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Startups: Gründern fehlt Zeit für Freunde und Familie

Startup Stock Photos auf pexels.com

Acht von zehn Gründern würden erneut ein Unternehmen starten

Berlin (AFP) – Acht von zehn Gründern würden mit ihrer jetzigen Erfahrung wieder ein Startup gründen, doch nur noch jeder Zweite ist davon gänzlich überzeugt. Eine am Freitag vorgestellte Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 321 Digital-Startups ergab, dass mittlerweile nur noch 53 Prozent der Befragten “voll und ganz” der Aussage zustimmen, dass sie mit dem heutigen Wissen nochmal gründen würde – jeder Dritte stimmte der Aussage “eher” zu.

Im vergangen Jahr waren noch 62 Prozent und 2017 sogar 66 Prozent “voll und ganz” davon überzeugt. “Wenn deutlich weniger Gründer als in den Vorjahren diesen Schritt erneut wagen würden, ist das ein deutliches Zeichen, dass wir mehr für eine echte Gründerkultur in Deutschland tun müssen”, erklärte Bitkom-Präsident Achim Berg. Die im Koalitionsvertrag vorgesehen Maßnahmen zur Schaffung einer solchen Kultur müssten nun umgesetzt werden.

Fast 80 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass das Gründen eines Startups öffentlich leichter dargestellt wird, als die Realität zeigt. Jeder Zweite gab an, kaum noch Zeit für die eigene Familie aufbringen zu können. Zeit für Freunde bleibt kaum noch bei sogar 55 Prozent der Gründer. Zwei Drittel der Befragten erfahren allerdings Anerkennung für ihre Startups bei Bekannten und Freunden.

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