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Nach zehn Jahren “Schulen ans Netz” demnächst “Bildung und Qualifizierung im Netz” - Bundesbildungsministerin würdigte Engagement der Deutschen Telekom AG

Posted By Achim Halfmann (CSR NEWS) On October 20, 2006 @ 12:35 am In +german, editor's news | Comments Disabled

Berlin > “Schulen ans Netz” wird 10 Jahre alt. Die gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Telekom hat in den vergangenen zehn Jahren das Lernen mit digitalen Medien in der Schule entscheidend vorangebracht. Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Kai-Uwe Ricke, würdigten am Montag in Berlin beim Festakt die erfolgreiche Pionierarbeit bei der Nutzung digitaler Medien. “Die Vision einer umfassenden ‘Bildung und Qualifizierung im Netz’, die bewährte Bildungsangebote erweitert, muss zum Credo und zur zentralen Leitlinie unserer Arbeit werden und die nächsten Jahre inhaltlich prägen”, beschrieb der Vorsitzende des Vereins “Schulen ans Netz”, Maik Lehmann, die Zukunftsperspektiven.

“Die Arbeit von Schulen ans Netz hat erheblich dazu beigetragen, digitale Medien zu einem festen Bestandteil des Schulunterrichts in Deutschland zu machen”, sagte Ministerin Schavan. Dieser Erfolg sei nur durch das vorbildliche gemeinsame Handeln von Politik und Wirtschaft möglich geworden. Auf dem Weg Deutschlands in die Informations- und Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts habe der Verein wichtige Meilensteine für innovatives E-Learning gesetzt und damit maßgeblich zur Modernisierung der deutschen Schullandschaft im vergangenen Jahrzehnt beigetragen. “Vor dem Hintergrund sich wandelnder gesellschaftlicher Anforderungen und der zunehmenden Medienprägung müssen wir die Initiative ‘Schulen ans Netz’ für die Zukunft jedoch neu ausrichten”, fügte Schavan hinzu. “Wir sind bereit, gemeinsam mit der Deutschen Telekom und den Ländern eine neue Partnerschaft einzugehen. Dabei verfolgen wir das Ziel, die digitalen Medien für Menschen jeden Alters nutzbar zu machen.” Aus “Schulen ans Netz” müsse für die Zukunft die Initiative “Bildung ans Netz” werden. Neue Medien würden außer in der Schule auch in der Weiterbildung immer wichtiger. “Lebenslanges Lernen ist längst Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben”, sagte die Ministerin. “Dazu gehört selbstverständlich auch der gezielte Einsatz digitaler Medien bei der Wissensvermittlung.”

“Schulen ans Netz” habe wesentliche Impulse zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Lehr- und Lernkultur in Deutschland gegeben, betonte auch der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Kai-Uwe Ricke, in seinem Grußwort auf dem Festakt. “Gerade in einem von Hochtechnologie und Multimedia geprägten Zeitalter muss vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eröffnet werden, sich bereits während der schulischen Ausbildung entscheidende Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen im Umgang mit digitalen Medien anzueignen.” Dazu brauche es vor allem professionelle Rahmenbedingungen und eine leistungsfähige Infrastruktur. Diese seien mit der Initiative “Schulen ans Netz” erfolgreich geschaffen worden. Nach den Worten von Kai-Uwe Ricke sei “Schulen ans Netz” eine echte Erfolgsstory , “auf die wir zu Recht stolz sind. Die Initiative ist eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bildungssystems, mit der wir einen wichtigen Beitrag zum sozialen Fortschritt und für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft geleistet haben”. Bildung und Wissen seien mehr denn je die Schlüssel zur Bewältigung der immer komplexer werdenden Lebenswirklichkeit in einer globalisierten Welt, so der Vorstandsvorsitzende. Als führender Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologien, fühlt sich die Deutsche Telekom gerade im Bildungswesen dazu verpflichtet, die Menschen lebenslang mit innovativen Ideen zu unterstützen.

“Schulen ans Netz” war im Jahr 1996 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen Telekom AG mit dem Ziel gegründet worden, alle allgemein bildenden Schulen in Deutschland mit einem Internetanschluss auszustatten und die Medienkompetenz von Schülern und Lehrern zu fördern. Damals waren nur etwa 800 der insgesamt rund 34.000 deutschen Schulen mit einem Internetanschluss ausgestattet. Die Deutsche Telekom AG hat in den vergangenen zehn Jahren eine dreistellige Millionensumme investiert und so auch die Haushalte von Ländern und Kommunen nachhaltig entlastet. Die Deutsche Telekom übernimmt auch weiterhin die Kosten für Anschlüsse und laufende Nutzung. Dank der Initiative von BMBF und Deutscher Telekom verfügten bereits Ende 2001 alle Schulen über einen Internetzugang. Zudem konnten mit Beginn dieses Schuljahres durch die Aktion T@School über 20.000 Schulen in Deutschland mit breitbandigen Internet-Anschlüssen ausgerüstet werden.


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