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Saturday, March 25th, 2017



Erfolgreicher Klimaherbst-Talk bei Sparda-Bank München über Gemeinwohl-Ökonomie


Friday, October 28th, 2016
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Fünf Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie berichteten aus der Praxis – Unter anderem Sparda-Bank München und VAUDE auf dem Podium

München (csr-partner) > Großen Anklang fand die Talkrunde zum Thema „Gemeinwohl-Ökonomie: Das Wirtschaftsmodell mit Zukunft“ der Sparda-Bank München eG am 25. Oktober 2016 im Rahmen des Münchner Klimaherbstes. Rund 70 Unternehmer und Vertreter von gemeinnützigen Organisationen waren ins Café Sparda in der Arnulfstraße gekommen, um sich über die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie und nachhaltiges Wirtschaften zu informieren.

Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München und einer der Referenten auf dem Podium, freute sich: „Die hohe Nachfrage und die vielen positiven Rückmeldungen zum Klimaherbst-Talk zeigen uns, wie viel bisher ungenutztes Potenzial für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft steckt. Wir hoffen, dass wir mit unseren Erfahrungen zahlreiche Unternehmer für die Initiative der Gemeinwohl-Ökonomie begeistern konnten.“

Neben Helmut Lind hatten Jan Lorch, Mitglied der Geschäftsleitung der Outdoor-Marke VAUDE, Andreas Schöfbeck, Vorstand der BKK ProVita, Dr. Jakob Assmann, Geschäftsführer des Ökostromanbieters Polarstern GmbH, sowie Dr. Horst Bokelmann, Aufsichts-ratsvorsitzender der Kartoffelkombinat eG, auf dem Klimaherbst-Podium Platz genommen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Achim Bogdahn, Journalist beim Bayerischen Rundfunk.

Über die Gemeinwohl-Ökonomie bei der Sparda-Bank München:

Seit 2011 unterstützen wir die Initiative der Gemeinwohl-Ökonomie. Damit sind wir die erste Bank in , die diesen Weg beschreitet. Die Gemeinwohl-Ökonomie steht unserer Meinung nach für eine ethische Marktwirtschaft, bei der nicht die Vermehrung von Kapital im Mittelpunkt steht, sondern ein gutes Leben für alle. Unsere Überzeugung, dass wir Menschlichkeit und Ökonomie wieder näher zusammenbringen müssen, ermutigt uns, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Unsere Vision von der Bank der Zukunft ist die einer Potenzial- und Lebensbank. Das heißt, dass die Bank sich nicht nur um das finanzielle Vermögen ihrer Kunden kümmert, sondern auch um ihr ideelles Vermögen. Für uns zählt das innerliche Wachstum, damit eine menschlichere Welt entstehen kann. Die Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie helfen uns dabei.

Über die Gemeinwohl-Ökonomie bei der BKK ProVita:

Die BKK ProVita hat eine besondere Ausrichtung: die ganzheitliche Gesundheit in Harmonie von Körper, Seele und Geist. Und sie ist die erste gesetzliche Krankenkasse, die eine Gemeinwohlbilanz erstellt hat. Die aktuelle Beschäftigung mit der Gemeinwohlökonomie in unserer Betriebskrankenkasse empfinden wir als besonderen Glücksfall. Ist sie doch hervorragend dafür geeignet, die richtigen Fragen zu stellen – und gute, oft neue Antworten zu finden. Mit der Erstellung einer Gemeinwohlbilanz möchten wir die eigenen Anstrengungen für das Gemeinwohl messen und dokumentieren. Unsere erste Gemeinwohlbilanz bestätigt unser bisheriges Engagement und soll Anreiz sein, das unternehmerische Handeln auch zukünftig an den Maßstäben der Gemeinwohlökonomie auszurichten.

Über die Gemeinwohl-Ökonomie beim Kartoffelkombinat:

Unser langfristiges Ziel ist der Aufbau einer anderen Versorgungsstruktur für eine Großstadt. Wir wollen zeigen, dass dabei ein zukunftsfähiges, an langfristigen Werten orientiertes Wirtschaften möglich ist. Dazu gehört für uns auch Nachhaltigkeit, Generationengerechtigkeit und eine faire Entlohnung aller am Wertschöpfungsprozess Beteiligter. Wer einen solchen Anspruch hat, muss sich auch daran messen lassen: Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) hat dafür eine Methode entwickelt, die aufzeigt, welchen Beitrag Unternehmen zum Gemeinwohl leisten. Die Erarbeitung des GWÖ-Berichtes und die konstruktive Auseinandersetzung mit unseren Freunden in der Peer-Group haben geholfen, uns weiter zu verbessern. Der Aufwand für die Zertifizierung war eine sinnvolle Investition für unseren weiteren Weg. Die richtigen Fragen wurden gestellt. Viele Antworten haben wir bereits, an anderen arbeiten wir. Insgesamt sehen wir uns aber darin bestätigt, dass wir mit unserem gemeinwohlorientierten Ansatz auf dem richtigen Weg sind.

Über die Gemeinwohl-Ökonomie bei Polarstern:

Die Polarstern-Gründer bekamen als Studenten immer nur zu hören, dass Unternehmen dazu da sind, Gewinne zu maximieren. Wie einfallslos! Polarstern wurde stattdessen als Social Business gegründet – als Unternehmen, das einen ökologischen und sozialen Nutzen für alle haben muss. Heute ist Polarstern einer der etablierten echten Ökoenergieversorger, und der erste mit einer Gemeinwohlbilanz. Denn wer etwas verändern will, muss wissen, wie er selbst sozial und ökologisch aufgestellt ist. Dazu wurde Polarstern in einem zweijährigen Verfahren anhand von Werten wie Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit durchleuchtet. Polarstern hat gut abgeschnitten, aber das ist nicht entscheidend. Vielmehr sollen die Ergebnisse ein Ansporn sein, noch mehr zu verändern – und andere Firmen zum Mitmachen zu inspirieren. Nur so kann die Wirtschaft wirklich verändert werden.

Über die Gemeinwohl-Ökonomie bei VAUDE:

Aus einem in der Tradition von VAUDE verankerten Bewusstsein für Umweltschutz ist in den letzten Jahren eine konsequente Ausrichtung zum „nachhaltigen“ Wirtschaften erfolgt. VAUDE bekennt sich in seinen Unternehmenswerten zu sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung. Wir tun Gutes, reden darüber und machen unser Engagement und unsere Schritte hin zu einer nachhaltigeren Welt transparent. Zwar sind in der Wirtschaftswelt weder zwischenmenschliche, soziale Werte noch ökologische Werte traditioneller Bestandteil unternehmerischen Handelns; doch gab es auch dort Visionäre und das Leitbild des „ehrbaren Kaufmanns“. Leider zeigt die heutige Wirtschaftsrealität ein weitgehend anderes Bild: Die Folgen sind ein ausgeprägtes Konkurrenzdenken, Neid, Rücksichtslosigkeit, Ausbeutung und Zerstörung des Öko-Systems. Um zu einem Umdenken beizutragen und eine unserem Gemeinwohl dienende Wirtschaft hervorzubringen, müssen wir die uns wichtigen Werte selbst aktiv einbringen und unternehmerische Verantwortung übernehmen. Wir verstehen uns dabei als Nachhaltigkeits-Treiber in vielen Bereichen.

 

 


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