07547_b_csr_magazin728x90_2_link
Werbung


Saturday, February 4th, 2012
Ip access
Businesses
Consultants
Business Councils
NGOs
Academic Networks
Research Institutes
Journals
english
german
CSR reports
Jobs
Events
Call for Papers
New Publications
Podcast
New York Times
Washington Post
Times online
more >>>
WBCSD
Eldis
GreenBiz
more >>>


Werbung





Use CSR NEWS also through the following services designed for your needs:


Daily News per Email


Weekly News per Email


Become CSR NEWS-Friend
on Facebook !


CSR NEWS updates
through Twitter


RSS-Feeds


csr-mobile.net


Tag der Indigenen Völker: Boom für „grüne“ Energie zerstört indigene Völker


Monday, August 9th, 2010
Mitgliedermeldung


© image / Bildnachweis

Anlässlich des UN-Tages der indigenen Völker am 9. August hat Survival International einen neuen Bericht veröffentlicht, welcher die verheerenden Auswirkungen großer Staudammprojekte auf indigene Völker hervorhebt. Auch deutsche und österreichische Unternehmen sind an dem Bau einiger dieser Dämme beteiligt.

Anhand von Beispielen aus , und dem amerikanischen Kontinent enthüllt Survivals Bericht Serious Damage die weitesgehend unbekannten Kosten der Erzeugung „grünen“ Stroms durch riesige Staudämme.

Weltweit nimmt derzeit der Bau von Staudämmen rasant zu. Allein die Weltbank investiert 11 Mrd. US-Dollar in 211 Wasserkraft-Projekte weltweit.

Von den neuen Großprojekten profitieren auch das deutsche Unternehmen Voith Hydro und der österreichische Konzern Andritz AG. Beide sind am Bau des Jirau Dammes in beteiligt und haben sich, nach Berichten von Medien und anderen Organisationen, auch um Aufträge für den umstrittenen Belo Monte Staudamm beworben.

Die Auswirkungen auf indigene Völker sind tiefgreifend. Das Volk der Enawene Nawe im Amazonas musste erfahren, dass die brasilianischen Behörden den Bau von 29 Dämmen an den Flüssen auf ihrem Land planen. Quer durch das Amazonasbecken sind die Gebiete fünf unkontaktierter indigener Völker betroffen.

Die Penan der Insel Borneo im malaysischen Bundesstaat Sarawak sollen vertrieben werden, um Platz für einen Staudamm zu machen. In droht einigen Völkern die Abhängigkeit von staatlicher Lebensmittelhilfe, sollte der Bau eines Staudamms auf dem berühmten Omo Fluss nicht gestoppt werden. Ein Angehöriger der Kwegu aus dem Tal des Omo sagte: „Unser Land ist schlecht geworden. Sie haben uns das Wasser komplett abgedreht und wir hungern nun. Öffnet den Damm und lasst das Wasser wieder fließen.“

Hunderte brasilianischer Indigener werden sich in dieser Woche versammeln, um sich gegen den umstrittenen Belo Monte Staudamm auszusprechen. Dieser bedroht das Land und die lebenswichtige Nahrungsversorgung mehrerer indigener Völker.

Experten von Survival stehen für Interviews zur Verfügung.

Laden Sie den Bericht herunter (auf Englisch) und lesen Sie diese Meldung online: www.survivalinternational.de/nachrichten/6324

  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • LinkedIn
  • MySpace
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong
  • Technorati
  • Webnews.de
  • Netvibes
  • Yigg
  • Blogosphere News
  • Reddit




INFORMATION DESK

TRANSLATION




PRINT
PDF
TELL A FRIEND

AUTHOR
Survival International Deutschland e.V.



EMAIL TO THE AUTHOR

CATEGORIES: +german | +NGOs | Afrika | Asien | Brasilien | member news

RELATED ARTICLES
  • Öffentliche Hand ist nicht der billige Jakob – Volker Hauff fordert mehr Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung
  • “Kritisieren ohne zu verletzen” – Lernen von den Weisheitsprüchen Salomos
  • Volker Kauder betont Verantwortung des Textilhandels für Produktionsbedingungen
  • Volker Hauff als Pionier der Nachhaltigkeit geehrt
  • WWF warnt vor ungebremstem Artenschwund
  • UN lässt unkontaktierte Indigene im Stich
  • Rat für Nachhaltige Entwicklung fordert bessere Vernetzung der politischen Instanzen
  • Hauff: Chemie-Industrie muss nachhaltige Entwicklung beschleunigen


  • OTHER ARTICLES BY THIS AUTHOR
    5 other articles by





    © 2005-2010 | CSR NEWS GmbH | CSR NEWS is a project of the Corporate Responsibility Foundation
    Contact: editors@csr-news.net | Phone: +49 (0) 2192 – 877 0000
    Disclaimer | Legal Notice | Powered by WordPress | 0.953 seconds | web design by kollundkollegen.