Berlin (csr-news) – Der “Tierschutzforschungspreis für Alternativmethoden zu Tierversuchen” des Bundeslandwirtschaftsministeriums geht in diesem Jahr an Forscher der BASF. Das Team um die Wissenschaftler Robert Landsiedel, Susanne Kolle und Caroline Bauch entwickelte Teststrategien, um die Prüfungen auf Hautsensibilisierung, Augenreizwirkung und Hautreizwirkung ohne Tierversuche durchzuführen und so die lokale Toxizität von Chemikalien vollständig tierversuchsfrei zu überprüfen.
Den mit 15.000 Euro dotierten Tierschutzforschungspreis vergibt das Ministerium in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der dort angesiedelten “Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch” (ZEBET). Sie soll den Einsatz von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken auf das unerlässliche Maß zu beschränken helfen. „Diese wichtige Arbeit der ZEBET wollen wir in Zukunft weiter verstärken. So sieht es der Koalitionsvertrag vor“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser, bei der Preisvergabe am Montag in Berlin
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