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Fortschrittsbericht von Ernst & Young: Nachhaltigkeit systematisch und erfolgsorientiert verankern


Montag, 1. März 2010
Redaktionsmeldung


© image / Bildnachweis

Fortschrittsbericht von Ernst & Young: Nachhaltigkeit systematisch und erfolgsorientiert verankern

Stuttgart > Ernst & Young, die TUI und Henkel haben in der vergangenen Woche Nachhaltigkeitsberichte vorgelegt. Die Berichte von TUI und Henkel portraitieren wir im Lauf der Woche. Ernst & Young hatte im November 2008 als erstes großes deutsches Prüfungs- und Beratungsunternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt und bietet dazu nun mit dem Fortschrittsbericht 2009 aktuelle Daten und Fakten. Verantwortet wird der Nachhaltigkeitsbericht von einem „Sustainability Council“, der zugleich die darüber hinausgehende Nachhaltigkeitskommunikation, aber auch den Ausbau eines systematischen und umfassenden Nachhaltigkeitsmanagements gestaltet.

Bei Ernst & Young fällt die strategische Verankerung der Corporate Social Responsibility und deren Bezug zum unternehmerischen Erfolg ins Auge. So heißt Diversity hier „Diversity & Inclusiveness“ (D&I), wobei Incluusiveness für die Schaffung eines Arbeitsumfelds steht, „in dem sich alle Mitarbeiter als Teil einer Gemeinschaft anerkannt fühlen und so persönliche Bestleistungen erzielen und ihr volles Potential entfalten können“. Dazu wurde Ana-Cristina Grohnert zur D&I-Partnerin für Deutschland, Österreich und die Schweiz ernannt und verschiedene regionale D&I-Komitees in ein D&I-Soundingboard zusammengeführt.

Im Bereich Umweltschutz spielt das Reisemanagement für ein internationales Beratungsunternehmen eine besondere Rolle. Die Wirtschaftskrise führte im vergangenen Jahr zu einer Reduzierung der – internen – Reisen, aber auch gezielte Umweltschutzmaßnahmen zeigten Wirkung: Reisen konnten vermehrt von der Luft auf die Schiene verlegt werden, ein Online-Tool förderte die Nutzung niederlassungsnaher Hotels und sparte Transferfahrten ein. Der CO2-Verbrauch konnte innerhalb des Berichtsjahres um 11,2 Prozent gesenkt werden.

Gesellschaftlich engagiert sich Ernst & Young mit World Vision in dem westafrikanischen Land Mali. Über 80 Prozent der Menschen dort gelten als Analphabeten. Ernst & Young engagiert sich für die Kinder- und Erwachsenenbildung und hilft beim Bau von Schulen, der Einrichtung von Klassenzimmern, der Anschaffung von Lehrmaterial und der Lehrerbildung. Über eine Million Euro betrug das Spendenaufkommen im Geschäftsjahr 2009.

Der Fortschrittsbericht im Internet:
www.de.ey.com/cr

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Achim Halfmann (CSR NEWS)

Achim Halfmann is CSR NEWS' managing director and editor-in-chief.

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KATEGORIEN: +german | Redaktionsmeldungen

COMMENTS
1 nommel, 1. März 2010

Ich finde es merkwürdig, dass hier der CO2-Verbrauch aus dem Bericht zitiert wird! Aber abgesehen davon halte ich die Emission von CO2 für ein Beratungsunternehmen für völlig nebensächlich. Warum benennt man nicht die wirklich wichtigen Themen, nämlich z.B. die Beratung hin zu einer Nachhaltigkeit als Service?

2 Achim Halfmann (CSR NEWS), 1. März 2010

Na, da fällt schon manches an Reisen an bei einem solchen Beratungsunternehmen. CSR-Beratung ist bei allen großen Consultants zu einem wichtigen Thema geworden. Spannend finde ich das CSR-Engagement im eigenen Kerngeschäft. Dazu zählt für mich z.B. auch, dass E&Y auf seiner Agenda das Thema “Work-Life-Balance” stehen hat. Denn das ist für die oft rund um die Uhr arbeitenden Consultants eine Herausforderung.

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