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Bei Rolls-Royce beginnt Corporate Volunteering ganz oben
Posted By Achim Halfmann (CSR NEWS) On November 8, 2006 @ 12:45 am In +german, editor's news | Comments Disabled
Berlin > “Das hier die TOP-Leute - vom CEO angefangen - sich ‘die Hände schmutzig’ machen und sich engagieren, ist wirklich eine tolle Sache”, berichtete Felix Dresewski von der Bundesinitiative „Unternehmen: Partner der Jugend“ (UPJ) e. V. gestern gegenüber CSR today. Der Verein hatte den Kontakt zwischen dem Rolls-Royce Konzern und sozialen Organisationen hergestellt, und so arbeiteten die 160 Teilnehmer einen ganzen Tag lang in 16 sozialen Projekten in Berlin und Umgebung. Grundidee dieses „Charity Day“ am 28. September war es, Rolls-Royce Spitzenkräften aus über 20 Ländern Berlin aus einer Selbsterfahrung in direkter sozialer Interaktion und in interkulturellem Erleben nahe zu bringen. UPJ begleitete die Aktion gemeinsam mit der Abteilung für Community Relations in der Rolls-Royce-Zentrale in Großbritannien und Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz.
Zum Beispiel renovierten die Top-Manager Räume in einer Schule und in einer Einrichtung für behinderte Menschen, verlegten Fußböden und bauten Zäune für einen Kindergarten. Sie errichteten auf mehreren Abenteuerspielplätzen Hochstände, erneuerten die Teichfolie für ein Biotop, bauten Tipis, einen Lehmofen, eine Nistwand sowie eine Lagerfeuerstelle. Sir John Rose, Chief Executive von Rolls-Royce, betonte dazu: „Soziale Verantwortung zu übernehmen ist wichtiger Bestandteil der Rolls-Royce Unternehmensphilosophie. Zentraler Anspruch des Konzerns ist es dabei, das soziale Umfeld, in dem unsere Mitarbeiter leben und arbeiten, nachhaltig zu unterstützen. Über die vergangenen 16 Jahre haben wir mit großem Erfolg unsere Standorte in Deutschland aufgebaut. Es ist also nahe liegend, sich neben der Schaffung hoch qualifizierter Arbeitsplätze auch weiterführend zu engagieren und soziale Verantwortung in der Gemeinschaft zu übernehmen.“
Das Engagement kam bei den sozialen Organisationen gut an. So betonte Cordula Hennig von Lange, zuständige Projektkoordinatorin der Mosaik-Werkstätten für Behinderte gGmbH: “Wir haben ein Team erlebt, dass uns durch sein konsequentes Engagement sowie durch seine Freundlichkeit im menschlichen Miteinander nicht nur überrascht, sondern auch sehr beeindruckt hat. Diese Aktion hat frischen Wind in den Alltag der Fördergruppenteilnehmer gebracht und war auch für die Mitarbeiter am Standort, die täglich eine sehr anspruchsvolle Arbeit zu leisten haben, ein motivierendes Erlebnis.”
Rolls-Royce stellte den einzelnen Projekten bereits im Vorfeld die für die Aktion erforderlichen Mittel zur Beschaffung von Baumaterialien und Werkzeugen zur Verfügung. In über 1.000 Mannstunden verbauten die Rolls-Royce Führungskräfte 12 Tonnen Sand, sieben Kubikmeter Holz, 5,9 Tonnen Putz und Beton und zahlreiche andere Baustoffe. Über 700 Werkzeuge – Hämmer, Pinsel, Äxte und Sägen – wurden benutzt. Corporate Social Responsibility bedeutet für den Triebwerkhersteller, eigene Ressourcen auch für die Gesellschaft einzusetzen. Die wertvollste ‘Ressource’ eines jeden Unternehmens sind seine Mitarbeiter.
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