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Stichwort: ISO 26000

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Die Internationale Norm , der „Leitfaden zur gesellschaftlichen “, bietet Organisationen Orientierung bei der Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen und soll diese damit unterstützen, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Die ISO 26000 benennt und definiert hierzu Schlüsselbegriffe, beschreibt Faktoren und Bedingungen zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung, führt in die Grundsätze ein, gibt Empfehlungen zur Einbindung von und zum Vorgehen bei der Integration in die eigene Organisation. Wo möglich, verweist die ISO 26000 auf bestehende, etablierte Leitlinien und Standards, diese sollen weder ersetzt noch neu interpretiert werden.

1. Entstehung

Mit der Erarbeitung der ISO 26000 betrat die ISO, eher für die Vorgabe technischer Normen und Managementstandards bekannt, thematisches Neuland. In einem „Multi--Ansatz“, also unter Beteiligung möglichst aller betroffenen Gruppen, sollte Gesellschaftliche Verantwortung erstmals global und umfassend beschrieben werden. Der Anstoß zur Entwicklung eines internationalen Leitfadens wurde 2002 auf einer Tagung der COPOLCO gegeben. Der Vorschlag wurde an das Technical Management Board der ISO weitergeleitet und 2004 in der Generalversammlung verabschiedet. Eine Arbeitsgruppe (WG SR) unter dem Vorsitz Schwedens und Brasiliens wurde gegründet. In mehreren Plenarsitzungen rund um den Globus, wurden die Struktur und die Kernthemen des Leitfadens erarbeitet und anschließend in tausenden Kommentaren diskutiert. Im September 2010 wurde ein finaler Entwurf mehrheitlich angenommen. Zuletzt arbeiteten über 90 Länder und über 40 Organisationen an der Erstellung mit.

2. Inhalte der ISO 26000

Als Basis zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung nennt die ISO 26000 zwei grundlegende Ansätze: die Anerkennung gesellschaftlicher Verantwortung und die Identifizierung und Einbindung der Anspruchsgruppen. Verantwortungsvolles Handeln basiert auf sieben Grundsätzen: Rechenschaftspflicht, Transparenz, Ethisches Verhalten, Achtung der Interessen der Anspruchsgruppen, Achtung der Rechtsstaatlichkeit, Achtung internationaler Verhaltensstandards, Achtung der .

Als Handlungsempfehlung nennt die ISO 26000 sieben Kernthemen, mit denen sich jede Organisation auseinandersetzen sollte: Organisationsführung, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, Umwelt, Faire Betriebs- und Geschäftspraktiken, Konsumentenanliegen und Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft.
Zu jedem dieser Kernthemen werden Handlungsfelder und mit diesen verbundene Erwartungen an die Organisation aufgezeigt.
Ergänzt wird dieser zentrale Inhaltsbereich durch einen Abschnitt zur Integration und gesellschaftlicher Verantwortung sowie verschiedener Maßnahmen zur Steigerung der Glaubwürdigkeit und Evaluation.

3. Nutzung der

Die ISO 26000 wendet sich an alle Arten von Organisationen, also auch Behörden, Universitäten, NGOs, also nicht nur an Unternehmen. Aus diesem Grund spricht die ISO 26000 von SR (Social Responsibility) und nicht CSR (Corporate Social Responsibility).
Im Gegensatz zu anderen Normen und Standards kann die ISO 26000 nicht zertifiziert werden.

4. Literatur

  • DIN ISO 26000:2011-01. Zu beziehen beim Beuth Verlag (www.beuth.de/sc/iso26000)
  • Bay, Karl-Christian (Hrsg.): ISO 26000 in der Praxis: Der Ratgeber zum Leitfaden für soziale Verantwortung und , Oldenbourg Industrieverlag, München 2010.
  • Hardtke, Arnd; Kleinfeld, Annette: Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: Von der Idee der Corporate Social Responsibility zur erfolgreichen Umsetzung, Gabler 2010.
  • Schmiedeknecht, Maud H.;Wieland, Josef, ISO 26000, 7 Grundsätze, 6 Kernthemen, in Schneider, Andreas, Schmidpeter, René; Corporate Social Responsibility – Verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis, Springer Gabler, 2012

5. Experten

Experten zum Thema “ISO 26000” finden Sie >> hier unter den CSR People.


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Zitierweise:
Marcus Eichhorn (2014): ISO 26000, in: CSR NEWS, Zugriff am 03.12.2016, URL: http://csr-news.net/main/?p=48855


WEITERFÜHRENDE EXTERNE LINKS

Webseite des DIN zur Gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen und zur Norm ISO 26000
Internationale Webseite zur Norm ISO 26000 (Englisch)
Ehemalige Projektseite zur Entstehung der ISO 26000 mit Dokumenten, Teilnehmern etc. (Englisch)
Nicht-Zertifizierungsstatement der Bundesregierung und der Verbände BDA, BDI, DIHK und ZDH



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AUTOR/ AUTORIN:

Marcus Eichhorn

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