Bönen > In weniger als einem Jahr hat die im Dezember 2005 gegründete Stiftung “help and hope” der KiK Textilien & Non-Food GmbH bereits drei umfangreiche Projekte realisiert. Gefördert wird aus den Erträgen des Stiftungskapitals, 150.000 EUR, und aus Spenden, die in den Filialen des Handelsunternehmens gesammelt werden.
“Ende 2005 haben wir einen sozialen Meilenstein gesetzt”, so Stefan Heinig, Vorsitzender der KiK-Geschäftsführung und des Kuratoriums von “help and hope”. “Wir haben die Projekte, die wir bisher mit Spenden unterstützt haben, genauer analysiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir unser soziales Engagement ausbauen, gleichzeitig aber gezielter und nachhaltiger zum Ausdruck bringen wollen. Als international tätiges Handelsunternehmen werden wir inzwischen mit Spendenanfragen überschüttet. Es wurde Zeit, sein Engagement zu bündeln, um seiner sozialen Verantwortung nicht nur gerecht zu werden, sondern auch wirklich etwas Bleibendes zu bewegen.”
Nachdem die Gründungsformalitäten abgeschlossen sind, ist es nun Aufgabe des Stiftungsvorstands, Projekte auf nationaler wie internationaler Ebene auszuwählen, die dem Stiftungszweck gerecht werden. “Wir haben unsere Aufgaben breit gefächert, weil das Erleiden von Not sich nicht ausschließlich über den Begriff der Armut definiert. ‘help and hope’ will nachhaltig helfen und so machen wir uns neben der Armutsbekämpfung auch therapeutische Maßnahmen für Kriegskinder, die Förderung der Aus- und Weiterbildung oder Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt zur Aufgabe. Uns geht es nicht um die Quantität, sondern um die Qualität unserer Arbeit”, erklärt Aniko Nadine Kalle, Vorstandsvorsitzende von “help and hope”.
Für das kommende Jahr hat sich die Stiftung viel vorgenommen: Sie arbeitet daran, weitere größere Handelsunternehmen für Kooperationen zu gewinnen, die z.B. ebenfalls in ihren Filialen Spendendosen aufstellen. Die Rolle der KiK-Mitarbeiter soll durch vermehrte Kampagnen und ehrenamtliche Tätigkeiten weiter ausgebaut werden. Und die Kommunikation zum Kunden soll durch weiter kommunikative Maßnahmen in Form von diversen Kampagnen ausgebaut werden.
Da sich die Stiftung noch im Aufbau befindet, setzt “help and hope” gerade zu Beginn der Aktivitäten auf Kooperationen mit gemeinnützigen Organisationen, die im sozialen Bereich ein hohes Maß an Erfahrung mitbringen. Das erste Projekt wurde gemeinsam mit der UNESCO-Stiftung in Pakistan realisiert, wo “help and hope” sich an einer Soforthilfeaktion beteiligt hat und den Wiederaufbau einer Grundschule in der vom Erdbeben zerstörten Bergregion Bagh finanziert, damit 200 Schülerinnen und Schüler schon bald wieder in der Schule unterrichtet werden können.
In einem weiteren Projekt setzt sich “help and hope” für Delphin unterstützte Therapien für geistig und körperlich behinderte Kinder ein. In Kooperation mit der Organisation “kidsanddolfins” ermöglicht die Stiftung mehreren Kindern die Teilnahme an diesen Therapien, in dem sie die Therapie-, Reise- und Unterbringungskosten finanziell unterstützt.
“Wir alle sollten bei der Unterstützung von Kindern in Not berücksichtigen, dass die Not nicht nur in anderen Ländern dieser Welt zu finden ist, sondern wir aufgrund gesellschaftspolitischer Entwicklungen mehr und mehr auch in Deutschland auf Kinderarmut stoßen, die bisweilen unaufhaltsam wächst”, betont Aniko Nadine Kalle in Anlehnung an das dritte Kooperationsprojekt, einer Unterstützung des christlichen Kinder- und Jugendwerkes “Die Arche e.V.” in Berlin-Hellersdorf. Bei diesem Projekt setzt sich “help and hope” für bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten ein und fördert unter anderem den Bereich der Logistik und Lebensmittelversorgung.
Mehr Informationen im Internet: www.helpandhope-stiftung.com