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econsense kritisiert CSR-Empfehlungen des Nachhaltigkeitsrates
Posted By Achim Halfmann (CSR NEWS) On October 2, 2006 @ 12:30 am In +german, editor's news | Comments Disabled
Berlin > Der Nachhaltigkeitsrat müsse sich entscheiden, ob er Vertrauen in die Kompetenz der Unternehmen setzt, der Gesellschaft tragfähige Lösungen zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen anzubieten. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende von econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V., Reinhold Kopp, in einer ersten Reaktion auf die jüngsten Empfehlungen des Rates für Nachhaltige Entwicklung zu Corporate Social Responsibility. Der Rat schwanke in seinen Empfehlungen zu sehr hin und her zwischen Freiwilligkeitsprinzip und Kontrolle. Die Unternehmen hätten längst erkannt, dass politische Stabilität und gute Rahmenbedingungen den wirtschaftlichen Erfolg in den sich entwickelnden Märkten begünstigen.
CSR sei keine Spielwiese für Kontrolleure, sondern lebe von Freiwilligkeit, Flexibilität und Kreativität, heißt es in der econsense-Stellungnahme. Einig sei man sich mit dem Nachhaltigkeitsrat darin, dass die Bundesregierung organisatorisch und konzeptionell noch keine effizienten Strukturen zur Förderung von CSR geschaffen habe.
Zu econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V. gehören Allianz, BASF, Bayer, BMW Group, Bosch, DaimlerChrysler, Degussa, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, EnBW, E.ON, E.ON Ruhrgas, HeidelbergCement, Lufthansa, RAG, RWE, Tetra Pak, ThyssenKrupp, TUI, Verband der Chemischen Industrie (VCI), Volkswagen und der derzeit für seine Unternehmenskultur in die Kritik geratene Siemens-Konzern.
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