Essen > Kinder in 40 Prozent der Ein-Eltern-Familien, in 30 Prozent der Migrantenkinder sowie bei fast zwei Dritteln der Hartz-IV-Empfänger leben nach einer aktuellen UNICEF-Studie in relativer Armut. Das Essener Bistum hat deshalb das Projekt “Gemeinsam gegen Kinderarmut” gestartet und konnte den Industrie-Konzern Evonik als Partner gewinnen. Bei dem Halleluja-Cup werden am 6. Juli die Profi-Fußballmannschaften von Borussia Dortmund, dem MSV Duisburg, Rot-Weiß Essen und der SG Wattenscheid 09 im Wattenscheider Lohrheide-Stadion gegeneinander antreten und durch ihren Verzicht auf ein Antrittsgeld dazu beitragen, dass möglichst viel Geld in die Aktion gegen Kinderarmut fließt. Mit der Ausrichtung des Turniers will Evonik seine Verantwortung für die Region und seine Bereitschaft, soziale und karitative Aktivitäten des Bistums zu unterstützen, unterstützen. Bereits vor der Eingliederung in den Evonik-Konzern war die Ruhrkohle AG (RAG) durch die Unterstützung von Benefiz-Veranstaltungen wie etwa das Klavier-Festival Ruhr 2006 oder für ihr soziales Engagement in der Kindernothilfe bekannt.