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Stromerzeugung aus Gas auf Rekordwert gestiegen

“FAZ”: Drittwichtigster Energieträger nach Braunkohle und Windkraft an Land

Frankfurt/Main (AFP) – Die Stromerzeugung aus Gas ist nach einem Bericht der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Es habe 2019 einen Anstieg um 10,3 Prozent auf 91 Milliarden Kilowattstunden gegeben, hieß es unter Berufung auf Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Gas sei damit drittwichtigster Energieträger nach Braunkohle und Windkraft an Land gewesen.

Gas sei auch die einzige fossile Stromquelle, deren Bedeutung 2019 zugenommen habe, hieß es weiter. Diese liege daran, dass einerseits die Abkehr von Kohle und Atom vorankomme, der Ausbau der erneuerbaren Energien aber nicht schnell genug erfolge. Vor allem der Windkraft-Ausbau wird derzeit insbesondere durch politische Hemmnisse, aber auch durch Klagen gegen neue Standorte ausgebremst.

BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae sieht in dem relativ emissionsarmen Gas derzeit eine notwendige Ergänzung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Allerdings müssten künftig, wo heute Erdgas zum Einsatz kommt, “vermehrt grüne Gase wie Wasserstoff und Biomethan genutzt werden”, sagte Andreae der “FAZ”. Sie forderte auch eine stärkere Förderung von gasbetriebenen Anlagen zur Kraftwärmekopplung (KWK).

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