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Liqui-Moly-Geschäftsführer verzichtet wegen Corona auf Gehalt

Azərbaycanca: Top Tec 4100 von Arif Mammadov, CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en)

Prost: “Will niemanden kündigen und auch keine Kurzarbeit anmelden”

Ulm (AFP) – Der Geschäftsführer des Ulmer Schmiermittel- und Motorölherstellers Liqui Moly, Ernst Prost, verzichtet in der Corona-Krise auf sein Gehalt. Er komme auch ohne monatliche Bezüge klar, schrieb Prost in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an die Beschäftigten. Das eingesparte Gehalt und andere Einsparungen “verwenden wir lieber dafür, alle unsere Arbeitsplätze zu erhalten – selbstverständlich auch die unserer Leiharbeitskräfte”, erklärte Prost. Er wolle “niemanden kündigen und auch keine Kurzarbeit anmelden”.

Prost ist der Gründer des Unternehmens; er verkaufte Liqui Moly Ende 2017 an die Würth-Gruppe. Seitdem ist er Geschäftsführer.

Motorenöle seien systemrelevant, weil auch in Krisenzeiten Transportunternehmen, Polizei, Müllabfuhr, Rettungsdienste, Feuerwehr und auch die Post mit ihren Fahrzeugen mobil bleiben müssen, schrieb Prost. “Das ist unser Glück”. In beiden Werken in Saarlouis und Ulm werde weiterhin produziert.

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