Berlin > Die Deutsche Bahn AG und die Bundesagentur für Arbeit (BA), vertreten durch die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg (RD BB), arbeiten künftig enger zusammen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten beide Partner in Berlin. Zukünftig informiert die BA über Einstiegsmöglichkeiten bei der Bahn und nimmt Bewerbungen interessierter Bewerber direkt entgegen. Außerdem unterstützt die Agentur die DB bei der Vermittlung von Mitarbeitern auf den externen Arbeitsmarkt.
Personelle Flexibilität wird bei der Deutsche Bahn AG groß geschrieben. Vor zehn Jahren beschäftigte der DB-Konzern noch rund 350 000 Menschen – 120 000 mehr als heute. Der für die Sanierung der Bahn notwendige Abbau von Arbeitsplätzen ging nahezu reibungslos und ohne schwerwiegende soziale Härten über die Bühne. “Wir sind fair mit unseren Mitarbeitern umgegangen, im Gegenzug erwarten wir aber auch persönliche Flexibilität“, sagte DB-Personalvorstand Margret Suckale.
Die nun getroffene Vereinbarung sei ein nachhaltiger Beitrag zur Entlastung der Arbeitsmärkte, betont Margret Suckale: “Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz weggefallen ist, werden konzernintern und extern auf neue Tätigkeiten vermittelt. Durch die engere Zusammenarbeit mit der BA ergeben sich für sie noch bessere Perspektiven.”
Ein Schwerpunkt der Kooperation beider Partner ist und bleibt das bereits im dritten Jahr aufgelegte Praktikantenprogramm “Chance plus”. Damit bietet der DB-Konzern jungen Leuten, die bei der Suche nach einem Arbeitsplatz leer ausgingen, bundesweit über 400 Praktikumsplätze an. Das knapp einjährige Praktikum verhilft motivierten Schulabgängern zu einem Einstieg ins Berufsleben.