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Bei Tetra Pak fließt grüner Strom


Wednesday, April 2nd, 2008




Getränkekartonhersteller setzt sich auf vielfältige Weise für Klima- und Ressourcenschutz ein

Die erneuerbaren Energien boomen in Deutschland. Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) leisteten sie mit einem Anteil von rund 14 Prozent an der deutschen Gesamtenergieversorgung im Jahr 2007 einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Damit trugen sie nach Angaben des BMU zur Vermeidung von mehr als 110 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) bei. Diese Entwicklung ist auch dem umfangreichen Engagement der Industrie – z. B. über die Umstellung auf grüne Energien - zu verdanken.

Ein Beispiel ist Tetra Pak – einer der weltweit führenden Lieferanten von Produktions- und Verpackungslösungen für flüssige Nahrungsmittel und Getränke. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bei steigenden Produktionszahlen seinen weltweiten CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2010 gegenüber 2005 um zehn Prozent zu senken – allein im Jahr 2010 entspricht dies 140.000 Tonnen. Erreicht werden soll diese Einsparung durch die konsequente Steigerung der Energieeffizienz und die weltweite Umstellung von Tetra Pak-Produktionsstandorten auf erneuerbare Energien.

Strom aus Wasserkraft in Limburg und Berlin

Die beiden deutschen Produktionswerke in Limburg und Berlin wurden bereits umgestellt. Seit 2006 wird der Strombedarf im hessischen Limburg von jährlich rund 25 Millionen Kilowattstunden vollständig aus Wasserkraft bezogen. Im Januar 2008 folgte das Berliner Werk mit rund 22 Millionen Kilowattstunden (Verbrauchszahlen 2006).

Klima- und Umweltschutz gehören für Tetra Pak zu den wichtigsten globalen Herausforderungen und sind damit integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. „Als ein führendes Unternehmen in der Verpackungsbranche setzen wir weltweit auf ökoeffiziente Produkte und Verfahren. Die Umstellung auf regenerative Stromerzeugung ist somit ein weiterer logischer Schritt unseres konsequenten Engagements zum Klima- und Ressourcenschutz“, erläutert Caroline Babendererde, Manager Environmental Affairs bei Tetra Pak Deutschland.

Umweltschonende Transportlogistik
Ausgefeilte Logistikkonzepte sorgen dafür, dass CO2-intensive Transporte auf ein Minimum reduziert werden. Die Anlieferung des Kartonrohmaterials aus Skandinavien erfolgt per Schiff und Bahn. Nur die letzten Kilometer zu den Produktionswerken in Limburg und Berlin werden per Lkw zurückgelegt. Das in den Werken vorgefertigte Kartonmaterial wird größtenteils von den Getränkeabfüllern und Molkereien auf dem Rückweg von der Auslieferung beim Handel direkt bei Tetra Pak abgeholt. Dadurch werden Leerfahrten vermieden. Das Tetra Pak-spezifische Abfüllverfahren trägt zusätzlich zu einer Reduzierung der Transporte bei. Denn das Verpackungsmaterial wird Platz sparend auf großen Rollen ausgeliefert und erst während der Abfüllung beim Kunden zum fertigen Karton geformt. Für den Transport von einer Million leeren Verpackungen sind nur zwei Lkw notwendig.

Kooperation mit dem WWF
„Wir wollen eine weltweit führende Rolle im Klima- und Umweltschutz einnehmen und Vorbild für andere Unternehmen sein“, so Caroline Babendererde. Um dies zu erreichen, kooperiert Tetra Pak seit 2006 mit dem World Wide Fund For Nature (WWF) und ist Mitglied des WWF-Klimaschutzprogramms „Climate Savers“. „Gemeinsam mit dem WWF werden wir Strategien erarbeiten, um unsere eigenen CO2-Emissionen noch weiter zu senken.“

Ein wichtiges Ziel dieser Kooperation ist die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Tetra Pak und der WWF unterstützen das Europäische Netzwerk für Grünen Strom (EUGENE) beim Aufbau des Zertifizierungssystems „EUGENE Green Power“, um einen einheitlichen Standard für Ökostrom in Europa zu schaffen. Stromanbieter können ihre Ökostromprodukte zertifizieren lassen und der Verbraucher erkennt am entsprechenden Label, dass der Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. „Unser alternativer Strom in Limburg und Berlin ist zertifiziert“, so Babendererde.

So bietet Tetra Pak dem Verbraucher eine Verpackungsalternative, mit der jeder schon beim Einkauf einen aktiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten kann.




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Simone Seidel



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