24.03.2017
Klimabilanz 2016: Fast 4 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase als 2015


In Deutschland wurden 2016 insgesamt fast 906 Mio. t Treibhausgase freigesetzt, das sind etwa 4 Millionen Tonnen mehr als 2015. Das zeigen aktuelle Prognose-Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA). Am stärksten gestiegen sind die Emissionen im Verkehrssektor: Hier sind es 5,4 Millionen Tonnen mehr als 2015, ein Plus von 3,4 Prozent. Der Anstieg der Verkehrsemissionen geht vor allem darauf zurück, dass mehr Diesel getankt wurde und der Straßengüterverkehr um 2,8 Prozent gewachsen ist. „Die Klimagasemissionen des Verkehrs liegen mittlerweile 2 Millionen Tonnen über dem Wert von 1990. Wenn sich im Verkehrssektor nicht bald etwas bewegt, werden wir unsere Klimaschutzziele verfehlen. Die Effizienzsteigerungen bei Fahrzeugen sind durch das Verkehrswachstum auf der Straße verpufft“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seine Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zu mindern, derzeit ergibt sich nur eine Minderung von 27,6 Prozent.

23.03.2017
Verantwortung für Übermorgen – Der „Albrecht Fürst zu Castell-Castell-Preis für nachhaltiges Handeln an der Universität Würzburg“


Die Fürstlich Castell’sche Bank stiftet unter dem Titel „Verantwortung für Übermorgen“ einen Preis für nachhaltiges Handeln an der Universität Würzburg. Der unter dem Dach des Universitätsbundes neu eingerichtete „Albrecht Fürst zu Castell-Castell-Preis“ ist mit 3.000 € pro Jahr dotiert. Er wird erstmals im Jahr 2017 verliehen. Der Preis richtet sich an WissenschaftlerInnen und DozentInnen ebenso wie an Studierende und an Verwaltungs- bzw. technische MitarbeiterInnen der Universität.

22.03.2017
Unicef warnt vor Folgen der Wasserknappheit für Millionen von Kindern


Wassermangel ist weltweit ein wachsendes Problem, das in der Zukunft voraussichtlich das Leben von fast 600 Millionen Kindern beeinträchtigen wird. 2040 werde voraussichtlich jedes vierte Kind auf der Welt in Regionen mit extrem knappen Wasserressourcen leben, warnte das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Mittwoch anlässlich des Weltwassertags. In einem weiteren UN-Bericht wurde wegen des steigenden Wasserbedarfs zur verstärkten Wiederaufbereitung von Abwässern aufgerufen.

22.03.2017
EU einigt sich auf neue Energielabel für Elektrogeräte


Für Fernseher, Kühlschränke oder Waschmaschinen soll es in der EU künftig verständlichere und verbraucherfreundlichere Energielabel geben. EU-Parlament, Mitgliedstaaten und Kommission einigten sich am Dienstag auf ein vereinfachtes Kennzeichnungssystem. Parlament und Mitgliedstaaten müssen dem Kompromiss noch formal zustimmen. Die neuen Regeln sollen ab 2020 in Kraft treten.

21.03.2017
Menschenrechte: Außergerichtliche Verfahren besonders geeignet


Unternehmensinteressen und Menschenrechten gleichermaßen Rechnung zu tragen, ist ein schwieriges Unterfangen. Ein geeigneter Weg zur Lösung von Konflikten können außergerichtliche Verfahren sein, wie ein vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördertes Projekt belegt.

20.03.2017
Für eine Selbstverpflichtung zum legalen und ethischen Handeln in der Wirtschaft


Die kürzlich vorgenommene Änderung innerhalb der Präambel des Deutschen Corporate Governance Index zum Verhalten von Vorständen und Aufsichtsräten wurde teilweise kritisch aufgenommen. Müssen die Wirtschaftslenker extra daran erinnert werden, dass ihr Verhalten nicht nur legal sein sollte, sondern auch ethisch fundiert und verantwortlich? Als sinnvoll erachtet dies der Wirtschafts- und Unternehmensethiker Andreas Suchanek in einem Gastbeitrag in der Ausgabe der Börsen-Zeitung vom 17.03.2017. Unter der Überschrift „Verpflichtung auf verantwortliches Verhalten nötig“ beschreibt Suchaenk die Gründe für eine ausdrückliche Erwähnung des allgemeinen, von vielen als bloße Worthülse bezeichneten Begriffs Verantwortung.