Bonn > Die „Aktion Deutschland Hilft“ kann nach anfänglicher Zurückhaltung ein gesteigertes Spendenverhalten der Deutschen für die Opfer des Zyklons Nargis verzeichnen. 5,7 Millionen Euro wurden gespendet, seit sichergestellt ist, dass die Hilfe bei den Opfern ankommt. Größere Unternehmensspenden gibt es jedoch noch keine. Manuela Rossbach, Geschäftsführerin der Aktion Deutschland Hilft, führt das auf fehlende wirtschaftliche Verbindungen in das Land zurück.
Das bereits seit mehreren Wochen in Labutta im Irrawaddy-Delta tätige einheimische Malteser-Personal hat jetzt auch Unterstützung durch ein internationales Team bekommen. Dieses Team soll die Hilfsmaßnahmen noch weiter ausbauen. Inzwischen sind weitere Fugzeuge mit Hilfsgütern der Bündnispartner angekommen. Auch internationale Experten von World Vision sind mittlerweile in den bislang gesperrten Katastrophenregionen tätig.
Aktion Deutschland Hilft e.V. (ADH) wurde 2001 von zehn renommierten deutschen Hilfsorganisationen gegründet, um im Falle großer Katastrophen schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Aktion Deutschland Hilft steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.
Weitere Informationen im Internet:
www.aktion-deutschland-hilft.de