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Betrieblicher Umweltschutz wird bei der HypoVereinsbank groß geschrieben

Posted By Ellen Blessing On August 5, 2008 @ 6:13 am In +german, editor's news | No Comments

München > Die HypoVereinsbank hat aktuell einen Mitarbeiter-Wettbewerb „Klimaschutz stärken und gewinnen“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb verfolgt vor allem das Ziel, die Mitarbeiter für den Klimaschutz zu sensibilisieren. Jeder soll angeregt werden, sich die Frage zu stellen, was er selbst an seinem Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin aktiv zum Klimaschutz beitragen kann. Schon kleine Maßnahmen haben in großen Firmen große Wirkung. Und so sind der Kreativität und dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt. Über 270 Einsendungen sind bereits seit 1. Juni eingegangen. Die Gewinner dürfen z. B. eine Woche lang ein Hybrid-Auto testen oder mit der Bahncard25 verreisen. Einsendeschluss ist der 31.10.08.

Neben dem aktuellen Wettbewerb wird betrieblicher Umweltschutz schon lange bei der HVB groß geschrieben. Bei einer Bank beziehen sich die direkten Umweltauswirkungen im Wesentlichen auf die Bereiche Gebäude- und Bürobetrieb, Beschaffung und Mobilität. Zur nachhaltigen Gestaltung der Prozesse ist ein Umweltcontrolling unverzichtbar. Das Umweltmanagementsystem der HypoVereinsbank entspricht sowohl der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 als auch der europäischen Öko-Audit-Verordnung (EMAS). Produkte und Lieferanten werden u. a. auch auf ökologische und soziale Aspekte hin geprüft. Das trifft auf die Büroausstattung ebenso zu, wie z. B. auf die Kantine. Diese bezieht ihre Waren von regionalen Partnern und bietet mindestens einmal wöchentlich ein Gericht aus kontrolliert biologischem Anbau an.
Teile des anfallenden Papiermülls werden von einer Spezialfirma verarbeitet und kommen in Form von Papierhandtüchern und Toilettenpapier wieder in die Bank zurück.

Auch bei der unabdingbaren Mobilität setzt die HVB Zeichen. So existieren 21 Hybrid-Fahrzeuge im Pool, die vor allem von Außendienstmitarbeitern immer gerne genutzt werden. Bei allen neu anzuschaffenden Fahrzeugen wird streng darauf geachtet, dass diese der von der EU geforderten Vorgabe von maximal 120g CO2-Ausstoß pro Kilometer entsprechen. Russpartikelfilter bei Dieselfahrzeugen sind Standard. Bei Reisen unter 500km wird der Bahn der Vorzug vor dem Flieger gegeben. Und auch Dienstfahrräder für die ganz kurzen Wege fehlen nicht im Fuhrpark.
Um die ein oder andere Reise komplett zu vermeiden, wurden Besprechungszimmer mit Video-Konferenz-Anlagen ausgerüstet.
Diese Anstrengungen wurden auch außerhalb der Bank wahrgenommen und honoriert. Zwei Umweltpreise erhielt die HVB schon: Der Verkehrsclub Deutschland, das Magazin Mobilitätsmanager und B.A.U.M. überreichte der HVB am 10. Juni in Berlin den „CSRMobilitätspreis – Geschäftsreisen mit Blick auf die Umwelt“ für das beste Gesamtkonzept. Beim europäischen GreenFleet Awards schaffte es die HVB mit ihrem Mobilitätskonzept unter die ersten Vier in der Kategorie „European Private Sector Innovation“.

Und selbst der Aufzug im „Hypoturm“ in München ist besonders umweltfreundlich. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Steuerung, die bewirkt, dass immer nur der nächstgelegene Aufzug sich in Bewegung setzt. Das Zielstockwerk wird vor dem Aufzug eingegeben, im Aufzug selbst kann nicht mehr gewählt werden. Der jährliche Strombedarf konnte so um ca. 300 000 KWH reduziert werden.


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