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Archive for November 2011 |
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Der Bedarf an Kobalt ist in den vergangenen zehn Jahren stetig gestiegen und wird durch die zunehmende Verbreitung mobiler elektronischer Geräte weiter anhalten. Einer der bedeutendsten Exporteure ist die Demokratische Republik Kongo. Unter gefährlichen Bedingungen wird Kobalt dort abgebaut, tödliche Arbeitsunfälle und Kinderarbeit sind an der Tagesordnung. „Die Arbeitsbedingungen in der Kobaltproduktion im Kongo müssen verbessert werden“, fordert deshalb Andreas Manhart, Wissenschaftler am Öko-Institut.
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Die Erdatmosphäre hat sich nach UN-Angaben in den vergangenen 15 Jahren so stark erwärmt wie nie zuvor. Seit 1997 seien die 13 wärmsten Jahre seit Beginn der weltweiten Wetteraufzeichnungen im Jahr 1850 registriert worden, teilte die UN-Wetterorganisation (WMO) im südafrikanischen Durban mit. Dort nehmen derzeit Vertreter von mehr als 190 Staaten an einer Klimakonferenz der Vereinten Nationen teil.
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Durban > Die internationale Schifffahrt-Branche hat eine Abgabe auf die klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid-Emissionen von Handelsschiffen angeregt. Das Geld solle vor allem armen Staaten bei ihrem Kampf gegen den Klimawandel zugute kommen, erklärten der Schifffahrt-Verband ICS, die Umweltorganisation WWF und die Hilfsorganisation Oxfam gemeinsam anlässlich 
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Nah am Verbraucher und nah am Produzenten, in dieser Rolle kommt dem Lebensmitteleinzelhandel eine besondere Bedeutung beim Thema nachhaltiger Konsum und CSR zu. Wie dass in unserem Nachbarland Österreich aussieht, haben Forscher der Universität Graz untersucht und damit die Grundlage für einen umfangreichen Supermarkt-Ethiktest des Verbrauchermagazins „Konsument“ gelegt.
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Häuser aus Plastikflaschen? Was sich nach moderner Kunst anhört, ist ein ambitioniertes Bauprojekt in Nigeria. Eine Umweltorganisation will mit dem unkonventionellen Baustoff zwei Probleme auf einmal lösen: Plastikflaschen, die Nigerias Straßen, Kanäle und Rinnsteine verschmutzen, sollen beim Häuserbau recycelt werden. Gleichzeitig könnte das Projekt die Wohnungsknappheit im bevölkerungsreichsten Land Afrikas mildern.
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Durban > Der deutsche Klimaforscher Hans-Joachim Schellnhuber hat zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Durban vor zu hohen Erwartungen gewarnt. "Nüchtern betrachtet wird Durban der Versuch sein, die globale Klimagemeinschaft zusammenzuhalten, einen Zusammenbruch der Klimadiplomatie zu vermeiden", sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung 
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Die französische Justiz hat das Anbauverbot für Genmais kassiert, das die Regierung vor dreieinhalb Jahren verhängt hatte. Das Landwirtschaftsministerium habe nicht beweisen können, dass der Genmais ein besonderes Risiko für die Gesundheit oder die Umwelt bedeute, teilte der Staatsrat als oberstes Verwaltungsgericht Frankreichs mit. Die Regierung in Paris kündigte an, an dem Verbot festhalten zu wollen.
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Berlin > Die „Welt am Sonntag“ erschien gestern mit einer Sonderausgabe zum Thema „Kinder in Not“. Sie ist Teil der Initiative „Die Welt bewegen. Verantwortung übernehmen“, mit der das Blatt redaktionelle Schwerpunkte zu Nachhaltigkeitsthemen setzen und mit dem Thema befasste Menschen und Organisationen 
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Die UN-Klimakonferenzen wandern um die Welt, doch ihre Warnungen vor Klimaerwärmung und Treibhauseffekt zeigen nicht überall Wirkung. Wenn heute im südafrikanischen Durban eine weitere Klimakonferenz zusammenkommt, stehen die Paradoxe der Zeit gleichsam am Horizont. Im Norden des Landes wird unter Hochdruck ein Megaprojekt des Kohlezeitalters hochgezogen - das Medupi-Kraftwerk bei Lephalale.
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Die Grünen wollen die Wirtschaft stärker ökologisch ausrichten, dabei aber die Konfrontation mit den Unternehmen vermeiden. Die Transformation sei nur mit Unternehmen und Gewerkschaften als Partner möglich, sagte Parteichef Cem Özdemir beim Parteitag der Grünen in Kiel. In einem Antrag zum ökologischen Wirtschaften heißt es, die Transformation der Wirtschaft könne nur gemeinsam mit dem Mittelstand gelingen.
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Hamburg > Deutschland hat mit der Ausfuhr von Waffen und Rüstungsgütern im vergangenen Jahr so viel Geld eingenommen wie noch nie. Dies geht aus dem Rüstungsexportbericht hervor, den das Kabinett am Mittwoch verabschieden will, wie der "Spiegel" am Samstag vorab berichtete. Demnach wird 
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Bestimmte Wildtiere sollen nach dem Willen des Bundesrats künftig nicht mehr im Zirkus gehalten werden. In einer am Freitag verabschiedeten Entschließung forderte die Länderkammer ein Haltungsverbot für Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörner, Flusspferde und Affen, da in den Wanderzirkussen eine artgerechte Unterbringung nicht möglich sei. Tierschützer nannten ein Verbot "längst überfällig".
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Berlin > Vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz am Montag in Durban hat der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer die Dringlichkeit des Handelns hervorgehoben. "Der Handlungsdruck ist immens, da das Fenster für die Erreichung des Zwei-Grad-Ziels immer kleiner wird", erklärte der frühere CDU-Politiker und heutige 
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Auf Drängen großer multinationaler Handelskonzerne will die Regierung in Indien den heimischen Markt für sie öffnen - muss aber mit starkem Widerstand im Parlament rechnen. Das Land mit seinen 1,2 Milliarden Menschen, einer wachsenden Mittelschicht und stürmischem Wirtschaftswachstum gilt als Zukunftsmarkt. Einer Studie der Hilfsorganisation Oxfam aus dem Jahre 2009 zufolge bedrohen die Handelsriesen dagegen Millionen Arbeitsplätze von Straßenhändlern und kleinen Landbesitzern.
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Mit der ISO 20121 wird voraussichtlich pünktlich zu den Olympischen Spielen 2012 in London die erste globale Norm für nachhaltiges Eventmanagement kommen. Durch das neue Management-System werden dann alle Beteiligten – von Unternehmen bis hin zu Agenturen und anderen Dienstleistern – erstmals die Möglichkeit haben, Veranstaltungen systematisch in ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement einzubeziehen.
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Phnom Penh > Nach zahlreichen Ohnmachtsanfällen von Beschäftigten in Kambodschas Textilfabriken hat die Regierung eine Erhöhung des Mindestlohns angekündigt. Regierungschef Hun Sen sagte am Mittwoch, der Mindestlohn werde ab Januar um 5,00 Dollar (3,70 Euro) angehoben. Dieses Geld könne dafür eingesetzt werden, die 
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Brüssel > Zwei europäische Initiativen für Strom aus der afrikanischen Wüste haben am Donnerstag einen Schritt nach vorn gemacht. In Brüssel wurde eine engere Kooperation zwischen dem in München beheimateten Desertec-Konsortium Dii (Desertec Industrial Initiative) und dem französisch-dominierten Netzentwickler Medgrid vereinbart. Dabei ist 
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Für manch einen gelten Ratingagenturen inzwischen als das Böse an sich, vor allem die großen Drei Moodys, Standard & Poors und Fitch. Die EU wollte ihnen gar einen Maulkorb verpassen und die Benotung angeschlagener Staaten verbieten. „Wahrscheinlich zu innovativ“, räumte Binnenmarktkommissar Michel Barnier inzwischen ein und entschärfte seine Vorschläge. Den mächtigen Agenturen mit einer Alternative begegnen will die Deutsche Umweltstiftung mit ihrer Initiative für eine gemeinnützige, europäische, nachhaltige Ratingagentur ENRA. Was wollen die Initiatoren anders machen?
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„Mythos CSR- Unternehmensverantwortung und Regulierungslücken“ heißt ein von Gisela Burckhardt herausgegebener Sammelband, der sich kritisch mit Konzepten gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung auseinandersetzt. Das können Sie an Inhalten und Positionierungen von dem Buch und seiner Herausgeberin Gisela Burckhardt erwarten:
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Rio de Janeiro > Nach der Ölpest vor der Küste von Rio de Janeiro hat Brasilien sämtliche Bohraktivitäten des US-Ölkonzerns Chevron ausgesetzt. Alle Bohrungen von Chevron auf nationalen Territorium seien suspendiert, bis die Ursachen und Verantwortlichkeiten für die Ölpest geklärt und die Sicherheitsbedingungen 
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