“Christen im Personalservice (cps)”-Geschäftsführer Thomas Weigel schildert an einem Beispiel, wie man über cps den geeigneten Mitarbeiter findet, “mit dem man in schwierigen und guten Tagen auch beten kann”. Von Thomas Weigel* (Vorab-Veröffentlichung aus der Zeitschrift “Christ und Wirtschaft” 4/06)
Mathias Müller ist kein Unterlasser, sondern ein Unternehmer wie er im Buche steht: Fit, vital, immer nach vorn denkend und gehend, für jedes Problem eine Antwort oder wenigstens einen Tipp zum Weiterdenken findend, von 7:00 bis 20:00 Uhr mit Freude im Unternehmen, oft noch länger oder zusätzlich in der Gemeinde oder wirtschaftsfördernden Gremien der Kommune engagiert. Die Auftragslage ist gut, ja sogar so gut, dass er selbst nicht mehr alle Löcher stopfen kann. Er braucht personelle Verstärkung. Er braucht einen Assistenten. Da sein Unternehmen mit knapp zwanzig Mitarbeitern keine eigene Personalabteilung hat, ist er natürlich auch der Personalchef, unterstützt von seiner Frau Sabine, die ihm feinfühlig so manchen guten Tipp für sein Team gibt.
Aufgrund von Anzeigen in verschiedenen christlichen Zeitschriften kennt Sabine Müller “Christen im Personalservice” (cps), den in Kassel ansässigen deutschlandweit einzigen Vermittler, der gezielt, kostengünstig und unkompliziert Personal mit christlichem Hintergrund vermittelt. Wenn er einen Assistenten fände, denkt sie, der seine christlich geprägte Unternehmensführung mittragen würde und mit dem er vielleicht auch mal in schwierigen und selbst in guten Tagen beten könnte das wär’s.
Der Auftrag ist über die Internetseiten www.cps-online.org schnell erteilt und schon bald meldet sich am Telefon eine freundliche Stimme, die noch ein paar Rückfragen hat und die weitere Vorgehensweise erläutert. Für 40 Euro Bearbeitungsgebühr wird die Stelle über den gut besuchten Internet-Stellenmarkt von Glaube24.de und über den Evangeliums-Rundfunk sowie per cps-Newsletter veröffentlicht. Dazu kommt die Recherche unter über 1500 bei cps registrierten Stellensuchenden, von denen nur ca. ein Drittel arbeitslos sind.
Mathias Müller erhält von Suchenden, die seinem Stellenangebot entsprechen, jeweils ein Profil mit Angaben zur Person, zum beruflichen Werdegang und zu erworbenen Fähigkeiten. Er kann dann entscheiden, wer sich bei ihm bewerben soll. Die Mitarbeiter in Kassel informieren daraufhin per E-Mail und telefonisch die Kandidaten, klären Fragen und bitten um konkrete Bewerbungen. Mit dem Eingang der Bewerbungen wird ein einmaliges Zwischenhonorar pro in Auftrag gegebener Stelle (also nicht pro Bewerber!) in Höhe von 58 Euro fällig. Weitere Kosten entstehen dann erst wieder beim erfolgreichen Abschluss der Vermittlung: 250 Euro für Unternehmen bis 9 Mitarbeiter, 430 Euro für Unternehmen ab 10 Mitarbeiter. Das Zwischenhonorar wird auf die Vermittlungsgebühr angerechnet.
Mathias Müller freut sich über drei interessante Bewerbungen und auch, dass ihm der Wust an vielen unpassenden Bewerbungen mit zeitaufwändigen Sichtungen und unangenehmen Absageschreiben erspart bleibt. Und er weiß, dass er bei Bedarf immer noch die Arbeitsagentur und weitere Vermittler einschalten kann. Wenn er möchte, schaltet cps zusätzlich Anzeigen in christlichen Zeitschriften oder auch in Tageszeitungen. Jetzt ist er jedoch erst einmal gespannt auf die drei Vorstellungsgespräche, die seine Frau in Kürze arrangiert hat.
An den Gesprächen und der Entscheidungsfindung ist cps nicht mehr beteiligt, aber in diesen Fragen waren die Einschätzungen seiner Frau immer zuverlässig. Gleichwohl kann cps auch dazu gebucht werden. Selbst Hilfen bei der Vertragsgestaltung und bei der Einarbeitung des neuen Mitarbeiters sind möglich.
Beim Stöbern auf den Internetseiten von cps hat Mathias Müller noch einige bemerkenswerte Dinge entdeckt. Neben hilfreichen Infos und Links kann er über cps auch Kontakt zu einem Unternehmens- oder Personalberater erhalten, der ihm als christlich orientierter Fachmann sein Wissen und seine Unterstützung zuteil werden lässt. Es scheint so, als würde Matthias Müller noch eine ganze Weile ohne eine interne Personalabteilung auskommen
* Thomas Weigel ist Generalsekretär des Rings Missionarischer Jugendbewegungen e. V. in Kassel und Geschäftsführer von “Christen im Personalservice” (cps)