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Familienfreundliche Regionen auch für die Wirtschaft attraktiv


Monday, October 8th, 2007


© image / Bildnachweis
Berlin - "Zukunft braucht Familie - das gilt für die gesamte Gesellschaft ebenso wie für einzelne Unternehmen, Städte und Regionen", erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, heute bei der Vorstellung des Familienatlas 2007 in Berlin. "Die Zukunftschancen der deutschen Städte und Landkreise hängen ganz wesentlich davon ab, ob sie Familien attraktive Lebensbedingungen bieten können. Regionen, in denen Familien sich wohl fühlen, sind auch ökonomisch für zukünftige Herausforderungen gewappnet. Nicht zuletzt wegen des zunehmenden Fachkräftemangels erkennt das auch die Wirtschaft und engagiert sich immer stärker für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ "Ob Betriebe im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter Chancen haben, hängt immer stärker von der Attraktivität ihrer Region für Familien ab. Deshalb ist der Familienatlas auch für die Wirtschaft wichtig", betonte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun. Deutliche Unterschiede Der Familienatlas 2007 zeigt die Situation von Familien in allen 439 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Der Atlas untersucht die Lebensbedingungen der Familien in Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnen, Bildung und Ausbildung sowie Freizeitgestaltung. Einige zentrale Ergebnisse des Familienatlas 2007: Es bestehen deutliche Unterschiede zwischen den 439 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Zu den Top-Regionen für Familien in Deutschland zählen vor allem Landkreise und kleinere Stadtkreise: Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Potsdam, Main-Tauber-Kreis, Kitzingen, Erlangen, Bernkastel-Wittlich, Landau, Baden-Baden, Tübingen, Breisgau-Hochschwarzwald und Garmisch-Partenkirchen. Sie schneiden jeweils in mehreren der untersuchten Kategorien überdurchschnittlich ab, ohne in einem anderen Bereich abzufallen, und weisen zudem solide wirtschaftliche und demografische Rahmenbedingungen auf. Die Top-Regionen der familienfreundlichsten Städte reichen von Dresden, über Freiburg, Lübeck, München, Münster bis Stuttgart. Sie verteilen sich von Nord nach Süd und über Ost nach West. Bundesministerin Ursula von der Leyen: "Das zeigt, dass wir familienfreundliche Regionen unabhängig von der Himmelsrichtung in Deutschland finden können und dass die einzelnen Regionen auch das Heft des Handelns in der Hand haben." Familienfreundlichkeit sichert Zukunft Viele Landkreise, denen es gegenwärtig wirtschaftlich gut geht, tun laut Familienatlas bislang aber wenig für Familien und gefährden so ihre Zukunft. "Wenn erst die Familien wegziehen, dann geht auch bald die Wirtschaft. Umgekehrt gilt ebenfalls: Betriebe siedeln sich dort an, wo sie sicher sein können, dass die Region auch attraktiv ist für die Fachkräfte, die sie benötigen", so Ursula von der Leyen. Detaillierte Daten des Familienatlas 2007 und Ergebnisse zu den einzelnen Regionen sind hier abrufbar. (04.10.2007)
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Dr. Stephan Pesch (CiW Wirtschaftsnachrichten)



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