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Bericht von der Veranstaltung zu den Principles for Responsible Management Education (Freie Universität Berlin, 17.6.2010)


Thursday, June 24th, 2010
Partnermeldung


© image / Bildnachweis

Am 17.6.2010 fand an der Freien Universität eine gemeinsame Veranstaltung der WK WEW und der Steinbeis University zum Thema „Die Principles for Responsible Management Education – welche Möglichkeiten bieten sie den deutschen Hochschulen?“ statt.

Oliver Laasch, Professor für Corporate Social Responsibility an der Tecnológico de Monterrey (ITESM), der bedeutendsten privaten Business School in Lateinamerika, stellte die Principles vor und berichtete von deren Umsetzung an der ITESM.

Die Teilnehmer der Veranstaltung konnten „hinter die Kulissen“ der PRME schauen und ein besseres Verständnis ihrer Konstruktionsprinzipien gewinnen, sich aber auch kritisch damit auseinandersetzen. Die Veranstaltung bot zudem die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch mit beiden Verantwortlichen der Working Group zur Implementierung der PRME in Executive Degree Programs. Oliver Laasch und Felicitas Mocny (Steinbeis University). Diese Möglichkeiten wurden von den TeilnehmerInnen der Veranstaltung sehr gut genutzt.

Leider war die Veranstaltung schlecht besucht. Ich möchte Ihnen in diesem Rundbrief zwei kurze Impressionen aus der Diskussion weiter geben, die die Inhalte der Veranstaltung natürlich nicht abbilden sollen:

1. PRME: für wen?

Nicht aus den Principles selbst, aber aus der Überschrift – Principles for Responsible Management Education – ergeben sich Management-Studierende als Zielgruppe. Business Schools können dazu neigen, „Management“ eher eng – im Sinn von „Leadership“ auszulegen. Universitäten können daran sogar anknüpfen und die PRME in Verbindung mit „Political Leadership“ bringen. Allerdings kann „Leadership“ (egal, in welchem Bereich) nicht erfolgreich sein, ohne dass die „Geführten“ selbst wissen, welche Ziele der „Leader“ verfolgt und es eine gewisse grundlegende Übereinstimmung mit den Zielen des „Leaders“ gibt. Die Fähigkeit zu nachhaltigem und verantwortlichem Handeln ist daher nicht nur für Führungskräfte von Bedeutung. Der Spielraum für die Nachhaltigkeit unternehmerischer Entscheidungen hängt auch davon ab, wie z.B. die Nachfrager über die Angebote von Unternehmen entscheiden.

Für die Betriebswirtschaftslehre mit ihrem Spektrum an Spezialdisziplinen geht es zudem um die Inhalte der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung über alle Spezialdisziplinen hinweg, also nicht nur um Management, sondern auch um Marketing, Logistik, Produktion, Controlling etc. Für das Verhältnis von PRME und BWL ist also „Management Education“ entsprechend weit auszulegen.

2. Die Berichtspflicht: sinnlose Bürokratie?

In der deutschen Hochschullandschaft bestehen Vorbehalte gegenüber den PRME wegen der Berichtspflicht (alle 1,5 Jahre ist ein Bericht an die UN zu senden). Da jetzt erstmalig Berichte fällig werden, kann noch nichts über die Erfahrungen mit der Berichtspflicht gesagt werden. Sie soll aber im Wesentlichen als Instrument der Selbstreflexion und der Kommunikation der Beteiligten untereinander verstanden werden, nicht als Pflichtübung gegenüber einer dritten, übergeordneten Stelle. Es ist wichtig, dass die Beteiligten die Berichtspflicht als ein Networking-Instrument begreifen, als ein Instrument zur Unterstützung der Selbstbindung, das der Entwicklung eines Prozesses dienen soll – und nicht als bürokratisches Hindernis.

Sofern Sie Fragen zu den PRME haben sollten, können Sie diese gerne an Frau Mocny, die Leiterin des Institute Corporate Responsibility Management (), und an mich () richten.





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    AUTHOR
    Prof. Dr. Thomas Beschorner

    Prof. Dr. Thomas Beschorner ist wissenschaftlicher Leiter von CSR NEWS. Er ist Professor an der Universität St. Gallen und dort Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik

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