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Die soziale Dimension von ÖKOPROFIT


Monday, June 1st, 2015
Partnermeldung


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Hamm (csr-partner) – Im Mittelpunkt von unternehmerischen Maßnahmen zum Umwelt- und stand lange Zeit fast ausschließlich die Steigerung der Material- und Energieeffizienz mit ihren zum Teil beträchtlichen Kosteneinsparpotentialen. Durch gestiegene Ansprüche der Stakeholder und gesellschaftliche Veränderungen hat sich der Fokus in der Debatte um verantwortliches unternehmerisches Handeln zunehmend hin zu einem erweiterten Ressourcenbegriff verschoben: so spielen zunehmend auch die vom bedrohten Ressourcen wie Boden, Luft und Wasser eine Rolle. Die Schonung dieser Ressourcen mag aus Unternehmenssicht kurzfristig nicht relevant sein, da sie für die operativen Prozesse nicht in jedem Falle von Bedeutung sind. Auf lange Sicht entstehen aber auch für die Wirtschaft enorme Risiken, wenn diese natürlichen Ressourcen systematisch zerstört werden.

Ein Beitrag von Hanna Yabroudi und Anke Ebert, B.A.U.M. Consult

Im Rahmen des Projektes ÖKOPROFIT wird dieser Entwicklung Rechnung getragen. Bei dem Kooperationsprojekt zwischen Kommune und Wirtschaft handelt es sich um ein modular aufgebautes Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, das Betriebe jeder Art und Größe bei der Senkung von Betriebskosten durch Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen unterstützt. Durch einen effizienteren Ressourceneinsatz können Wachstums- und Beschäftigungs-impulse ausgelöst werden, da sich durch die Erschließung von Kostensenkungspotenzialen die finanzielle Performance und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert. Auch die Umwelt profitiert: von tausenden eingesparten Tonnen CO2 und Abfall sowie deutlichen Energie- und Wassereinsparungen.

Doch ÖKOPROFIT kann mehr.

Das Projekt ÖKOPROFIT kann mit seinem ganzheitlichen Ansatz punkten. Neben den rein monetären Resultaten werden ebenso „weiche“ Ergebnisse erzielt, die die Nachhaltigkeitsperformance optimieren können. Sozial verantwortliche Unternehmen greifen im Verlauf oder Nachgang des einjährigen Projektes auf eine breite Palette potentieller Maßnahmen in der sozialen Dimension zurück. Dazu zählen beispielsweise der Einkauf von umweltfreundlichen bzw. nachhaltigen Rohstoffen, Hilfs- und Betriebsmitteln, das Anbieten von Bio- oder Regionalprodukten bis hin zu fair gehandelter Ware in der Kantine. In der Lieferkette schlummern viele Anknüpfungspunkte: die Lieferantenbewertung nach Nachhaltigkeitsaspekten kann dazu führen, dass sich Arbeitsbedingungen in den Zuliefererbetrieben verbessern; die Bevorzugung regionaler Anbieter stärkt die Wirtschaft vor Ort.

Auch Aspekte einer familienfreundlichen Personalpolitik gehören zu möglichen Maßnahmen, die aus ÖKOPROFIT resultieren können.

Betrachtet man die Ressource „Mensch“ unternehmensintern, lassen sich durch Maßnahmen wie faire Löhne, geregelte Arbeitszeiten, ein betriebliches Vorschlagwesen oder eine flexiblen Organisationsstruktur die Mitarbeiterzufriedenheit und -gesundheit und somit auch die Produktivität steigern.

Die Vorteile für die Unternehmen reichen von gestiegener Mitarbeitermotivation über die Gesundheitsförderung bis zur Verbesserung der Reputation. ÖKOPROFIT reagiert somit auf die Herausforderung der Zukunft nach einem ganzheitlichen nachhaltigen und ergo existenzsichernden Wirtschaften.

Für viele Unternehmen ist ÖKOPROFIT somit der Einstieg in eine Entwicklung mit weitreichenderen und kontinuierlichen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Das Projekt bietet eine solide Basis und sensibilisiert die Unternehmen für den Weg der Nachhaltigkeit. Somit werden beispielsweise die Entwicklung eines Leitbildes, die Einführung von Managementsystemen wie 50001, der 14001 oder eines betrieblichen Mobilitätsmanagements nach dem Projektende erleichtert.

Der bei ÖKOPROFIT berücksichtigte Dreiklang einer nachhaltigen Entwicklung ist mittlerweile Konsens jeder Nachhaltigkeitsdebatte und besteht bekanntermaßen aus der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, der ökologischen Verträglichkeit und der sozialen Gerechtigkeit. Gerade die soziale Nachhaltigkeit wird vielerorts nachrangig behandelt, da Maßnahmen in diesem Bereich anders als in den anderen Nachhaltigkeitsdimensionen meist keine quantifizierbaren bzw. kurzfristig erkennbaren monetären Vorteile generieren.

ÖKOPROFIT eignet sich daher als Ausgangspunkt für nachhaltiges Wirtschaften und die Verfolgung erster Schritte einer sozialen Dimension.


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