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Der Begriff CSR wird in zwei Leitstränge auseinander fallen


Monday, June 2nd, 2008




Würzburg > Corporate Social Responsibility hat eine rasante Karriere zurückgelegt. Heute kommt kein Unternehmen mit internationalem Anspruch ohne ausgewiesene CSR-Aktivitäten aus. Zudem versuchen mehr und mehr Marken, sich über CSR-Aktionen vom Wettbewerb zu differenzieren.

Unter den Begriffen Klimaschutz, Energieeffizienz oder Nachhaltigkeit werden Entwicklungen subsumiert, die einen globalen Umdenkprozess ausgelöst haben. Mit den entsprechenden Konsequenzen für die Unternehmen - aber auch mit konkreten Forderungen an die Politik.

Die wichtigsten Treiber auf der Kapitalseite formieren sich und werden nach der Präsidentschaftswahl in den USA konkrete internationale Vereinbarungen treffen. In den Industrieländern steigen auf der Konsumentenebene die Forderungen nach „ökologischem Gedankengut“.

Die 46. Würzburger WerbeFachgespräche 2008 (23. /24.06.2008) greifen die Entwicklungen um das Thema „CSR und die Implikationen auf die B2B-Kommunikation“ auf, stellen Fragen über die nationale wie internationale B2B-Relevanz und zeigen Trends und Beispiele aus den Märkten.

So berichtet u.a. Jörg Ihlau, seit 2007 Geschäftsführer bei Serviceplan Public Opinion in Berlin, der neuen Spezialagentur für Politik- und Gesellschaftskommunikation in der Serviceplan-Gruppe, über den aktuellen Stand der CSR-Debatte in Deutschland und wird persönliche Thesen über die weitere Entwicklung des Themas zur Diskussion stellen. Seine Leitthese: Es werden sich zwei Stränge entwickeln: CSR für Unternehmen, die ihre “Licence to operate” gegenüber der politischen Öffentlichkeit verteidigen wollen. Und Marken, die sich durch spezifische CSR vom Wettbewerb differenzieren werden. Angesichts der sehr unterschiedlichen Motivation dieser Stränge wird bald auch der Begriff CSR auseinander fallen.

Weitere namhafte Referenten

  • aus dem Unternehmensbereich, Dr. Thomas Kaiser, Corporate Vice President Corporate Responsibility, Siemens AG, München
  • Wissenschaftler wie Dr. Kerstin Ullrich, Unitleiterin bei der Gesellschaft für innovative Marktforschung, Heidelberg und Leiterin des Kompetenz-Schwerpunktes „Trendforschung und Innovationsmanagement“ oder Dr. Klaus Schönbach, Professor und Inhaber des BBDO-Lehrstuhls für Medienwissenschaft der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen, des Lehrstuhls für Allgemeine Kommunikationswissenschaft der Universität Amsterdam
  • aus der Agenturwelt, wie Klaus Flettner, Inhaber und Geschäftsführender Gesellschafter Change Communication, Frankfurt und Präsident des Deutschen Kommunikationsverbandes, Frank Merkel, Vorstand wob AG, Viernheim und Ellen Frings, Leiterin des Geschäftsfeld Corporate Responsibility, IFOK
  • und aus der digitalen Wirtschaft wie Klaus Eck, PR Blogger und selbstständiger Kommunikationsberater & Reputation Manager oder Bernd Pitz, Leiter des Beratungs- und Redaktionsbüros „Selbstverständlich“
  • Alle Informationen zum Kongressthema, das vollständige Programm mit den Workshops sowie die Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.wwf08.de.

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