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CRI Corporate Responsibility Index verbessert die Qualität der Unternehmensverantwortung


Wednesday, December 2nd, 2015
Partnermeldung


© image / Bildnachweis
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(csr-partner) – Während die Qualität der Unternehmensverantwortung seit 2013 relativ konstant geblieben ist, konnten die Unternehmen, die den CRI kontinuierlich nutzen, deutliche Verbesserungen erreichen. Dies zeigt der Corporate Responsibility Index der Bertelsmann Stiftung, der nach 2013 nun zum zweiten Mal erhoben wurde.

Der Index bewertet nicht nur, wie verantwortlich Unternehmen handeln sondern fragt vor allem danach, wie diese Verantwortung unternehmensintern verankert, gelebt und umgesetzt wird.
Die besten Unternehmen in begreifen Unternehmensverantwortung als Chance, neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln und Kosten zu senken z.B. durch eine verbesserte Ressourceneffizienz. Für diese Unternehmen ist Corporate Responsibility (CR) keine lästige Pflichtübung oder Imagefaktor, son-dern Teil ihrer strategischen Gesamtausrichtung. Während für 83 Prozent der bes-ten Unternehmen („CR-Champions“) Unternehmensverantwortung Teil der Ge-samtstrategie ist, haben dies alle anderen Unternehmen lediglich zu 37 Prozent umgesetzt.
Wie schon 2013 ist die Unterstützung durch das Top-Management der wichtigste Erfolgsfaktor für eine gute Performance in Sachen Unternehmensverantwortung. Weitere Erfolgsfaktoren: eine gelebte Wertekultur im Unternehmen sowie die In-tegration von sozialen und ökologischen Faktoren in die Wertschöpfungskette.

Folgende Unternehmen haben im CRI 2015 besonders gut abgeschnitten:

CRI 2015

Die besten Unternehmen im Index unterscheiden sich von den anderen teilneh-menden Unternehmen insbesondere dadurch, dass sie Unternehmensverantwor-tung konsequent in alle Kernprozesse des Unternehmens integrieren. Ob es sich um die Forschung und Entwicklung, die Beschaffung von Rohstoffen und Vorpro-dukten handelt, die eigene Produktion oder Vertrieb und Logistik – überall erreichen die CR-Champions signifikant bessere Ergebnisse.

So integrieren knapp 90 Prozent der CR-Champions soziale und ökologische Be-lange bereits in Forschung und Entwicklung, während dies nur 24 Prozent der üb-rigen Unternehmen gelingt.
Eine große Herausforderung stellt nach wie vor die Messung von Ergebnissen der CR-Aktivitäten dar. Immerhin 35 Prozent der teilnehmenden Unternehmen messen ihre Aktivitäten überhaupt nicht. Für den Fall, dass gemessen wird, gelingt dies am besten bei den ökologischen Auswirkungen durch CR-Aktivitäten (58 Prozent). Die betriebswirtschaftliche (43 Prozent) und gesellschaftliche Wirkung (32 Prozent) der CR-Aktivitäten wird noch seltener gemessen. Zum Teil sind diese Befunde auch darauf zurückzuführen, dass viele Unternehmen sich keine messbaren Ziele für ihre CR-Maßnahmen setzen.

Zunehmend wird von Unternehmen erwartet, auch in der Lieferkette ihrer sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung gerecht zu werden und ihre Zulie-ferer unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu steuern. Dies stellt Unternehmen offensichtlich noch vor große Herausforderungen. So sind nur 29 Prozent der teil-nehmenden Unternehmen mit ihren CR-Aktivitäten in diesem Bereich zu frieden. Verbesserungspotenziale sehen sie insbesondere bei der Auditierung und ggf. Sanktionierung von Lieferanten hinsichtlich der Umsetzung von Sozial- und Um-weltstandards.

Insgesamt zeigt die CRI 2015 Studie, dass Corporate Responsibility eine anhaltend hohe Bedeutung für die Unternehmen hat. Das Anspruchsniveau scheint aller-dings zu steigen. So sind nur 25 Prozent der CRI-Teilnehmer insgesamt vollkom-men oder sehr zufrieden mit ihren CR-Aktivitäten. 2013 betrug dieser Anteil noch 35 Prozent. Möglicherweise ist dies darauf zurückzuführen, dass Unternehmen die Vielfalt, Komplexität und hohe Relevanz von CR-Themen für ihren Unternehmens-erfolg über die Jahre unterschätzt haben.

Als Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit werden daher genannt:

  • Weiterentwicklung der CR-Strategie
  • Integration von CR in die Wertschöpfungskette
  • CR-Reporting
  • Systematische Erfassung von CR.

Der Corporate Responsibility Index versteht sich als ein komplementäres Instrument zu den gängigen Berichterstattungsinstrumenten, da es Unternehmen aufzeigt, wie die unternehmensinternen Voraussetzungen dafür geschaffen werden können, dass gesellschaftliche Erwartungen erfüllt und gleichzeitig Mehrwert für die Unternehmen erzielt werden kann. Wir möchten mit dem CRI Unternehmen dabei unter-stützen, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.
Die aktuelle Studie zum CRI 2015 steht hier zum Download bereit. Sie stellt die zentralen Ergebnisse vor und leitet acht Maximen ab, die zentrale Erfolgsfaktoren für CR benennen und als Leitlinien dienen können.


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Birgit Riess



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