Friday, July 4th, 2008
Businesses & Consultants
Business Councils
NGOs
Academic Networks
Research Institutes
Journals
english
german
french
Events
Call for Papers
New Publications
Podcast
New York Times
Washington Post
Times online
more >>>
WBCSD
Eldis
GreenBiz
more >>>




„Staatsgläubigkeit“ bremst Wirtschaftswachstum


Wednesday, November 22nd, 2006


Wirtschaftliche Freiheit ist die Basis für Wachstum und Beschäftigung. Diesen Zusammenhang bestätigt ein vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgeführter internationaler Vergleich. Die größte wirtschaftliche Freiheit erreichen die angelsächsischen und skandinavischen Länder, die zugleich in den letzten fünf Jahren überdurchschnittliche Wohlstandszuwächse verbuchen konnten. Deutschland weist dagegen nur einen geringeren Freiheitsgrad auf und kann daher auch bei der Wachstums-, Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung kaum Punkte einfahren.

Der Staat müsse laut IW also seiner Aufgabe nachkommen, für wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen zu sorgen. Der Weg dorthin führe nicht zuletzt über eine Lichtung des Bürokratiedschungels. Unternehmen dürften nicht durch überflüssige Vorschriften und Regulierungen gegängelt werden. Nur dann seien sie in der Lage, schnell und flexibel zu agieren, um im internationalen Wettbewerb vorn zu liegen. Mit den dann erzielten Gewinnen könnten die Firmen Investitionen finanzieren und auf diese Weise für mehr Wachstum und Beschäftigung sorgen.

Tendenziell setzen die Deutschen mehr auf den Staat als auf wirtschaftliche Freiheit. Die soziale Marktwirtschaft hat in den letzten Jahren deutlich an Ansehen verloren. Nur noch knapp über 50 Prozent der Bevölkerung stimmen laut einer repräsentativen Umfrage des IW der Aussage zu, dass sich die soziale Marktwirtschaft bewährt habe. Den Grund für diese Entwicklung sieht das IW auch in der öffentlichen Darstellung der Marktwirtschaft. Auf Schlagzeilen wie „Manager ohne Moral“ und „Massenentlassungen trotz Milliardengewinnen“ folgten oft Berichte, in denen die Marktwirtschaft in Bausch und Bogen schlecht gemacht werde. „Doch statt auf einzelne schwarze Schafe unter den Firmen zu zeigen, sollten selbst ernannte Moralapostel lieber ein Auge auf den Staat werfen“, schreibt das IW. (beko|22.11.2006)




INFORMATION DESK
PRINT
SAVE AS PDF
TELL A FRIEND

AUTHOR
Dr. Stephan Pesch (CiW Wirtschaftsnachrichten)



EMAIL TO THE AUTHOR

CATEGORIES: CiW Wirtschaftsnachrichten | german

RELATED ARTICLES
  • Studie: Machtstreben von Führungskräften bremst Mitarbeiter
  • Wirtschaftswachstum durch mehr Kinder und „weniger“ Familie?
  • Zukunft mit MehrWert als GTZ-Jahresthema 2008
  • Investitionen in Gesundheit lohnen sich ökonomisch
  • CEOs sehen voller Zuversicht dem Jahr 2007 entgegen
  • Frauen in Entwicklungsländern und der Klimaschutz: Themen der Bundesentwicklungsministerin für die Weltbank-Frühjahrstagung
  • SPD-Managerkreis: Sozialstaat kann kein Glück garantieren
  • CSR in der Sahel-Zone: UNESCO-Stiftung sucht Unterstützung für Bildungsprojekt
  • Innovation, Erfolg, Nachhaltigkeit
  • Internationale Handelskammer unterstützt UN-Initiative - Globale Allianz für IT in Entwicklungsländern
  • (K)eine Lobby für Kinder – Verringerung der Kindersterblichkeit und Verbesserung der Müttergesundheit in der Diskussion
  • In Indien ist ein Mädchenleben Luxus - Unternehmen gestalten gesellschaftliche Umbruchprozesse mit
  • Oldenburger Wirtschaftswissenschaftler erhält Kapp-Forschungspreis für Ökologische Ökonomie
  • CSR 2008 - Was die unternehmerische Verantwortung herausfordern wird
  • CSR in Indien - gesellschaftliche und soziale Herausforderungen


  • OTHER ARTICLES BY THIS AUTHOR
    168 other articles by Dr. Stephan Pesch (CiW Wirtschaftsnachrichten)



    <


    © 2005-2007 | CSR NEWS GmbH | CSR NEWS is a project of the Corporate Responsibility Foundation
    Contact: editors@csr-news.net | Phone: +49 (0) 2192 – 877 0000 (German speaking countries) | +1 514 – 661 0519 (international)
    Disclaimer | Legal Notice | Powered by WordPress | 0.930 seconds | web design by kollundkollegen.