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Monday, February 27th, 2017


Bangladesch


February 22nd, 2017
Handel, Industrie, Gewerkschaften und Kampagne für Saubere Kleidung appellieren gemeinsam an Regierung in Bangladesch



In einem schriftlichen Appell an die Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, und an die lokale Vereinigung der Textilunternehmen (BGMEA) setzen sich der Handelsverband Deutschland (HDE), der Gesamtverband textil+mode, die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für die Wahrung internationaler Menschenrechtsstandards im Textilsektor ein.

January 11th, 2017
Transparenz in der Lieferkette – Lidl veröffentlicht Hauptproduktionsstätten für Textilien und Schuhe



Als erster Lebensmitteleinzelhändler mit Non-Food-Sortiment hat Lidl auf der Unternehmens-Website die Hauptproduktionsstätten der Lieferanten für das Textil- und Schuhsortiment der Lidl-Eigenmarken veröffentlicht. Es werden rund 650 Zulieferer aufgeführt, allesamt von Lidl direkt beauftragt. Subunternehmer dürfen nur nach vorheriger Genehmigung beschäftigt werden.

December 22nd, 2016
Dutzende Textilfabriken in Bangladesch als Reaktion auf Streik geschlossen


In Reaktion auf einen Streik der Arbeiter sind in Bangladesch dutzende Textilfabriken geschlossen worden. Die 55 Standorte blieben so lange dicht, bis die Regierung eine Wiedereröffnung für sicher erachte, sagte der Präsident des Textilindustrieverbands, Siddikur Rahman.

December 10th, 2016
neues deutschland: Klage gegen FIFA wegen Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar


Der niederländische Gewerkschaftsbund Federatie Nederlandse Vakbeweging (FNV), zwei Gewerkschaften aus Bangladesch sowie der Bangladescher Nadim Alam haben am Donnerstag vor dem Handelsgericht Zürich Klage gegen den Fußballweltverband FIFA wegen der Vergabe der Fußball-WM 2022 an das Wüstenemirat Katar erhoben.

November 20th, 2016
Handicap International und die IKEA Stiftung schaffen inklusive Spielräume in Flüchtlingslagern



Am heutigen Weltkindertag startet IKEA die weltweite Kampagne „LET′S PLAY FOR CHANGE“. Damit richtet IKEA die Aufmerksamkeit auf die Rechte der Kinder auf freies Spielen und eine uneingeschränkte Entwicklung. Darum unterstützt die IKEA Stiftung das neue Projekt von Handicap International „Growing Together“, das Kindern in Flüchtlingslagern in Bangladesch, Pakistan und Thailand sichere und inklusive Räume zum Spielen bietet – und das Recht, Kind zu sein.

October 23rd, 2016
Fünf Maßnahmen der DAX30 Unternehmen zur Achtung der Menschenrechte



Deutschlands große Unternehmen könnten als Pioniere voranschreiten und die Menschenrechte in ihren Sektoren und Branchen, aber auch im Mittelstand, achten oder gar fördern. Schöpfen die Konzerne dieses Potential aus? In einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter den führenden börsennotierten deutschen Unternehmen (DAX30), haben sich zwei Drittel der Unternehmen dazu entschieden, Informationen über ihre Menschenrechtspolicies und -praktiken über die Company Action Platform des Business and Human Rights Resource Centre zu veröffentlichen.

October 10th, 2016
Niederländische Gewerkschaft will Fifa wegen Ausbeutung in Katar verklagen


Die niederländische Gewerkschaft FNV Bondgenoten hat damit gedroht, den Fußball-Weltverband Fifa wegen Menschenrechtsverstößen im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft in Katar 2022 zu verklagen. Die Gewerkschaft und - stellvertretend für Tausende - ein Arbeiter aus Bangladesch wollen die Fifa vor Gericht bringen, sollte der Verband nicht binnen drei Wochen reagieren.

September 29th, 2016
Tchibo will Arbeiterrechte in der Lieferkette stärken



Vom Kaffee alleine kann Tchibo schon lange nicht mehr leben. Längst gehört der Verkauf von Textilien, Haushaltswaren und sonstigen Gebrauchsartikeln zum festen Repertoire des Unternehmens. Die rund 3.000 Artikel des wöchentlich wechselnden Sortiments werden von weltweit rund 700 Lieferanten bezogen. Damit deren Beschäftigte ihre Arbeiterrechte wahren können, hat das Unternehmen nun eine Vereinbarung mit der internationalen Dachgewerkschaft IndustriALL Gobal Union getroffen.

September 27th, 2016
Nach Brandkatastrophe in Bangladesch Konten des Fabrikeigentümers eingefroren


Nach einer Brandkatastrophe in einer Verpackungsfabrik in Bangladesch rückt der Besitzer ins Visier der Justiz. Ein Gericht wies Banken am Montag an, Konten des Fabrikeigentümers einzufrieren. Zuvor hatten Rechtshilfeorganisationen in Schriftsätzen den Vorwurf erhoben, dass in dem Gebäude grundlegende Sicherheitsmaßnahmen nicht umgesetzt wurden.

September 11th, 2016
Mindestens 25 Tote und 70 Verletzte durch Explosion in Fabrik in Bangladesch


In einer Fabrik in Bangladesch hat sich erneut eine verheerende Brandkatastrophe ereignet: Durch das Feuer in einer Verpackungsfirma in Tongi wurden mindestens 25 Menschen getötet und 70 weitere verletzt, wie ein Krankenhausarzt mitteilte. Der Brand war offenbar durch die Explosion eines Boilers ausgelöst worden und hatte sich womöglich wegen Chemikalien in der Fabrik schnell ausgebreitet. Das Werk hatte auch international Unternehmen beliefert.

September 11th, 2016
Fabrikbrand Ali Enterprises – KiK einigt sich mit den Betroffenen



Am 11. September 2012 kam es in der pakistanischen Textilfabrik Ali Enterprises zu einem Großbrand, bei dem mehr als 255 Menschen starben und fast 60 verletzt wurden. Einer der wichtigsten Kunden der Fabrik war der deutsche Textildiscounter KiK. Jetzt, vier Jahre später, hat sich das Unternehmen mit den Betroffenen und Hinterbliebenen auf eine Entschädigungszahlung geeinigt. Davon unberührt ist die anhängige Schmerzensgeldklage vor dem Landgericht Dortmund.

September 8th, 2016
WeSustain konzipiert Reporting-Software für das Bündnis für nachhaltige Textilien



WeSustain unterstützt das Bündnis für nachhaltige Textilien als Softwaredienstleister. Durch die Entwicklung einer individuellen Software zur Überprüfung und Messung der Zielverfolgung des Bündnisses können Fortschritte künftig gemessen und bewertet werden. Voraussichtliche Inbetriebnahme der Software ist November 2016.

July 21st, 2016
KiK schafft Anreize für die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards


Der westfälische Textildiscounter KiK schafft ein Anreizsystem für die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards seiner Lieferanten. Demnach sollen Textillieferanten in China, die die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter sowie ihr Umweltmanagement verbessern, günstigere Finanzierungsmöglichkeiten von der International Finance Corporation erhalten.

July 18th, 2016
38 Mordanklagen wegen Einsturzes von Rana-Plaza-Fabrikgebäude


Gut drei Jahre nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch sind im ersten Prozess um das Unglück 38 Menschen wegen Mordes angeklagt worden. Drei weiteren Angeklagten werde Beihilfe zur Flucht des Hauptangeklagten vorgeworfen, sagte Staatsanwalt Abdul Mannan.

June 14th, 2016
Drei Jahre nach Rana-Plaza-Unglück müssen 18 Angeklagte vor Gericht


Drei Jahre nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch mit mehr als 1000 Toten hat ein Gericht einen Prozess gegen 18 Angeklagte angeordnet. Ihnen wird vorgeworfen, Baugesetze gebrochen zu haben, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen jeweils sieben Jahre Haft.

April 24th, 2016
Tausende Menschen fordern drei Jahre nach Rana-Plaza-Unglück Gerechtigkeit


Drei Jahre nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch haben tausende Hinterbliebene und Aktivisten eine juristische Aufarbeitung der Katastrophe gefordert.

April 21st, 2016
Engagement für mehr Gerechtigkeit in der Textilindustrie wird ausgezeichnet



Zum Gedenken an die Opfer des Einsturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch werden in Deutschland drei Initiativen ausgezeichnet, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie stark machen. "Immer mehr Menschen engagieren sich, um für die Wahrung der Menschenrechte und gegen die untragbaren Zustände bei der Herstellung von Kleidung einzutreten", erklärte am Donnerstag das entwicklungspolitische Netzwerk Inkota, das den Preis "Spitze Nadel" zusammen mit der Gesellschaft für Aufklärung und Technik Cum Ratione verleiht.

April 14th, 2016
PUMA will Sozial- und Umweltstandards in Zulieferfabriken finanziell honorieren



Fast 90 Prozent der Zulieferbetriebe des Sportartikelherstellers Puma stammen aus Asien. Nicht ungewöhnlich in einem Unternehmen, in dem vor allem Textilprodukte hergestellt werden. Um ihren Lieferanten einen zusätzlichen Anreiz zu bieten, ihre ökologischen, arbeitsschutzrechtlichen und sozialen Standards zu verbessern, ist Puma nun eine Kooperation mit der Internationale Finanz-Corporation (IFC), einer Tochter der Weltbankgruppe, eingegangen. Damit soll den Zulieferern in Schwellenländern der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten erleichtert werden. Zunächst wird das Programm in Bangladesch, Kambodscha, China, Indonesien, Pakistan und Vietnam angeboten.

April 1st, 2016
CSR regional



Die regionalen Verantwortungsnetzwerke bilden einen Schwerpunkt der soeben erschienenen 21. Ausgabe des CSR MAGAZINS. Wie können Unternehmen voneinander lernen und miteinander handeln, ohne dass es zulasten des Wettbewerbs geht? Wie kooperieren sie auf lokaler Ebene erfolgreich mit anderen gesellschaftlichen Akteuren? Welche Rahmensetzung sollte die Politik beitragen? Hier lesen Sie eine Übersicht zu den Themen der aktuellen Magazinausgabe. CSR NEWS-Partner gelangen hier unmittelbar zum Magazin selbst.

March 31st, 2016
Amnesty: Arbeitsmigranten in Katar weiter für Fußball-WM 2022 ausgebeutet



Amnesty International wirft dem Fußball-Weltverband Fifa vor, bei der Verhinderung von Menschenrechtsverstößen im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft in Katar 2022 zu versagen. In einem neuen Bericht schreibt die Menschenrechtsorganisation, beim Aufbau der Infrastruktur für die WM würden in dem Golfstaat tausende Arbeitsmigranten ausgebeutet. In einigen Fällen lasse sich von "Zwangsarbeit" sprechen.













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