Pinnwand-Archiv

CSR NEWS-Pinnwand

Polina Zimmermann auf Pexels

CSR in den Medien und in Mitteilungen aus Unternehmen und Zivilgesellschaft – auf den Punkt gebracht: Themen, Projekte, Publikationen, Tools, Studien, Personen …

Nachhaltige Textilien mit dem Grünen Knopf bei Dorint und im Freistaat Bayern

03.07.20 – Die deutsche Hotelgruppe Dorint stellt auf sozial und ökologisch nachhaltig produzierte Textilien um. Angefangen mit Alltagsmasken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Küchenschürzen, geht es künftig weiter mit der Bettwäsche für die über 10.000 Hotelzimmer und die Kleidung für die 4500 Angestellten. Zudem beschloss der Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags: Der Freistaat und seine Unternehmen sollen künftig nur noch Textilien beschaffen, die nachhaltig hergestellt und mit Siegeln wie dem Grünen Knopf ausgezeichnet sind. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller erklärte dazu: “Der Grüne Knopf steht für hohe soziale und ökologische Mindeststandards. Er macht Verantwortung sichtbar – für Verbraucher und auch für die Beschaffungsstellen.”

Systain-Whitepaper: 7 Erfolgsfaktoren für menschenrechtliche Sorgfaltspflicht

02.07.20 – Auf der Grundlage ihrer Praxiserfahrungen gibt die Unternehmensberatung Systain das Whitepaper “7 Erfolgsfaktoren für menschenrechtliche Sorgfaltspflicht” heraus. Der Prozess zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht in Unternehmen (Human Rights Due Diligence) sei weder einheitlich definiert noch klar vorgegeben, so Systain. Die im Whitepaper benannten sieben Faktoren sollten Unternehmen für eine gelungene Umsetzung der Sorgfaltspflicht bedenken. >> Das Whitepaper zum Download

Institutionelle Anleger berücksichtigen ESG-Kriterien

02.07.20 – Die Mehrheit der institutionellen Anleger (51 Prozent) rechnet mit langfristig höheren Immobilienrenditen, wenn bei Investitionsentscheidungen ESG-Kriterien berücksichtigt werden. Das fand die Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) bei einer Umfrage unter rund 100 Teilnehmern heraus. Alexander Eggert, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest, erklärte: “Institutionelle Anleger beschäftigen sich intensiv mit dem Thema ESG. Die Umfrage bestätigt unsere Wahrnehmung aus vielen Gesprächen mit unseren Kunden.”

“Raus aus der Kunststofffalle”

02.07.20 – Die Deutsche Umweltstiftung veröffentlicht eine Broschüre, die über Gefahren des Kunststoffs informiert, Wege zur Vermeidung von Kunststoffmüll weist und Forderungen an die Politik richtet. Umweltfreundlich zu handeln bedeutet danach, Kunststoffverpackungen zu ersetzen und alternative Produkte zu kaufen. >> Die Broschüre als Download (PDF)

Auswirkungen von Mikroplastik im Boden auf das Ökosystem

26.06.20 -Ein Team um den Berliner Wissenschaftler Prof. Matthias Rillig (FU Berlin) wird die Auswirkungen von Mikroplastig im Boden als Faktor des globalen Wandels untersuchen anstatt – wie in anderen Studien – als ein primär toxikologisches Problem. „Die wissenschaftliche Arbeit zu Mikroplastik (< 5 mm) im Boden hat ungefähr zehn Jahre später begonnen als die Beschäftigung mit diesen Plastik-Partikeln im Meer”, erklärte Rillig. Effekte von Mikroplastik im Boden könnten sich auf das Erdsystem auswirken und zu Veränderungen von Treibhausgasemissionen aus dem Boden und Veränderung der Primärproduktion von Pflanzen führen. >> Die Studie

Diskussionen um Lieferkettengesetz

25.06.20 – Dass sich Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) nach Medienberichten auf Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz geeinigt haben, belebt die Diskussion dazu. Die NGO Germanwatch gebrüßt “die geplanten Durchsetzungsmechanismen über eine Bundesbehörde, durch zivilrechtliche Haftung und die Kopplung an staatliche Instrumente wie die öffentliche Auftragsvergabe”, erklärte Cornelia Heydenreich, Leiterin des Teams Unternehmensverantwortung. “Die vorgesehene Haftung darf nicht dadurch umgangen werden, dass Unternehmen einfach einer Brancheninitiative beitreten”, so die NGO-Expertin weiter.

Projekt Nachhaltigkeit 2020: Die Preisträger stehen fest

24.06.20 – Es geht darum, wirksames Engagement für eine Nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Dazu verleihen die vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) jedes Jahr die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“. Eine Expertenjury hat jetzt entschieden, wer die diesjährigen 40 Preisträger sind. >> Die Preisträger

B.A.U.M.-Preisträger 2020

23.06.20 – Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e. V. zeichnet mit seinem Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis Menschen aus, die konsequent auf Nachhaltigkeit setzen. Die Auszeichnung erfolgt in den Kategorien “Großunternehmen”, “Kleine und mittelständische Unternehmen”, “Wissenschaft” und “Digitalisierung”. Die Verleihung des B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2020 findet am 25. September in Hamburg statt. >> Die Preisträger

Nachhaltigkeitsrat fordert Wasserstoff als zweite Säule einer erfolgreichen Energiewende

20.06.20 – „Wasserstoff muss in Ergänzung der erneuerbaren Energien zur zentralen zweiten Säule der Energiewende werden und ist für die Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele unumgänglich“, sagte Ratsvorsitzender Werner Schnappauf anlässlich der heutigen Veröffentlichung einer Stellungnahme des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zur Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung. Der Nachhaltigkeitsrat begrüßt die Nationale Wasserstoffstrategie grundsätzlich, drängt aber darauf, dass diese schneller und ambitionierter umgesetzt wird.

Klima-Verfassungsbeschwerde nimmt erste Hürde

20.06.20 – Die Verfassungsbeschwerde von neun jungen Erwachsenen gegen das Klimaschutzgesetz ist vom Bundesverfassungsgericht mit der Aufforderung zur Stellungnahme an Bundestag und -rat, Kanzleramt, Bundesinnen- und justizministerium sowie an alle Landesregierungen verschickt worden. Das seider erste wichtige Schritt zu einer möglichen Annahme der Verfassungsbeschwerde, so die Umweltorganisationen Germanwatch, die gemeinsam mit Greenpeace die Beschwerde unterstützt. In der Klage führen die Kläger an, dass die angestrebte Verringerung des Treibhausgasausstoßes um 55 Prozent bis zum Jahr 2030 nicht ausreicht, um ihre Grundrechte zu schützen und sich der Klimakrise wirksam entgegen zu stemmen. >> Weitere Infos

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