Green Cities 2035: Wärmewende – Kommunale Lösungen für die europaweite Energiekrise?

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Donnerstag, 24. November 2022 17.00 – 19.00 Uhr
Online-Diskussionsreihe
Green Cities 2035: Wärmewende – Kommunale Lösungen für die europaweite Energiekrise?

Die Wärmewende war lange ein vernachlässigter Teil der Energiewende. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat deutlich gemacht, dass politische Abhängigkeit von Diktaturen und Preissteigerungen bei fossilen Energieträgern keine abstrakten Eventualitäten sind. Erdgas ist keine Brückentechnologie mehr und Deutschland drohen kalte Wohnungen im Winter und erhebliche Energiepreisänderungen.
In der Klimadebatte war schon länger klar, dass die Wärmeversorgung möglichst komplett und möglichst schnell auf regenerative Energieträger umgestellt werden muss. Denn knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen Deutschlands entfallen auf den Gebäudebereich. Nur 15 Prozent der Wärmeproduktion ist regenerativ. Zudem ist der Wärmesektor größer als der Stromsektor: Mehr als die Hälfte des jährlichen Endenergiebedarfs wird in Form von Wärme genutzt.
Kommunen spielen bei der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung eine wichtige Rolle, denn Wärme ist lokal: Sie kann nicht über große Distanzen transportiert werden.
Wir diskutieren mit Kommunalpolitik, Stadtwerken und Wohnungsbaugesellschaften.
Wie erreicht man bis 2030 eine Halbierung des Heizenergiebedarfs und eine weitgehende Umstellung der Heizenergie auf Erneuerbare? Welche neuen Infrastrukturen braucht man, wer investiert dort unter welchen Bedingungen? Wie bleibt Wärme bezahlbar? Was kann die Wärmeplanung erreichen?

Mit:
    Christian Maaß, Leiter der Abteilung Energiepolitik – Wärme und Effizienz, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
    Susanna Tausendfreund, Bürgermeisterin der Gemeinde Pullach
    NN, Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21)*
    Jochen Icken, Technischer Vorstand Märkische Scholle eG, Berlin*
Moderation: Robert Riechel, Forschungsbereich Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen, Deutsches Institut für Urbanistik; Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung
*angefragt

Green Cities 2035 ist eine Kooperation des Heinrich-Böll-Stiftungsverbundes mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). Die Dokumentation der vergangenen Veranstaltungen sowie weitere Informationen zur Reihe finden Sie hier:
https://www.boell.de/de/green-cities-2035

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