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40 kirchliche Energiespar-Tipps zur Fastenzeit


Thursday, February 22nd, 2007


Angesichts der Diskussion um die Klima-Erwärmung hat die Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter dazu aufgerufen, in der Fastenzeit den persönlichen Energieverbrauch zu senken und weniger Kohlendioxid zu erzeugen. Dazu gibt die Nordelbische Kirsche im Internet unter Kirche-Klimaschutz.de täglich einen aktuellen, praktischen Energie-Fasten-Tipp, um „die dringlich gebotene Energiewende auch im persönlichen Bereich einzuläuten“, so die Bischöfin.

So lautet der Tipp zum Aschermittwoch: „Holen Sie sich ein Messgerät, das Ihren Energieverbrauch anzeigt“. Beim Tipp Nr. 2 vom 22. Februar geht es um das richtige Lüften.

Die Inhalte der Website werden gemeinsam verantwortet von dem Arbeitskreis Klimaschutz Nordelbien, einem Zusammenschluss Ehrenamtlicher aus Kirchenkreisen und –gemeinden der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (NEK), dem Umweltbeauftagten der NEK, der Ökumenischen Stiftung für Schöpfungsbewahrung und Nachhaltigkeit und dem Amt für Öffentlichkeitsdienst der NEK.

„Energie-Fasten“ als christliche Tugend

Traditionell sei die Fastenzeit eine Zeit der Selbstbesinnung und Umkehr. In diesem Sinne gelte es, „sich den verschwenderischen Verbrauch von Energie im eigenen Alltag bewusst zu machen“, so die Bischöfin weiter. „Das christliche Gebot, die Schöpfung zu bewahren, fordert von uns heute vor allem, Energie zu sparen und effizienter nutzen.“ Die gegenwärtige Situation erfordere darüber hinaus vor allem einen Bewusstseinswandel aller Verbraucherinnen und Verbraucher. „Angesichts des Ausmaßes der Bedrohungen, die uns in verschiedenen wissenschaftlichen Prognosen seit Jahren vor Augen geführt werden, bekommt das energiebewusste Verhalten die Qualität einer Gewissensentscheidung“, sagte Bischöfin Wartenberg-Potter.

Der Klimaschutz-Beauftragte der Nordelbischen Kirche, Arnd Heling, sieht im „Energie-Fasten“ eine christliche Tugend und die gebotene Antwort auf die „Energie-Völlerei“ unserer Zeit. Um dieser „Todsünde“ Einhalt zu gebieten, bedürfe es der vier klassischen Kardinaltugenden, nämlich Mäßigung, Weisheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit. (spe|22.02.2007)





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    AUTHOR
    Dr. Stephan Pesch (CiW Wirtschaftsnachrichten)



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