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Virtuelle Bekanntschaften, multiple Identitäten und das Ende der Privatsphäre?


Montag, 1. September 2008
Partnermeldung


© image / Bildnachweis

Bereits zum dritten Mal stellt Telefónica O2 ein brisantes Thema zur Diskussion: „Chats, Communities & Co.: Wie sicher sind Kinder und Jugendliche?“ Heute startet die Online-Diskussion auf der Internetplattform www.diskutiere.de der Bundesinitiative UPJ e.V., initiiert von O2. Mit der Frage zu den Themen Jugend- und Datenschutz wendet sich O2 an Eltern, Pädagogen und Experten, Betreiber von Internet-Seiten, aber auch an Jugendliche selbst. Ziel ist die Sensibilisierung für die Gefahren, die im Netz auf Kinder und Jugendliche lauern können. Die Diskussion wie ein wirksamer Schutz vor sexuellen Übergriffen, Konfrontation mit unangemessenen Themen sowie Cyber-Bullying aussehen kann leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren verbringen täglich über 100 Minuten im Internet – länger als vor dem Fernseher. Einzelne Fernsehsendungen lassen sich leicht auf jugendfreie Inhalte prüfen. Doch in welche Gefahren begeben sich Kinder und Jugendliche eigentlich, wenn sie in der mobilen und virtuellen Welt des Internets unterwegs sind, Social Networking und SMS-Chats betreiben und in Foren Informationen über sich preisgeben und dort mit Erwachsenen zusammentreffen? Was können Unternehmen, Kinder & Jugendliche, Pädagogen, Eltern und die Politik tun? Jeder kann auf www.diskutiere.de diese Fragen diskutieren.

Alle Beiträge werden von UPJ ausgewertet und am 21. Oktober auf einer Abschlussveranstaltung in vorgestellt, bei der die Ergebnisse in einem Expertenpanel vertieft werden. Neben Fachleuten wie Katja Knierim (Projektleiterin Chats & Communities bei jugendschutz.net), Felix Petersen (Gründer der Plattform www.plazes.com), Jürgen Ertelt (Projektkoordinator Jugend online) und Ulrike Wagner (Medieninstitut JFF) werden auch der Geschäftsführer von UPJ, Peter Kromminga, sowie Markus Haas, Vice President Corporate and Legal Affairs und Datenschutzbeauftragter bei Telefónica O2 Germany dabei sein. Zudem werden aus den Online-Beiträgen von Jugendlichen zwei ausgewählt, deren Verfasser auf dem Berliner Panel ebenfalls zu Wort kommen.

Mit der Frage nach der Sicherheit von Kindern im Internet knüpft der Telekommunikationsanbieter an seine derzeitige Umfrage „Welche Maßnahmen zum Schutz Ihres Kindes finden Sie am wichtigsten?“ auf www.o2engagiert-fuer-morgen.de an. Deren Ergebnis ist eindeutig: „Aufklärung als Schutzmaßnahme“ scheint das sicherste Mittel zu sein. Ob die Online-Diskussion auf www.diskutiere.de zu einem ähnlichen Ergebnis kommt, bleibt abzuwarten.


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