Berlin > Niedrige Lohnkosten und despotische Verhältnissen in den Fabriken ließen Chinas Aufstieg zur „globalen Fabrik“ werden, kritisiert WEED. Betroffen seien hunderttausende Migrantinnen - die Dagongmei. Über deren Lebens- und Arbeitsbedingungen in den chinesischen High-Tech-Sweatshops wird die Organisation in einer Veranstaltungsreihe berichten - mit zwei kompetenten Gästen: Pun Ngai, Assistant Professor für Sozialwissenschaften an der Universität Hongkong und Vorsitzende des Chinese Women Working Network CWWN, und May Wong vom Asia Monitor Resource Center.
Die Veranstaltung findet ab folgenden Terminen statt:
27.11.06 Podiumsdiskussion in Köln
„High-Tech-Sweatshops in China. Neue Arbeitssubjekte und Organisierung in Weltmarktfabriken“
Wann: Montag, 27.11.06 19.30 Uhr
Wo: Alte Feuerwache, Köln
29.11.06 Podiumsdiskussion in Berlin
„High-Tech-Sweatshops in China. Neue Arbeitssubjekte und Organisierung in Weltmarktfabriken“
Wann: Mittwoch, 29.11.06 19.00 Uhr
Wo: HAU1 (U-Bahn: Hallesches Tor)
30.11.06 Workshop in Berlin
„Organisierungsansätze und Unternehmenskontrolle in Wertschöpfungsketten“
Wann: Donnerstag, 30.11.06 13.00 – 17.00 Uhr
Wo: Rosa Luxemburg Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1 (S-Bahn: Ostbahnhof)
WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Berlin, wurde 1990 mit dem Ziel gegründet, in Deutschland mehr Bewusstsein für die Ursachen der weltweiten Armuts- und Umweltprobleme zu schaffen.
Weitere Infos und Anmeldung im Internet: www.pcglobal.org; www.weed-online.org