellos geworden und muss mit klaren Regeln in eine angemessene Spur gelenkt werden. In der Politik und in der Wissenschaft“ (Zitat aus https://www.sueddeutsche.de/meinung/lobbyismus-deutschland-monsanto-1.4713046).
    Gesundheitsschäden und Tod durch Industrieprodukte sind hinzunehmen, siehe z.B. Videos „Unser täglich Gift“, “Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia”, „Immer mehr Todesfälle durch Implantate“. Zitat aus https://www.sueddeutsche.de/politik/implant-files-versagen-politik-kommentar-1.4225871: „Bei der Zulassung, Sicherheit und Kontrolle von Medizinprodukten liegt ein Multiorganversagen vor. Politik und Kontrollbehörden unternehmen nichts, für Patienten ist diese Lethargie lebensgefährlich. Wo bleibt der Aufschrei?“ Der wird abgewürgt.
    Eine Computertomographie entspricht der 100- bis 1000-fachen Strahlendosis des konventionellen Röntgens, vgl. z.B. http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2007/msg00110.htm oder der Strahlung der Atombombe von 1945, vgl. z.B. https://www.welt.de/wissenschaft/article1667375/Experten-warnen-vor-Computertomografie.html .
    Darum, dass die suggerierten Rechte beim Volk ankommen, kümmert sich die Regierung nicht. Dazu ein Zitat aus https://unschuldige.homepage.t-online.de/
    „Grundsätzliche Methode aller Gerichte, Behörden und Petitionsausschüsse bei ihren Entscheidungen über Gesuche Betroffener ist da, wo es darauf ankommt, die Verfälschung und Ignorierung des wahren Sachverhalts und die Ignorierung oder Verdrehung des maßgeblichen Rechts bei den Entscheidungsgründen.“ Es herrscht, Zitat aus http://web.wengert-gruppe.de/wengert_ag/news/2003/SteuerstrafverfinDeutschland.pdf : „Klassenkampf und Krieg gegen die Bürger um jeden Preis.“
    Zitat aus http://www.hans-joachim-selenz.de/kommentare/2008/justiz-sumpf-deutschland.html:
    „Wegen der weisungsgebundenen Staatsanwälte brauchen unsere Politiker und ihre fördernden Freunde aus der Wirtschaft nicht einmal zu befürchten, juristisch belangt zu werden. Der Bürger fragt sich angesichts einer immer stärker ausufernden Kriminalität, ob dieser Polit/Justiz-Sumpf jemals trocken zu legen ist. Ex-Richter Fahsel ist auch da pessimistisch: ,,In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation”.
    In Deutschland sind in der Tat alle Bemühungen zum Scheitern verurteilt. Der Sumpf schließt die höchsten deutschen Gerichte ein. Daher gibt es praktisch keine Verurteilung wegen Rechtsbeugung, Strafvereitelung im Amt und Begünstigung.“
    Mich erinnert das Treiben an meine DDR-Zeit. Auch wir leben in einem Land der Lügen, vgl. dazu auch https://youtu.be/PC1Dw1lfLtI, regiert von Lobbyisten, vgl. https://www.youtube.com/watch?v=8l9s6VgeFHw.
    Einem im Internet veröffentlichten Vortrag „Demokratie erneuern!“ entnahm ich auch:
    Macht muss radikal eingehegt werden, denn Demokratie wird nur von oben gewährt, wenn der Druck von unten groß genug ist und die Gefahr einer Revolution besteht. Machtstrukturen haben sich der Existenzberechtigung zu stellen mit Rechenschaftspflichtigkeit, Verfahren ähnlich dem sogenannten „Scherbengericht“ (Stimmzettel im antiken Griechenland aus Tonscherben), mit dem Zweck, unliebsame oder zu mächtige Bürger aus dem politischen Leben zu entfernen.
    Die Alternative ist immer die Barbarei. Passivität bedeutet die Entscheidung für die Barbarei.

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