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Umweltschutz schafft in Deutschland mehr Arbeitsplätze

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Fast zehn Prozent zusätzliche Jobs im Jahr 2018

Wiesbaden (AFP) – Umweltschutz ist in Deutschland weiter ein Job-Motor: Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, produzierten im Jahr 2018 insgesamt 289.280 Beschäftigte Waren, Bau- und Dienstleistungen zum Schutz der Umwelt. Damit stieg die Zahl der sogenannten “Green Jobs” gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Prozent.

Mehr als zwei Drittel (71,7 Prozent beziehungsweise 207.470 Menschen) waren laut Statistischem Bundesamt im Verarbeitenden Gewerbe tätig. Dort war der bedeutendste Wirtschaftszweig demnach mit 78.933 Beschäftigten der Maschinenbau. Hergestellt wurden etwa Windkraftanlagen und energieeffiziente Antriebs- und Steuerungstechniken für den Umweltschutz. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Green Jobs im Maschinenbau den Angaben zufolge um mehr als ein Viertel (26,7 Prozent).

Knapp ein Sechstel der Beschäftigten im Umweltschutz (16,2 Prozent beziehungsweise 46.931 Menschen) war demnach im Baugewerbe tätig, zum Beispiel bei der Wärmedämmung von Gebäuden oder dem Bau von Kanalisationssystemen. Gegenüber 2017 stieg die Zahl in diesem Sektor um 3,6 Prozent.

Im Dienstleistungsgewerbe arbeiteten dem Statistischen Bundesamt zufolge weitere 34.157 Beschäftigte im Bereich Umweltschutz. Gegenüber dem Vorjahr sei dort die Zahl der “Green Jobs” allerdings um 3790 und damit um zehn Prozent gesunken. Der Großteil der Beschäftigten für den Umweltschutz ist hier in Architektur- und Ingenieurbüros tätig, beispielsweise in der Planung und Projektentwicklung zur Nutzung erneuerbarer Energien.

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