Im Juni wird der jüngste Revisionsprozess der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen zum Ende kommen. Die Leitsätze werden seit Jahren als „zahnloses“ Instrument und ihre Umsetzung als „wirklichkeitsfremd“ kritisiert. Seit Mai 2010 liefern Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften sowie politischen Parteien Input für die Überarbeitung der Leitlinien. Auch der UN-Sonderbeauftragte für Wirtschaft und Menschenrechte, John Ruggie, attestiert ihnen Reformbedarf. Zuletzt hatten die Leitsätze im Jahr 2000 ein Update erfahren. Es zeichnet sich ab, wohin eine Reform führen könnte.
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