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Saturday, March 25th, 2017



5 Jahre Jugendprogramm Think Big: Von Konsumenten zu Gestaltern der digitalen Welt


Thursday, December 1st, 2016
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Foto: Gewinner des Digital Pokals 2016: Nils Aschmann und Fabian Sedlmayr (Help-O-Mat) mit Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (2.v.l.), Heike Kahl (DKJS, links) und Claudia von Bothmer (Telefónica, rechts)

München (csr-partner) > Die Digitalisierung eröffnet insbesondere jungen Menschen neue Möglichkeiten für gesellschaftliches Engagement. Dies zeigen die Erfahrungen von Think Big, dem Jugendprogramm der Telefónica Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit O2. Unter dem Motto „5 Jahre Think Big – Mach‘s BESSER digital“ haben gestern Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka, Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility von Telefónica , Heike Kahl, Geschäftsführerin der DKJS sowie Projektmacher Patrick Lühlow im Telefónica BASECAMP darüber diskutiert, welche Kompetenzen junge Menschen im digitalen Zeitalter brauchen.

Katja Hauß

Vom Spendenmarathon quer durch über Filmprojekte mit Geflüchteten bis hin zu Apps für einen vereinfachten Schulalltag – mit mehr als 3.500 umgesetzten sozial-digitalen Think Big Projekten haben bereits rund 90.000 Jugendliche den Schritt vom Konsumenten zum Gestalter in unserer digitalisierten Gesellschaft gewagt. Damit ist Think Big eines der größten Jugendengagement-Programme Deutschlands.

Podiumsdiskussion mit Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka

Digitale Teilhabe für alle Jugendliche

„Digitale Medien spielen auch in der Bildung eine immer größere Rolle. Initiativen wie Think Big tragen dazu bei, dass Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft diese Chancen der Digitalisierung nutzen können“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Allen Menschen die Teilhabe an der Digitalisierung zu ermöglichen, ist auch Telefónica Deutschland ein zentrales Anliegen. Dies machte Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland deutlich: „In den vergangenen fünf Jahren haben wir mit Think Big dafür einen wesentlichen Beitrag geleistet, indem wir alle Jugendlichen ermutigen, mit digitalen Technologien kreativ umzugehen und mit ihren Ideen Gesellschaft mitzugestalten.“ Und Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, betonte: „Think Big liefert wertvolle Anregungen für eine Kultur des Lernens über die Grenzen von formaler und non-formaler Bildung hinaus. Dabei gehe es nicht alleine um digitale Kompetenz, sondern um die Persönlichkeitsentwicklung, also um Handlungswissen, Kreativität und soziale Bindungen.“ Dies bestätigte Think Big Projektmacher Patrick Lühlow und berichtete, wie sehr es ihn begeistere, sich für sein gesellschaftliches Engagement in neue Themen einzulesen und sich dadurch Wissen zu erarbeiten.

Auszeichnung für herausragendes Projekt

Im Anschluss an die Diskussionsrunde hat Bundesministerin Wanka den diesjährigen Think Big Digitalpokal an die Macher von Help-O-Mat überreicht, einer Online-Plattform für ehrenamtliches Engagement. Bereits zum dritten Mal zeichneten die Think Big Programmpartner damit ein herausragendes digitales Projekt aus. Die Gewinner konnten sich bei einer Abstimmung, die im Vorfeld der Jubiläumsveranstaltung über Facebook erfolgte, gegenüber den weiteren vier nominierten Projekten Wefugees, CorrelAid, Less to Late und WOHN:SINN durchsetzen. „Durch Think Big haben wir gelernt, wie man im Team ein Herzensprojekt gemeinsam starten, strukturiert umsetzen und an den Erfolg glauben kann“, sagt Nils Aschmann von Help-O-Mat. Und Fabian Sedlmayr ergänzt: „Die Auszeichnung bedeutet uns sehr viel, denn sie zeigt uns, dass unsere Arbeit anerkennt und wertgeschätzt wird und dass wir andere Menschen damit erreichen. Das motiviert uns weiterzumachen.“

Das junge Team von Tradity

Wie aus einer Idee Wirklichkeit wird

An verschiedenen interaktiven Stationen konnten sich die Gäste einen Überblick über die bisherige Programmarbeit verschaffen und erfahren, wie die Jugendlichen ihre Ideen umsetzen. So berät beispielsweise die Digitalwerkstatt die jungen Projektmacher kostenlos bei ihrem digitalen Projekt und hilft ihnen, die passenden digitalen Tools zu finden. Über regelmäßige Videochats können sich die Projektmacher außerdem bei den Experten Rat holen.

Mit den Projektmachern von drei konkreten Projekten konnten die Teilnehmer der Veranstaltung ins Gespräch kommen:

  • Die Online Plattform für soziale Mode Less Too Late beispielsweise wurde von den Schwestern Anna und Teresa Müller Anfang 2016 gegründet. Die beiden nutzen ihre selbst entworfene Kleidung, um Non-Profit-Projekte zu unterstützen und auf deren Anliegen aufmerksam zu machen.
  • Mit WOHN:SINN haben die Macher ganz besondere Wohngemeinschaften ins Leben gerufen: Über eine WG-Börse vermitteln sie inklusive Wohnprojekte für Menschen mit und ohne Behinderung.
  • Die deutschlandweite, unabhängige Initiative zur finanziellen Verbraucherbildung Tradity hat es sich zum Ziel gesetzt, Schüler und Studenten jugendgerecht und spielerisch für das Thema Börse und Wirtschaft zu begeistern.

Aktuelle Studie zur Wirkung von Think Big

Wie sich fünf Jahre Think Big auf das Engagement von Jugendlichen ausgewirkt haben, berichteten die Experten des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik der Technischen Universität an einer weiteren Station. Sie stellten die Ergebnisse ihrer aktuellen Erhebung zu Think Big vor. So zeigt die Studie, dass Think Big einen digitalen Perspektivwechsel unterstützt und ein Großteil der Jugendlichen im Projekt etwas mit digitalen Hilfsmitteln erstellt. Dabei profitieren insbesondere bildungsbenachteiligte Jugendliche. Die zentralen Ergebnisse sind in der Broschüre „Jung. Sozial. Digital“ zusammengefasst, die zum fünfjährigen Jubiläum des Programms erschienen ist.

Zu Think Big

Think Big ist ein Jugendprogramm der Telefónica Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit O2. Es ermöglicht 14- bis 25-Jährigen, eigene soziale und digitale Ideen zu entwickeln, selbst in Projekten umzusetzen, und mithilfe digitaler Medien groß zu machen. Dabei werden sie mit fachlichem Coaching und finanziellen Mitteln unterstützt. Die Ideen reichen von einer Internet-Plattform für Freizeitkicker über Nachhilfe für Flüchtlingskinder bis hin zu Apps, mit denen sich der Schulalltag vereinfachen lässt. Die Ergebnisse aller Projektphasen dokumentieren die Jugendlichen auf der gemeinsamen Programmwebsite www.think-big.org.

Think Big online: www.think-big.org
Facebook: www.facebook.com/o2de.thinkbig
Instagram: www.instragram.com/o2thinkbig
Neu: Snapchat – Nutzername: o2thinkbig


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