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Stichwort: Tripple Bottom Line

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Das Triple Bottom Line Modell (TBL, 3BL) ist ein Konzept zur ganzheitlichen Bilanzierung der Ergebnisse eines Unternehmens. Das Konzept basiert auf der konventionellen Unternehmensbilanzierung, in der im Englischen die ‘Bottom Line’ für den Unternehmensprofit steht, und erweitert diese Bilanz um die soziale und ökologische Dimension der . Der Ansatz kann auch als eine spezifische Form der Balance Scorecard betrachtet werden. Die TBL wird zur Berechnung und Gegenüberstellung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Wertbeiträge eines Unternehmens innerhalb eine Periode genutzt. In diesem Zusammenhang unterscheidet man zwischen

  • Sach- und Anlagekapital (Profit), das die ökonomischen Dimension abbildet,
  • Naturkapital (Planet), das die ökologische Dimension erfasst,
  • Humankapital (People), das das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter umfasst,

die auch als die ‘PPP’ oder die ‘3Ps’ bezeichnet werden.
Die TBL wird nicht nur auf der auch zur Operationalisierung der Nachhaltigkeit auf nationaler und supra-nationaler Ebene verwendet (Drei-Säulen-Modell).

Der Begriff TBL wurde von John Elkington 1994 in einem Artikel geprägt und später von ihm und anderen weiterentwickelt. Der Ansatz basiert auf der Annahme, dass ökonomische, ökologische und soziale Probleme gleichrangig zu gewichten sind.

1. Umsetzung in Unternehmen

Die TBL dient neben der externen dem Unternehmen vor allem als internes Instrument um die eigenen Nachhaltigkeitsinitiativen zu steuern und deren Ergebnisse zu messen. In der strategischen Planung, in der Entscheidung über Investitionsmittel und im operativen Geschäft sollen auf Basis der Zahlen der TBL die ökonomische, soziale und ökologische Dimension einbezogen werden mit dem Ziel die drei Dimensionen auszubalancieren.

In der Umsetzung werden drei unabhängige Bilanzen erstellt, die die wirtschaftlichen, die sozialen und ethischen und die ökologischen Leistungen und Ergebnisse eines Unternehmens zusammenstellen. Die Ergebnisse werden bisher selten in einem Dokument präsentiert, sondern das ökonomische Ergebnis wird im Geschäftsbericht veröffentlicht während die sozialen und ökologischen Erfolge im Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert werden.

2. Kritik

Die gleichrangige Gewichtung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimension der Nachhaltigkeit durch die TBL wird von Vertretern der starken Nachhaltigkeit kritisiert. Diese verweisen darauf, dass ein funktionierendes Ökosystem die Basis aller weiteren Aktivitäten ist und der Schutz des Ökosystems absolute Priorität genießen muss.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die zur Bilanzierung und insbesondere zum Vergleich der Bilanzen erforderliche Monetarisierung der sozialen und ökologischen Leistungen und Schäden. Der Nutzen gesellschaftlichen Engagements und ökologischer Funktionen lassen sich nicht oder nicht so genau in monetären Einheiten berechnen wie der ökonomische Gewinn.

3. Literatur

  • Elkington, John 1998: Cannibals with Forks: The Triple Bottom Line of 21st Century Business, Gabriola , New Society Publishers.
  • Savitz, Andrew; Weber, Karl 2006: The Triple Bottom Line, San Francisco, Jossey-Bass.
  • Willard, Bob 2002: The Sustainability Advantage: Seven Business Case Benefits of a Triple Bottom Line, Gabriola Island, New Society Publishers.

4. Experten

Experten zum Thema “Trippe Bottom Line” finden Sie >> hier unter den CSR People.


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Zitierweise:
Dr. Nikolaus Marbach (2014): Tripple Bottom Line, in: CSR NEWS, Zugriff am 28.09.2016, URL: http://csr-news.net/main/?p=52072


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