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Stichwort: Globalisierung

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bezeichnet die sich kontinuierlich beschleunigende Vernetzung aller Wirtschafts-, Gesellschaftsbereiche. Sie führt in vielen Lebensbereichen zur Zunahme von Komplexität.

1. Globalisierungstreiber

Treiber der Globalisierung waren bis zum 19. Jahrhundert weltweiter Handel und die außereuropäische Kolonialisierung. Im 20. Jahrhundert waren es zunächst die Expansion der Wirtschaft (Sicherung von Rohstoffen und Absatzmärkten), danach die kostengetriebene Auslagerung von Fertigungsschritten in Niedriglohnländer und schließlich ab den 1990er Jahren die digitale Revolution. Diese erfasst in wachsendem Maße alle Bereiche der Wirtschaft und transformiert heute auch die Märkte, die nicht technologiegetrieben sind.

2. Globalisierungsfolgen

Aus Sicht ihrer Befürworter führt insbesondere die wirtschaftliche Globalisierung zu mehr Wachstum, Freiheit, Vielfalt und damit zu mehr , Gleichheit und Gerechtigkeit. Kritiker sehen darin den Verlust von Vielfalt, insbesondere lokaler und regionaler Kulturen, Sprachen und Lebenspraxen. Zudem wird angemahnt, das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung gründe auf der Ausbeutung von Entwicklungs- und Schwellenländern und werde durch einen globalen Ressourcenraubbau sowie die Verlagerung von Folgekosten in die und auf künftige Generationen erkauft. Die Globalisierung vergrößere die „Kluft zwischen reichen und armen Ländern sowie zwischen Reichen und Armen innerhalb der Länder“[1].

3. Globalisierungsherausforderungen

Die Globalisierung stellt Unternehmen und Politik vor unterschiedliche Herausforderungen im Umgang mit Komplexität. Für Unternehmen sind dies erstens die Beschleunigung aller Prozesse, zweitens die Entgrenzung angestammter Märkte und Dienstleistungen, drittens der Wegfall bestehender Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle, viertens der Verlust von Alleinstellungsmerkmalen[2]. Insbesondere multinationale Unternehmen begegnen diesen Herausforderungen mit der Ausbildung kurzfristiger, Ressourcenraubbau betreibender Geschäftsstrategien [3]. Als Strategien der Komplexionsreduktion verstärken sie zwei Entwicklungstendenzen der Globalisierung: Erstens eine sich beschleunigende Konzentration sowie zweitens die Bevorzugung solcher Mittel und Ressourcen, die nicht mit Marktpreisen belegt sind und folglich das Unternehmen nichts kosten. Die Konzentrationsdynamik bewirkt, dass sich in vielen Märkten „The Winner Takes It All“-Strukturen ausbilden, die zur Ausdünnung – bis hin zur Vernichtung eines vielfältigen Marktes – führen und damit die Marktlogik eines freien Wettbewerbs als Fiktion entlarven. Der globale Ressourcenraubbau sowie die Auslagerung von Risiken und Kosten in die Supply Chain unterstreichen den zentralen Treiber der Globalisierung, nämlich ungezügeltes Profitstreben auf Kosten Dritter.

4. Politik

Die Politik steht vor der Herausforderung, dass sie trotz der Globalisierung regionale Vielfalt sichern und multinational agierende Unternehmen regulieren und kontrollieren muss. Drei Dilemmata prägen diese Herausforderung: das Dilemma von Lokalität und Globalität, von Einheit und Vielheit sowie von Form und Struktur. Politische Entscheidungen müssen dem Dilemma Rechnung tragen, dass alle globalen Probleme lokale Lösungen vor Ort erfordern. Was für eine konkrete Situation richtig ist, kann in einer anderen kontraproduktiv sein. Das legale Prinzip der Gleichbehandlung wird so zum Problem. Es mündet in das Dilemma, wer wen auf welcher Ebene für welche Bereiche haftbar machen kann und wie mit unterschiedlichen Stakeholdern und Parteien umzugehen ist. Dies wiederum führt zur Frage, in und mit welchen Institutionen (Formen) die Gesamtheit der Wechselbeziehungen der globalen Akteure erfasst und Einfluss auf die Struktur und Entwicklung des Globalisierungsprozesses genommen wird.

5. Zivilgesellschaft

Die Lösung der globalen Probleme erfordert die Ausbildung einer weltbürgerlichen Zivilgesellschaft, die auf weltethischen Werten basiert, d.i. dem Kanon des [5]. Auf der Ebene des vielfältigen menschlichen Miteinanders hilft er, die Dilemmata der Politik so zu lösen, dass ein Ordnungsrahmen geschaffen wird, der den Prinzipien nachhaltiger Freiheit, Vielfalt und zugleich verpflichtet ist und so diesseits der Governance-Falle [6] globale Gleichheit und Einheit in der lokalen Vielfalt ermöglicht.

6. Literatur

  • [1] Globalisierung: Bedrohung oder Chance? Der IWF-Stab, 12. April 2000 >> Weblink
  • [2] Glauner, Friedrich (2015a) Werteorientierte Unternehmensführung. In: Brauwelt. Wochenzeitschrift für das Getränkewesen. 155, Jg. Heft 21-22, , Mai 2015.
  • [3] Glauner, Friedrich (2015b): Zukunftsfähigkeit. Wertestrategien zu den Wettbewerbsvorteilen von morgen. Erscheint in: Wunder, Thomas (2015): CSR und strategisches Management. (Springer) , .
  • [4] World Investment Report (2002): Transnational Corporations and Export Competitiveness. UN-Dokument UNCTAD/WIR/2002 & Corrigendum, New York / Geneva, S. 153. >> Weblink
  • [5] Küng, Hans (2012): Handbuch Weltethos. Eine Vision und ihre Umsetzung. (Piper) München, Zürich.
  • [6] Grande, Edgar (2012): Governance-Forschung in der Governance-Falle? – Eine kritische Bestandsaufnahme. In: Politische Vierteljahresschrift 53 (4), S. 565-592

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Zitierweise:
Dr. Friedrich Glauner (2015): Globalisierung, in: CSR NEWS, Zugriff am 28.09.2016, URL: http://csr-news.net/main/?p=60638


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