Bonn > Deutsche Konzerne werden die Paralympische Bewegung nachhaltig unterstützen und insbesondere einen finanziellen Beitrag zur Förderung der Athleten des „German Paralympics Top Team“ auf ihrem Weg zu den Paralympischen Spielen 2008 in Peking leisten. In Gegenwart des Bundespräsidenten Prof. Dr. Horst Köhler unterzeichneten dazu heute Sir Philip Craven, Präsident des International Paralympic Committee (IPC), Karl-Hermann Haack, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Dr. Gerhard Rupprecht, Vorstandsmitglied Allianz SE und Dr. Karl-Gerhard Eick, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG im Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten einen Partnerschaftsvertrag zur Förderung von Athleten mit einer Behinderung.
Kerngedanke dieser Förderung des Top Teams ist es, Spitzenathleten über einen Zeitraum von zwei Jahren die Möglichkeit zu geben, mehr Zeit für ihr Training aufwenden zu können als bisher möglich. Mit Hilfe der Leistungen, die mit der Aufnahme in das Top Team verbunden sind, können sich berufstätige Spitzensportler bis zur Hälfte ihrer Arbeitszeit freistellen lassen. Der Arbeitgeber erhält dafür einen finanziellen Ausgleich. Auch Sportler, die noch in der Ausbildung sind, haben die Möglichkeit, in das Top Team aufgenommen und besonders gefördert zu werden. Für das „German Paralympics Top Team“ wird der DBS 30 bis 40 Sportler und Sportlerinnen nominieren.
„Das Engagement von Allianz und Deutscher Telekom ist beispielhaft. Paralympische Athleten testen jeden Tag aufs Neue ihre Grenzen und gehen dabei über das hinaus, was andere für möglich halten. Mit dieser Partnerschaft wird es Athleten ermöglicht, sich auf ihren Sport zu konzentrieren, ihre Leistungen weiterhin zu verbessern und die Welt damit zu begeistern“, so Sir Craven. Für DBS-Präsident Karl-Hermann Haack “gibt das Top Team unseren Athleten die Chance, weiter im Konzert der großen Paralympics-Nationen erfolgreich mitspielen zu können.“
Neben der Top Team-Förderung soll diese Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Behindertensportverbänden auch einen Beitrag zur Nachwuchsförderung leisten. Das IPC Education Programme und hierbei insbesondere der Paralympic School Day und International Paralympic Day soll Kinder und Jugendliche über paralympischen Sport und behinderungsspezifische Themen informieren und auf spielerische Weise zur Integration und zum besseren Verständnis beitragen.
Dr. Eick stellte die Bedeutung dieses Programms im Rahmen der Corporate Social Responsibility heraus: „Die Unterstützung des deutschen Behindertensports und der internationalen paralympischen Bewegung ist eine konsequente Weiterentwicklung unserer unternehmerischen Verantwortung für die Gesellschaft im Bereich des Sports.”
Bundespräsident Köhler hatte bei seinem Besuch der Paralympischen Winterspiele in Turin eine stärkere Unterstützung der Wirtschaft für den Leistungssport von Athleten mit einer Behinderung angeregt und betonte: „Die paralympischen Spitzensportler stehen für Leistung, Ausdauer und Durchsetzungskraft. Eigenschaften, die sie zu Vorbildern machen und zu idealen Botschaftern. Ich freue mich, dass Allianz und Telekom dieses Potenzial erkannt haben.“